Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Berlinale Special

CSNY Déjà vu

Larry A. Johnson (Produzent)

Bernhard Shakey a.k.a. Neil Young (Regisseur, Buch)

Alfred Holighaus (Moderation)

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CSNY: DEJA VU

Seit ihren ersten Auftritten in den späten 60er Jahren gelten Crosby, Stills, Nash & Young als Sprecher ihrer Generation. Mit Songs wie „Ohio“ und „Find the Cost of Freedom“ waren sie in der Protestbewegung gegen den Vietnam-Krieg in den vordersten Reihen zu finden. Berühmt sind sie bis heute für ihre harmonischen Liebeslieder, aber ihren politischen Biss hat die Band niemals verloren.
Der Dokumentarfilm des Regisseurs Bernard Shakey (hinter dem sich kein anderer als Neil Young selbst verbirgt) zeigt Crosby, Stills, Nash & Young auf ihrer „Freedom of Speech“-Tournee durch Nordamerika im Jahre 2006, bei der sie vor allem Songs aus Neil Youngs kontrovers aufgenommenem Album „Living With War“ im Programm hatten. Mit dabei war damals als „eingebetteter Reporter“ der Fernsehjournalist Mike Cerre – aus seiner Per­s­pek­tive zeigt der Film die Reaktionen des Publikums während der Kon­zerte wie auch das Verhältnis, wie es sich zwischen den Konzertbesuchern und den Bandmitgliedern im Laufe der Tournee entwickelt. Außerdem rücken viele Begleiterscheinungen der Tour ins Bild, von denen es vor dem Hinter­grund des Kriegs im Irak eine ganze Menge gibt – nicht zuletzt wegen entscheidender Wahlen zum Kongress in den USA.
Tourneeauftritte verbindet der Film mit Archivmaterial und Fernseh­nach­richten, so dass in ihm Pop und Politik auf beeindruckende Weise zueinanderfinden.

USA 2008, 96 Min

von

Bernard Shakey

Weltvertrieb

Fortissimo Films