Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation

Don't Expect Praises

Ferien für Lob und Tadel

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Xiaobo und Yangjin fahren in den Schulferien zu ihren Familien aufs Land. Sobald sie die Stadt verlassen haben, kommen sie sich vor wie in einer anderen Zeit. Es gibt kaum Verkehr. Auf ungepflasterten Straßen fahren ein altertümlicher Bus und ein Motorrad mit Ladefläche, das als Sammeltaxi dient. Obwohl beste Freunde, sind Xiaobo und Yangjin sehr verschieden. Der eine ist groß, der andere klein. Der eine weiß einfach alles, was man in der Schule wissen muss, der andere ist einer der Schlechtesten der Klasse. Nur frech sind sie beide. Xiaobo erzählt gern Geschichten, etwa von einem Riesenfisch, der ihm in den Finger gebissen hat oder von tausend Krabben am Flussufer. Wahr oder gut erfunden, wer weiß das schon. Seine Erzählungen sind als Animationen eingespielt, ebenso wie die Fantasien der Protagonisten. Statt wie vereinbart sofort zu seiner Großmutter weiterzufahren, kommt Yangjin erst einmal mit zu Xiaobo. Xiaobos Vater ist streng, und Xiaobo ist froh, dass er seinen Freund dabei hat. Jeden Tag will Yangjin aufbrechen, bleibt dann aber doch. Denn was die beiden zusammen erleben, wird immer aufregender.

Volksrepublik China / Republik Korea 2012, 100 Min

von

Yang Jin

mit

Li Shuchen
Wang Chen
Zhang Yuxuan
Peng Kehao