Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation

Je m'appelle Elisabeth

Call Me Elisabeth

Nennt mich Elisabeth

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NENNT MICH ELISABETH

In der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg lebt Betty, zehn Jahre, mit ihrer älteren Schwester Agnès und ihren Eltern in einem Haus mit Garten. Sie hat Angst vor Geistern und allzu dunklen Winkeln, in denen diese sich verstecken könnten. Als Agnès auf ein Internat wechselt und zu Hause auszieht, bleibt Betty mit ihren Eltern und der beinahe stummen Haushälterin allein zurück. Jetzt fühlt sich Betty wirklich einsam, denn die Eltern stehen kurz vor der Trennung. In dieser Situation kommt Yvon über die Mauer geklettert, die den Garten des Elternhauses von dem psychiatrischen Heim trennt, das Bettys Vater leitet. Gerührt von Yvons Hinnfälligkeit, versteckt Betty den Jungen für einige Tage im Fahrradkeller. Ihm kann sie endlich von ihrer Furcht erzählen und ihren Freuden. Obwohl Yvon sehr verschlossen ist, wird er schon bald zu Bettys bestem Freund und Verbündeten. Aber leider ist das Versteck bei den Fahrrädern für Yvon nicht sicher genug. Trotzdem hat er Angst, sich auf eigene Faust ein neues Quartier zu suchen. Jetzt entscheidet sich Betty abzuhauen, und zwar mit Yvon.

Frankreich 2006, 90 Min

von

Jean-Pierre Améris

mit

Alba-Gaïa Kraghede Bellugi
Stéphane Freiss
Yolande Moreau

Weltvertrieb

Pyramide International