Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2009

Preise und Ehrungen

14.02.2009:
Berlinale 2009: Gläserne Bären und Preise des Deutschen Kinderhilfswerkes bei Generation Kplus

Die Mitglieder der Kinderjury Generation Kplus

Aaron Altaras

Merve Avdiç

Cara Beume

Karoline Gugisch

Jan Hensel

Luca-Els Mauritz

Judith Rinklebe

Tilli Ripp

Jannik Szwaczka

Lara Torp

Daniel Zimmermann

vergeben die folgenden Preise:

Gläserner Bär für den besten Spielfilm

Ich schwör's, ich war's nicht! von Philippe Falardeau

Wir haben uns für diesen Film entschieden, da er Komödie und Tragödie gut zusammen bringt. Es geht um einen Jungen, der mit vielen Tricks und originellen Ideen um die Liebe seiner Eltern und die eines Mädchens kämpft. Der junge Hauptdarsteller hat eine starke Ausstrahlung, so dass uns der Film von der ersten bis zur letzten Minute in seinen Bann zog.

Die Lobende Erwähnung

Max Peinlich von Lotte Svendsen

Sehr gute Schauspieler entführten uns in eine lustige Welt. Wegen der guten Witze haben wir viel gelacht. Manchmal können sogar Erwachsene ganz schön peinlich sein!

Der Gläserne Bär für den besten Kurzfilm

Buddhas Lächeln von Bair Dyshenov

Dieser Film überzeugte uns durch seinen wortlosen Witz. In kurzer Zeit lernte man eine andere Kultur näher kennen, und die Ehrfurcht eines Jungen vor seiner Gottheit wurde sichtbar. Aber genauso wurde deutlich, dass Kinder in einem Punkt immer gleich sind – bei der Vorliebe für Süßigkeiten.

Die Lobende Erwähnung

Oh, My God! von Anne Sewitsky

Wir haben uns für einen Film entschieden, der uns mit viel Humor ein Tabuthema nahebringt. Eine mutige Regisseurin, drei tolle Schauspielerinnen und super passende Musik versetzen uns in absolute Extase!

Die Mitglieder der Internationalen Jury Generation Kplus

Greg Childs

Petr Koliha

Stephan Lance

Dana Nechustan

Roshanak Behest Nedjad

vergeben die folgenden Preise:

Der Große Preis des Deutschen Kinderhilfswerkes, dotiert mit 7.500 Euro

Ich schwör's, ich war's nicht! von Philippe Falardeau

Der Große Preis des Deutschen Kinderhilfswerkes geht an einen Film, bei dem die Jury einstimmig der Meinung war, dass er originell, komisch, provokativ und sehr anrührend ist. Die Geschichte eines düsteren, jedoch komischen Kindes, das sich auf atemberaubende Art und Weise mit einem Familientrauma beschäftigt.

Der Spezialpreis des Deutschen Kinderhilfswerkes, dotiert mit 2.500 Euro

Oh, My God! von Anne Sewitsky

Der Spezialpreis des Deutschen Kinderhilfswerkes geht an den Kurzfilm, bei dem wir einstimmig feststellten, dass er provokativ ist und dennoch einen ehrlichen Blick auf die aufkeimende Sexualität von Jugendlichen wirft. Die darstellerischen Leistungen, die Kamera und das Szenenbild sind fantastisch. Aber insbesondere schaffte es dieser Film, dass wir vor Lachen nur noch heulten.

Die Lobende Erwähnung für den besten Spielfilm

Flickan von Fredrik Edfeldt

Die Lobende Erwähnung geht an einen Spielfilm, von dem wir glauben, dass es ein atemberaubendes Portrait kindlicher Einsamkeit ist. Wir liebten diesen Film für seine feine und poetische Beschreibung des Erwachsenwerdens eines jungen Mädchens. Er ist mutig, stilistisch besonders und wunderschön erzählt.

Die Lobende Erwähnung für den besten Kurzfilm

Jerrycan von Julius Avery

Die Lobende Erwähnung für den Kurzfilm geht an eine Geschichte, die aufwühlend und ehrlich zeigt, was Zwang in Gruppen bedeutet. Die Spannung in diesem Film war wahrlich explosiv.

Preisverleihung und Vorführung des Preisträgerfilms heute um 15.30 Uhr im Zoo Palast

Presseabteilung

14. Februar 2009