Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation

Skyskraber

Skyscraper

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Jon ist 17 und lebt in einer klaustrophobischen Welt, deren Zukunft als brodelnde Metropole mit Hochhäusern und Kreuzungen gesichert schien, bis ein absurder Verkehrsunfall geschah. Die Schuld daran wurde damals Jon in die Schuhe geschoben, der gerade neun Jahre alt war. Seit dieser Zeit wacht sein Vater übervorsichtig über Jons Leben. Die bedrückenden Lebensumstände beginnen sich erst zu wandeln, als ein Mädchen Jons Begehren weckt. Edith ist nicht nur besonders schön, sie ist auch blind.
Rune Schjøtt: „Für mich hat Kindheit genauso viel mit Tagträumen und grenzenlosem Himmel zu tun wie mit Einsamkeit und einem ganzen Bündel an Ängsten. Es ist kein Zufall, dass ich gerade diese Geschichte aus der Perspektive junger Leute erzähle. Den größten Teil meines Berufslebens habe ich mich mit Kindheit und Jugend beschäftigt. Unter anderem war ich auch Radiomoderator, der jede Woche hunderte Anrufe und Briefe von Teens erhielt. Manche Kinder heulten in der Sendung oder riefen wenige Minuten nach ihrem ersten Sex an, manche dachten an Selbstmord, andere glaubten, den Sinn des Lebens für sich entdeckt zu haben. Bisweilen war ich von ihrer unbekümmerten Selbstbezogenheit irritiert, aber geliebt habe ich sie immer. Ich habe immer versucht, mich in ihre Rolle zu versetzen. So ist es bis heute geblieben.“

Dänemark 2010, 85 Min

von

Rune Schjøtt

mit

Lukas Schwarz Thorsteinsson
Marta Holm
Morten Suurballe
Rikke Louise Andersen
Lucas Schultz

Weltvertrieb

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