Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2009

Preise und Ehrungen

13.02.2009:
Berlinale 2009: Gläserne Bären bei Generation 14plus

Die Mitglieder der Generation 14plus Jury

Leo Bruckmann

Lulu Grimm

Frida Grubba

Moritz Kleine

Isabelle Moog

Maurits Schön

Joëlle Weber

vergeben die folgenden Preise:

Gläserner Bär für den besten Spielfilm

My Suicide

von David Lee Miller

Uns überzeugte ein Film, der sich mit einem selten angesprochenen, aber für die Jugend dennoch präsenten und sehr tragischen Thema auseinandersetzt. Doch nicht nur der fesselnde Inhalt, sondern auch die originelle Machart hat uns fasziniert. Die Einsamkeit und Sehnsucht nach Liebe des Protagonisten erscheint uns authentisch und beängstigend.

Lobende Erwähnung

Mary and Max

von Adam Elliot

Sich einsam, unverstanden und ausgeschlossen fühlen – das waren die Hauptthemen der diesjährigen Wettbewerbsbeiträge bei Generation. Ein Film hat sich für uns daraus besonders hervorgehoben. Selbstironisch, liebenswert und einzigartig in seiner Ästhetik geht dieser Film auf entscheidende Fragen des Lebens ein. Wer bin ich und wieso, was bedeutet Freundschaft, wie finde ich meinen eigenen Weg und meine Liebe zu mir selbst. Fünf Jahre für fünf Sekunden Filmmaterial pro Tag haben sich ausgezahlt!

Gläserner Bär für den besten Kurzfilm

Aphrodite’s Farm

von Adam Strange.

Eine sagenhafte Anekdote um das Festhalten und das Loslassen können, eingebettet in einen märchenhaften Look und mit konsequenter Komik erzählt. Diese Vorzüge haben uns überrascht und unser Bauchgefühl beherrscht. Wir sahen eine eingängige Geschichte, die doch voller Überraschungen klarstellt, dass man etwas gehen lassen muss, um etwas Neues zu erreichen. These things happen – und sie sind unaufhaltbar!

Lobende Erwähnung

Slavar

von David Aronowitsch und Hanna Heilborn

Ein Film hat uns das politisch brisante Thema des Krieges nahegebracht, welches in den Medien meist durch Mitleid erregende und grausame Opferbilder dargestellt wird. Dieser Film verzichtet auf eine derartige Bildersprache und setzt eher auf kontrastreiche Farbeffekte und die Ausdruckskraft der Stimmen von Kindern, die vermutlich mehr überlebt als erlebt haben.

Preisverleihung und Vorführung des Preisträgerfilms um 19.30 Uhr im Kino Babylon.

Presseabteilung

13. Februar 2009