Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation

Isdraken

The Ice Dragon

Der Eisdrache

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Mik ist stolz darauf, dass sein Vater bei den Motherfuckers Schlagzeug spielt, einer heruntergekommen Rockband, die auf Tournee gehen will. Aber wenn sein Vater besoffen in der Stockholmer Vorstadt über die Straße torkelt, schämt der Junge sich maßlos. Miks Mutter ist tot, und sein großer Bruder ist gut zum Zombiefilmeschauen, hat ansonsten aber andere Dinge im Kopf. Nach der Schule geht Mik ins Naturkundemuseum und lauscht dem Gesang der Wale. Abends kocht der Elfjährige das Essen für die kleine Familie. Eines Tages bricht Miks Vater entkräftet zusammen und kommt in einen Entzug. Das Jugendamt kümmert sich um Mik, findet aber im Umgang mit ihm nicht den richtigen Ton. Mik bringt man gegen seinen Willen zu seiner Tante Lena in ein abgelegenes Kaff im Norden des Landes. Die Schule besteht hier nur aus zwölf Kindern, doch immerhin gibt es die coole Pi und ihre Hip-Hop-Gang. In der schneebedeckten Landschaft denkt Mik immer wieder an die Wale und daran, dass sie ein Leben lang Kontakt miteinander halten. Kaum hat sich Mik endlich mit dem Dorfalltag angefreundet, kommen die Leute vom Jugendamt, um ihn in eine Pflegefamilie zu bringen.

Schweden 2011, 77 Min

von

Martin Högdahl

mit

Philip Olsson
Malin Morgan
Feline Andersson
Vincent Grahl
Hampus Andersson

Weltvertrieb

Attraction Distribution