Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2013

Berlinale Talent Campus

21.11.2012:
Über 4.400 Bewerber für den 11. Berlinale Talent Campus
Neue Initiative im Berliner Abgeordnetenhaus: Ausgewählte Filmemacher präsentieren ihre Projekte vor Branchenvertretern / 2. Talent Campus Tokyo öffnet seine Tore

4.443 Bewerbungen aus 137 Ländern, darunter erstmals Bewerber aus Französisch-Guayana und Saint Lucia, sind für die 11. Ausgabe des Berlinale Talent Campus unter dem Motto „Some Like It Hot – Filmmakers as Entertainers“ eingegangen. Insgesamt 300 internationale Filmemacher werden ausgewählt und vom 9. bis 14. Februar 2013 zum Campus nach Berlin ins Hebbel am Ufer eingeladen. Darüber hinaus erhalten ausgewählte Filmemacher des Talent Campus erstmals im Rahmen einer neuen Campus-Initiative im Berliner Abgeordnetenhaus am Mittwoch, 13. Februar, die Gelegenheit, ihre Ideen, Drehbücher, Filme und Projekte öffentlich internationalen Festivalbesuchern und Branchenvertretern vorzustellen, um Partner zu finden.

Berlinale-Direktor Dieter Kosslick: „Die neue Veranstaltung im Abgeordnetenhaus trägt der Profilschärfung des Berlinale Talent Campus Rechnung: In den vergangenen Jahren hat sich der Campus immer stärker als Labor etabliert. Bereits arrivierte und junge Filmemacher aus aller Welt können sich durch intensiven Austausch und Mentoring gemeinsam weiterentwickeln, sie erhalten neue Ideen und Impulse und finden die richtigen Partner für ihre Projekte.“

30 internationale Filmemacher des Campus präsentieren ihre Projekte im Abgeordnetenhaus

Im Berliner Abgeordnetenhaus, dem Veranstaltungsort des Berlinale Co-Production Market, das gegenüber des European Film Market im Martin-Gropius-Bau liegt, haben 30 ausgewählte Filmemacher des Campus die einmalige Chance, ihre Projekte der Festivalöffentlichkeit vorzustellen. Neben den Teilnehmern, die ihre Langfilmprojekte im Rahmen der Doc Station und Script Station (in Kooperation mit der FFA, SOURCES 2 und ZDF/ARTE) vorangetrieben haben, werden auch Teilnehmer der erstmals stattfindenden Short Film Station mit ihren Projekten bei der neuen Initiative vertreten sein. Nach intensivem Script Doctoring und Pitching Training in den vorangegangenen Campus-Tagen präsentieren die Filmschaffenden dann am 13. Februar ihre ersten oder zweiten Langfilme bzw. die Kurzfilmer ihre Ideen und Drehbücher vor öffentlichem Publikum sowie vor Produzenten, Finanziers und Verleihern, die internationale Geschäftskontakte und neue Ansätze für Kooperationen suchen. Im Anschluss können die Campus-Teilnehmer in one-to-one Sessions mit interessierten Branchenvertretern neue Kontakte knüpfen, vertiefen und potentielle Projektpartner finden.

Talent Campus Tokyo geht in die zweite Runde

Nach einem vielversprechenden Pilotprogramm 2010 und der erfolgreichen Premiere 2011 geht der Talent Campus Tokyo ab dem 26. November 2012 in die zweite Runde. Im Rahmen des FILMeX Festivals in Japans Hauptstadt werden erneut 15 Filmemacher aus Ost- und Südostasien auf eine illustre Auswahl an Experten und Mentoren treffen, um gemeinsam an der Zukunft des Kinos zu arbeiten. Als Experten sind der thailändische Regisseur Apichatpong Weerasethakul, der aus Hongkong stammende Filmemacher, Verleiher und Filmprofessor Kei Shu, der Gründer des Coproduction Office, einer der führenden europäischen Sales- und Produktionsfirmen im Arthouse-Bereich, Philippe Bober und die Berlinale Talent Campus Projektleiterin Christine Tröstrum eingeladen, die Lectures halten und die Campus-Woche über mit den ausgewählten Talenten an ihren eingereichten Filmprojekten arbeiten werden. Am Ende der Woche stellen die Talente ihre Filmprojekte der anwesenden Filmindustrie vor. Der Talent Campus Tokyo wird organisiert vom Tokyo Metropolitan Government, dem Tokyo Culture Creation Project, der Tokyo Metropolitan Foundation for History and Culture und dem TOKYO FILMeX Organizing Committee.


Der Berlinale Talent Campus ist eine Initiative der Internationalen Filmfestspiele Berlin, ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, in Kooperation mit MEDIA - Trainingsprogramm der Europäischen Union, der Robert Bosch Stiftung und Medienboard Berlin-Brandenburg.


Presseabteilung
21. November 2012

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