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Filmdatenblatt

Generation

Mamma Mu & Kråkan

Mamma Moo & Crow

Mama Muh und die Krähe

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MAMA MUH UND DIE KRÄHE

Wer Mama Muh kennt, weiß, dass sie eine ziemlich ungewöhnliche Kuh ist. Eine, die keine Lust hat, ihre besten Tage auf der Weide zu verdösen oder im Stall. Wenn andere Kühe zufrieden kauend in die Gegend glotzen, tut Mama Muh mit schöner Regelmäßigkeit eins: aus der Reihe tanzen. Haupt­sache, der Wind pfeift ihr dabei so richtig schön um die Ohren. Wenn die Krähe aus dem Krähenwald auch oft der Flügelschlag trifft, was macht das schon. Schließ­lich ist sie Mama Muhs bester Freund. Und beste Freun­de müs­sen zusammenhalten, was immer geschieht.
Wie es aber gekommen ist, dass die beiden so gut miteinander befreundet sind, das erzählt dieser Film. Die ganze Geschichte beginnt an einem freund­­li­­chen Sommertag, als Mama Muh auf der Sommerweide beinahe über einen kleinen toten Vogel stolpert. Aber dann stellt sich heraus, dass er in Wahr­heit noch lebt und nur schrecklich deprimiert ist. Und das, ob­wohl er Geburtstag hat und eine Riesengeburtstagsparty mit all seinen Freun­­den auf ihn wartet. Das erzählt die arme Krähe jedenfalls. Doch tatsächlich hat sie gar keine Freun­­de, sondern lebt ganz allein in ihrem Nest, das vollgestopft ist mit allen mög­lichen Dingen, für die sich die Krähe interessiert. Nur ein guter Freund ist nicht darunter.
Mama Muh aber, das weiß ja jedes Kind, hat eine Menge Freunde. Und so kann man sich schon denken, das auch diese erste Begegnung der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ist.

Schweden / Deutschland / Ungarn 2008, 78 Min

von

Igor Veyshtagin

mit

Rachel Mohlin
Johan Ulveson

Weltvertrieb

AB Svensk Filmindustri