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Vacationland

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VACATIONLAND

In seinem neuen Film erzählt Todd Verow die Geschichte seiner Jugend. Im Mittelpunkt der Handlung steht Joe, der, wie einst der Regisseur, in Bangor, Maine, aufwächst. Zusammen mit seiner alleinerziehenden Mutter und der älteren Schwester Theresa lebt er in den „Capehart Projects“, einer berüchtigten Sozialbausiedlung. Mit zehn Jahren wurde er sexuell missbraucht, was er aber niemandem jemals erzählt hat. Als er sich mit einem älteren Künst­ler anfreundet, zieht er zu ihm, weil er hofft, mit Victors Hilfe Bangor entkommen zu können.
Todd Verow: „Man wird früh erwachsen in der Capehart-Siedlung. In der Nachbarschaft machte immer irgendwer Terror. Eine Frau erstickte ihr Baby, weil sie glaubte, es sei der Anti-Christ. Und vielleicht war es das auch, was wissen wir denn schon davon? Mich würde es jedenfalls nicht überraschen, wenn er – oder auch Christus – hier zur Welt käme. Dann gab es einen Ty­pen, der seine Wohnung abfackelte, weil seine Familie ihn im Fernsehen nicht seine liebste Weihnachtssendung angucken lassen wollte – und dann ist das natürlich die logischste Reaktion. Es gab auch eine Frau, die brachte ihren Mann um und zerlegte ihn anschließend in 15 Einzelteile – ,nur um sicherzugehen‘. Eine andere Frau, die direkt nebenan wohnte, wurde nackt in ihrem Auto gefunden. Ihre Kehle war von einem Ohr zum anderen aufgeschlitzt worden. Die Augen weit aufgerissen, hatte sie beide Hände am Steuer. (…) Auf eine seltsame Weise gab mir all dies das Gefühl, dass in dieser Welt einfach alles möglich wäre.“

USA 2005, 104 Min

von

Todd Verow

mit

Brad Hallowell
Gregory J Lucas
Jennifer Stackpole
Mindy Hofman
Charles Ard
Theodore Bouloukos
Michael John Dion

Weltvertrieb

Bangor Films