Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Perspektive Deutsches Kino

Cindy liebt mich nicht

Cindy Does Not Love Me

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Franz arbeitet als Barkeeper im „Cindy liebt mich nicht“. Er ist ein lässiger Typ, der sich durch den Tag treiben lässt. Dann lernt er Maria kennen, eine Frau, die in ihrer Kompromisslosigkeit so ganz anders ist als seine anderen Bekanntschaften. Franz beginnt sich in sie zu verlieben. Doch eines Tages ist Maria verschwunden, ohne Abschied, ohne Nachricht, einfach so. Franz macht sich auf die Suche und stößt kurz darauf auf David. Der angehende Staatsanwalt ist das genaue Gegenteil von Franz. Er scheint genau zu wissen, was er will, bei ihm folgt alles einem Plan. Die beiden Männer fallen aus allen Wolken, als sie erfahren, dass Maria mit beiden zur gleichen Zeit eine Beziehung unterhalten hat. Die verlassenen Liebhaber machen sich gemeinsam auf die Suche nach Maria. Sie fahren zu ihrer Mutter, die kaum etwas über ihre Tochter sagen will. Bei ihr lässt David einen Brief mitgehen, der auf einen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik hindeutet. Als die Männer dort ankommen, stoßen sie auf einen durchtriebenen Pfleger, der ihnen mehr über Marias zwischenzeitlichen Aufenthalt sagen kann. Je schwieriger sich die Suche gestaltet und je länger die Männer zusammen sind, desto deutlicher wird Franz: Er ist in Maria verliebt und wird es nicht ertragen, wenn sie David mehr liebt. Trotzdem beginnt sich die Rivalität zwischen Franz und David allmählich in eine seltsame Freundschaft zu verwandeln. Dann führt eine Adresse aus Marias Krankenakte die beiden nach Dänemark. Dort stoßen sie auf Olaf.

Deutschland 2010, 95 Min

von

Hannah Schweier

mit

Clemens Schick
Peter Weiss
Anne Schäfer