Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Retrospektive

Bronenosez Potjomkin

Battleship Potemkin

Panzerkreuzer Potemkin

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Das Flaggschiff sowjetischer Filme in Deutschland schlechthin, zeitlos attraktiv und spannend. Heftige öffentliche Auseinandersetzungen begleiteten 1925 die Zensurmaßnahmen in Deutschland. Letztere konnten der Wirkung dieses Films aber ebenso wenig anhaben wie die verschiedenen späteren Vorschläge für seine Vertonung.
Ein lupenreiner sozialer Konflikt: Matrosen revoltieren gegen ihre Offiziere – die da unten gegen die da oben, und es geht ums Leben. Eisensteins furiose Montage materialisiert den Sturm der Kräfte, meistert das Chaos und bietet ein grandioses Finale.
Seit BRONENOSEZ POTJOMKIN vor Jahrzehnten in einer Kritikerumfrage nach den zehn besten Filmen der Weltfilmkunst ganz vorne rangierte, gilt er als Klassiker. Von solchem Nimbus unberührt bleibt die Faszination seiner neuen Ästhetik.
Obwohl Meschrabpom-Film den Film nicht produziert hatte, hat dessen Verleih-Filiale Prometheus den Film (mit der eigens komponierten Filmmusik von Edmund Meisel) in Deutschland gestartet, enormen Erfolg erzielt und damit auch seine weitere Arbeit befördert – und bleibende Wirkungen erzielt.

Filmkopie: Deutsche Kinemathek, Berlin

UdSSR 1925, 73 Min

von

Sergej Eisenstein

mit

Aleksandr Antonow
Nikolai Lewtschenko
Grigori Aleksandrow