Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Berlinale Special

Su qi er

True Legend

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Gegen Ende der Qing-Dynastie (1644 – 1911) gelingt dem Kriegshelden Su Can ein spektakulärer Schlag gegen die feindlichen Truppen. Anschließend zieht er sich aus der Armee zurück, um ein friedliches Leben an der Seite seiner Frau zu führen, die kurz zuvor einen Sohn zur Welt gebracht hat. Sechs Jahre später kehrt auch sein rachsüchtiger Stiefbruder Yuang aus dem Krieg zurück. Yuang hat sich dunklen Kampfkünsten ergeben und verfügt über eine tödliche Faust, die er nun gegen Su richtet, um eine alte Familienfehde zu begleichen. Su und seine Frau können dem Anschlag gerade eben noch entkommen, doch ihr kleiner Sohn wird von dem psychotischen Yuang gefangen genommen.
Es dauert mehrere Monate, ehe Su sich von seinen Verletzungen erholt und seine alten Fertigkeiten wiedererlangt. Zur Seite stehen ihm dabei ein geheimnisvoller Bärtiger und sein Gehilfe, Lord Wushu, ein Goldener Mönch, der als Kämpfer über unglaubliche Fähigkeiten verfügt. Doch trotz hervorragenden Trainings ist Su nicht in der Lage, das Leben seiner Frau zu retten, als diese sich allein auf den Weg macht, um den Sohn zu finden. Die Trauer um sie macht aus Su einen gebrochenen Mann. Aus dem Kriegshelden wird ein trunksüchtiger Bettler, der ohne Lebenswillen durch die Straßen streift.
Erst als das Leben seines Sohnes erneut in Gefahr gerät – diesmal durch westliche Imperialisten –, kehrt Sus alter Kampfgeist noch einmal zurück. Abermals kann er über seine Feinde triumphieren, nicht zuletzt, weil er unabsichtlich einen neuen, seither legendären Kampfstil kreiert: „die betrunkene Faust“.

Hongkong, China / Volksrepublik China / USA 2010, 111 Min

von

Yuen Woo Ping

mit

Vincent Zhao
Zhou Xun
Andy On
Guo Xiadong

Weltvertrieb

Focus Features International