Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Wettbewerb

Snow Cake

Angela Pell (Drehbuch)
Niv Fichman (Produzent)
Andrew Eaton (Produzent)
Gina Carter (Produzentin)
Emily Hampshire (Schauspieler)
Alan Rickman (Schauspieler)
Sigourney Weaver (Schauspielerin)
Marc Evans (Regisseur)

 
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SNOW CAKE

Er ist ein „Alien“ in Ontario, der Engländer Alex Hughes: ein verschlossener Mann mittleren Alters auf dem Weg zu der Frau, die die Mutter seines verstorbenen Sohnes gewesen ist. Unterwegs gabelt er eine Anhalterin auf: Vivienne, eine lebhafte 19-Jährige, die in ihren Heimatort Wawa will. Doch nahe der Stadtgrenze kommt es zu einem schrecklichen Unfall: Alex’ Wa­gen wird von einem Lastwagen gerammt – Vivienne ist auf der Stelle tot. Zum zweiten Mal in seinem Leben muss Alex um einen Menschen trauern, den er niemals wirklich kennen gelernt hat.
Noch unter Schock stehend, sucht er Viviennes Mutter auf, um ihr die Nach­richt vom Tod der Tochter persönlich zu überbringen. Aber die Mutter der Toten ist keine gewöhnliche Frau – Linda Freeman ist Autistin. Zwar be­greift sie das Unglück, aber Gefühle kann sie nicht zeigen.
Bis zur Beerdigung will Alex im verschneiten Wawa bleiben. Er zieht bei Linda ein und nimmt, soweit dies geht, an ihrem Leben teil. Gleichzeitig lernt er Lindas kiebige Nachbarin Maggie kennen, mit der ihn bald ein enges Ver­hält­nis verbindet. Dies zum großen Ärger des Polizeibeamten Clyde, der in Maggie verliebt ist und in seiner Eifersucht Nachforschungen über Alex’ Ver­­gan­genheit anstellt. Dabei scheint er auf ein dunkles Geheimnis zu stoßen: Weil er einen Menschen getötet haben soll, war Alex im Gefängnis.
Maggie aber lässt sich davon nicht beirren. Ihr Verständnis und Lindas einzigartiger Zugang zur Welt sind es schließlich, die es Alex ermöglichen, sich seiner Vergangenheit zu stellen…

Großbritannien / Kanada 2006, 112 Min

von

Marc Evans

mit

Alan Rickman
Sigourney Weaver
Carrie-Anne Moss

Weltvertrieb

Fortissimo Films