Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation

Sorasoi

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SORASOI

„Sorasoi“, so heißt die Jugendherberge, in der eine Gruppe japa­ni­scher Teen­ager ihre Ferien verbringt. Als der „Potente Dance Club“ an einem Wett­­bewerb teilnimmt, beginnt Tanzlehrer Tabe mit einem ambitionierten Trai­nings­programm, an dessen Ende die ganze Gruppe zu Meistertän­zern geworden sein müsste. Doch davon sind die Kursteilnehmer weit entfernt, und je mehr es an Talent und Fleiß fehlt, desto leidenschaftlicher inte­ressieren sich die Teenies füreinander. Kikka kann ihre Finger nicht von Team­chefin Mako lassen, und die Jungs haben sowieso nur Augen für die Oberweite ihrer Tän­ze­rin­nen. Da bleibt für Tabes Choreografie wenig Raum.
Dann steht überra­schend Yuri an der Rezeption. Sie will ein Zimmer haben in einer Unterkunft, die in keinem Telefonbuch verzeichnet ist. Dazu kommt ihre chronisch schlechte Laune, die rätselhaft auf ihre Mitbewohner wirkt. Ryu will wis­sen, was für ein Geheimnis sie verbirgt, und lässt sie nicht mehr aus den Augen. Schließlich rettet er unter Einsatz seines Lebens ihren Hut aus dem Meer. Am Ende kommen beim abendlichen Barbecue alle Wahr­hei­ten zur Sprache, und mit Tränen und viel Geschrei bildet sich zu guter Letzt ein Team. Tanzen muss man lieben. Ob man es kann, ist gar nicht so wichtig.

Japan 2008, 88 Min

von

Katsuhito Ishii, Shunichiro Miki, Yuuuka Ooosumi

mit

Sohta Aoyama
Sayuri Ichikawa
Ryu Morioka
Fumi Nikaido
Masako Satoh
Ai Makino