Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation

Ice Keh-ki

Ice Bar

Eis!

## ## ## ## ##

EIS!

1969, Neil Armstrong betritt den Mond - ein kleiner Schritt für ihn, ein großer für die Menschheit. Das funkt er wenigstens zurück auf die Erde. Doch was bedeutet so ein Satz für einen zehn Jahre alten Jungen in Südkorea, dessen Mutter gerade so viel Geld verdient, um das schlichte Überleben zu sichern? Young-rae lebt zusammen mit seiner Mutter auf dem Land. Sie schlägt die beiden mit dem Verkauf geschmuggelter Kosmetika durchs Leben. Doch ihre Armut stört Young-rae nicht weiter. Er hat gelernt, damit umzugehen, er steht seiner Mutter bei, wo immer er kann. Nur eines hält er nicht aus: Wenn er gehänselt wird, weil er keinen Vater hat. Vaterlos - das will er nicht sein.
Darum ist er ganz aufgeregt, als er erfährt, dass sein Vater, von dem er so lange geträumt hat, in Seoul leben soll. Doch wie soll Young-rae seinen Vater suchen können, wenn er noch nicht einmal weiß, wie er in die weit entfernte Großstadt kommen soll. Es ist zum Verzweifeln. Die Zugfahrkarte ist so teuer, dass an eine Reise gar nicht zu denken ist. Wie kann Young-rae zu so viel Geld kommen? Der Junge beginnt Eis zu verkaufen. Die Rechnung ist einfach: 840 Portionen Stieleis = 1 Fahrkarte nach Seoul. Mit Feuereifer macht sich Young-rae an die Arbeit. Doch was passiert, als sein Traum in greifbare Nähe gerückt ist und er nur noch wenige Eisportionen verkaufen muss, um endlich nach Seoul aufbrechen zu können?

Republik Korea 2006, 95 Min

von

Yeo In-gwang

mit

Park Ji-bin
Shin Ae-ra

Weltvertrieb

MK Pictures