Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation

Susa

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Erwartungen und Hoffnungen können einen stark machen, aber wenn die Realität jede Illusion zerstört, wird ein zwölfjähriger Junge schnell erwachsen.
Susa ist zwölf Jahre alt, und wie jeder andere Junge in diesem Alter liebt er Spiele, außerdem hat er ein Faible für bunte Glasscherben. Sein Alltag ist eher trist. Er jobbt bei einem illegalen Schnapsbrenner, für den er Wodka ausliefert. Zu seiner Kundschaft gehören kleine Cafés, dunkle Kneipen, Prostituierte, Alkoholiker. Er bezahlt seinen Anteil an die Straßenräuber, damit sie ihn in Ruhe lassen, und er hat ein waches Auge auf die Polizisten, die hin und wieder auftauchen. Kurzum, Susa hat sich perfekt an die harten Bedingungen seiner Umwelt assimiliert.
Eines Tages erfährt Susa von seiner Mutter, dass sein Vater nach langer Abwesenheit endlich nach Hause kommen wird. Susa hofft, dass jetzt alles besser wird und der Vater ihn und seine Mutter mit zu sich nimmt. Damit nichts dazwischenkommt, beginnt Susa schon einmal damit, sein Leben umzukrempeln, um den besten Eindruck auf den großen Unbekannten zu machen, der schon bald vor der Tür stehen wird.
2008 stellte die Regisseurin Rusudan Pirveli ihr erstes abendfüllendes Spielfilmprojekt SUSA auf dem Talent Project Market der Internationalen Filmfestspiele Berlin vor.

Georgien 2010, 78 Min

von

Rusudan Pirveli

mit

Avtandil Tetradze
Levan Lordkipanidze
Giorgi Gogishvili
Ekaterine Kobakhidze