Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2005

Preise und Ehrungen

09.02.2005:
Surprise Film 2005: Mutterseelenallein von Bernd Böhlich mit der Verleihung der Berlinale Kamera an Katrin Saß

Als Überraschungsfilm der diesjährigen Berlinale wird Mutterseelenallein von Bernd Böhlich gezeigt. Das Kinospielfilmdebüt erzählt mit schmerzlicher Genauigkeit die Situation einer Frau, die erfährt, dass ihr Sohn zum Mörder geworden ist. Bea, die weibliche Hauptfigur, durchlebt alle extremen Aggregatzustände menschlichen Verhaltens und gerät dabei selbst an den Rand der Gesellschaft. Die Rolle der Bea spielt Katrin Sass.

Mutterseelenallein wird am 11. Februar um 23:30 Uhr im Kino International aufgeführt. Die Hauptdarstellerin Katrin Sass wird zu Beginn der Veranstaltung mit der Berlinale Kamera für ihre Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet.

Die Berlinale Kamera ist eine Auszeichnung für Filmpersönlichkeiten oder Institutionen, denen sich die Internationalen Filmfestspiele Berlin verbunden fühlen – und denen sie mit dieser Ehrung ihren Dank zum Ausdruck bringen möchten. Seit 1986 wird die Berlinale Kamera verliehen. Seit 2004 wird sie von dem Düsseldorfer Juwelier Georg Hornemann gestiftet.

Katrin Sass

Die 1956 in Schwerin geborene Schauspielerin war eine der populärsten und bedeutendsten Darstellerinnen der DDR, die in vielen wichtigen DEFA-Filmen mitgewirkt hatte. Bereits mit ihrem ersten Leinwandauftritt, dem 1979 unter der Regie von Heiner Carow entstandenen Ehedrama Bis dass der Tod Euch scheidet, machte sie schlagartig von sich reden und avancierte zur gefragten Charakterdarstellerin.

Viele ihrer Filme liefen im Wettbewerb der Berlinale, unter anderem Roland Gräfs Fallada-letztes Kapitel (1987) und Wolfgang Beckers Good Bye, Lenin! (2002).

Im Jahr 1982 erhielt sie den Silbernen Bären als Beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in dem Film Bürgschaft für ein Jahr (1981) von Herrmann Zschoche.

Presseabteilung

9. Februar 2005