Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2007

European Film Market & Co-Production Market

30.01.2007:
European Film Market 2007: Dynamisches Wachstum und besondere Highlights

Der European Film Market (EFM), der zentrale filmwirtschaftliche Bereich der Internationalen Filmfestspiele Berlin, bleibt auf Wachstumskurs – quantitativ und qualitativ.

In zwei Top-Locations, im stilvollen historischen Martin-Gropius-Bau mit den großzügigen Marktständen und im hochmodernen Bürogebäude am Potsdamer Platz 11 mit den EFM Business Offices, präsentieren sich in diesem Jahr 259 Unternehmen der Filmbranche aus 46 Ländern mit 115 Marktständen. Angeboten werden 702 Filme, 878 Einkäufer aus aller Welt haben sich akkreditiert. In allen Bereichen also ein erheblicher Zuwachs gegenüber den Vorjahren.

Zusätzlich wurde ein nochmals verbessertes Angebot für die Marktteilnehmer geschaffen: mit 31 Kinosälen steht 2007 eine größere Zahl an Leinwänden zur Verfügung. Außerdem sind im Hotel Marriott in der ersten Etage drei neue Video Studios für den EFM entstanden. Nicht nur ein praktisches Angebot für die Marktteilnehmer, sondern zugleich ein neuer zentraler Meeting Point für Käufer und Verkäufer.

Direkt am Hauptgebäude des EFM, dem Martin-Gropius-Bau, gibt es in diesem Jahr eine neue Attraktion: Das Restaurant des European Film Market ist in einem holländischen Spiegelzelt im Stil der 20er Jahre eingerichtet. Das „Gropius Mirror“ Restaurant mit seiner stilvollen Atmosphäre aus blauem Samt, antiken Holzvertäfelungen und zahllosen Spiegeln wird zum gastronomischen Schauplatz. Otto Geisel, „Gault Millau-Restaurateur“ des Jahres 2007, schuf dafür das gastronomische Konzept, die Spitzenköche Martin Scharff und Jürgen Koch kreieren die Gerichte.

Erstmals konnte die Firma Arts Alliance Media (AAM), die bereits in den Vorjahren mit dem Markt kooperierte, für die Jahre 2007 und 2008 als offizieller und exklusiver Hauptpartner des European Film Market gewonnen werden. Das in London ansässige Unternehmen ist einer der führenden europäischen Anbieter für die digitale Distribution von Filmen und für screenings-on-demand. AAM entwickelt zurzeit ein digitales Netzwerk, über das Filme schnell und sicher von den Anbietern an die Nutzer im Kino-Bereich oder im Online-Bereich geliefert werden können.

Im European Film Market im Martin-Gropius-Bau veranstaltet AAM zusammen mit der Fachzeitschrift Screen International unter dem Titel „Digital Film Debate Series“ vier Podiumsdiskussionen zu verschiedenen Themen der digitalen Distribution von Filmen.

Auch die bewährten Kooperationen des EFM mit weiteren Partnern, wie die Filmreihe „Straight from Sundance“, das Forum „Works in Progress“, und die Zusammenarbeit mit der „Frankfurter Buchmesse“ wird es wieder geben.

„Der wachsende European Film Market in Berlin ist nochmals attraktiver geworden und unterstreicht mit seinen vielfältigen Angeboten seine Bedeutung für die internationale Filmbranche. Wir freuen uns auf unsere Gäste aus aller Welt, auf tolle Filme, und auf gute Geschäfte“, so die Marktorganisation. Der Markt wird von der langjährigen Direktorin Beki Probst und ihrer Co-Direktorin Karen Arikian geleitet.

Presseabteilung

30. Januar 2007