Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2009

Zusätzliches

11.07.2008:
Sommer Berlinale 2008 unter freiem Himmel

In Zusammenarbeit mit radio eins zeigt das Freiluftkino Friedrichshain zum 6. Mal beeindruckende Filme der jüngsten Berlinale. Anke Leweke und Knut Elstermann aus der radio eins Filmredaktion werden die Sommer Berlinale eröffnen und auf die vier spannenden Tage einstimmen.

Donnerstag, 17.7., 21.30 Uhr

Berlinale Forum: My Winnipeg, Kanada 2007, Regie Guy Maddin, präsentiert von Christoph Terhechte

Glaubt man dem Film, so ist das kanadische Winnipeg eine Stadt der Superlative: Es ist die kälteste Stadt der Welt mit dem kleinsten Park der Welt, die Stadt der Schlafwandler, Magnetisten und Séancen. Guy Maddins poetisch–grimmige Hommage an seine kanadische Heimatstadt. Ein autobiografisches Märchen, das Dokumentaraufnahmen gewitzt mit Re-Inszenierungen, Familienfotos und alten Filmausschnitten kombiniert.

Freitag, 18.7., 21:30 Uhr

Berlinale Panorama: Lemon Tree, Israel, Deutschland, Frankreich, 2008, Regie: Eran Riklis, präsentiert von Wieland Speck

Ein alter Zitronenhain steht im Mittelpunkt eines erbittert geführten Streits zwischen der palästinensischen Witwe Salma und dem israelischen Verteidigungsminister Navon. Eran Riklis’ (Die syrische Braut) sehr persönlicher und erstaunlich privater Blick auf den Nahost-Konflikt und dessen Folgen.

Samstag, 19.7., 21:30 Uhr

Berlinale Wettbewerb: Tropa de Elite, Brasilien, Argentinien 2007, Regie: José Padilha, präsentiert von Thomas Hailer

Ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären der 58. Berlinale

Der meistgesehene und meistdiskutierte Film in Brasilien erzählt vom brutalen Kampf einer brasilianischen Eliteeinheit gegen die in den Slums von Rio regierenden Drogenbosse. Die Polizisten überschreiten alle Grenzen, und sie verzweifeln daran.

Sonntag, 20.7., 21:30 Uhr

Berlinale Retrospektive: Der andalusische Hund (1929) und Simon in der Wüste, Regie: Luis Buñuel, präsentiert von Connie Betz

Luis Buñuels Klassiker des surrealistischen Films mit einer der berüchtigten Szenen der Filmgeschichte: Eine Wolke bewegt sich auf den Vollmond zu, ein Rasiermesser schneidet durch das Auge einer jungen Frau.

Buñuels Verfilmung der Legende vom Propheten Simon, der in der Wüste 40 Jahre auf einer hohen Säule zubringt, um Gott näher zu sein. Dann und wann suchen ihn Bauern oder Priester auf. Sie kommen und verlangen Wunder und Ratschläge, die sie dann vom Erleuchteten bekommen. Das in Venedig preisgekrönte Werk konnte aus Geldmangel nie ganz fertig-gestellt werden.

Presseabteilung

11. Juli 2008