Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Retrospektive

Dial M for Murder

Digital 3D Projection

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Als die vermögende Ehefrau Margot Wendice ihren Ehemann, den einstigen Tennisprofi Tony, zu verlassen droht, lotst dieser einen gedungenen Mörder in die gemeinsame Wohnung. Doch der ausgeklügelte Mordplan misslingt, weil Margot im Kampf mit dem Killer nach einer spitzen Schere greift.
Ein legendäres Kriminal- und Ehedrama, das buchstäblich "ins Auge sticht", denn Hitchcock drehte seine spannende Adaption eines eher konventionellen Bühnenstücks in 3D. Dabei kam ein nur selten verwendetes Polarisationsverfahren zum Einsatz: Natural Vision 3D. Um die dreidimensionale Wirkung noch zu steigern, ließ der "Master of Suspense" im Studio Gräben ziehen, aus denen die Kamera das Geschehen partiell aus der Untersicht aufnahm. So konnte sich der Kinozuschauer der Illusion hingeben, er säße in der ersten Reihe im Parkett, ganz nah dran am Geschehen. Digitale 3D-Projektion, hergestellt von Warner Bros.

USA 1954, 105 Min

von

Alfred Hitchcock

mit

Ray Milland
Grace Kelly
Robert Cummings