Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Panorama

Riyuu

The Motive

Yukihiro Toda (Produzent)
Terumichi Yamasaki (Produzent)
Kyoko Obayashi (Produzentin)
Masayo Kajimora (Dolmetscherin)
Nobuhiko Obayashi (Regisseur, Drehbuch)
Moderation: Anatol Weber

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DAS MOTIV

Während draußen ein Sturm über Tokio hinwegzieht, werden in einem Apartment hoch über der Stadt vier Personen Opfer eines brutalen Verbrechens. Zunächst glaubt man, dass es sich bei den vier Toten um eine Familie gehandelt habe. Doch dann stellt sich heraus, dass es offenbar keinerlei Beziehung zwischen ihnen gab.
Die Ermittlungen kommen ins Stocken. Wer waren die Opfer? Wer hat sie, ja, man muss schon sagen – abgeschlachtet? Warum in aller Welt wurden diese Morde begangen? Was für ein Motiv steckte dahinter? Unbescholtene Bürger, die mit derart abscheulichen Verbrechen für gewöhnlich nichts zu tun haben, werden in den Fall hineingezogen. Und je mehr Zeugenaussagen zusammenkommen, umso näher rückt der Zeitpunkt, an dem der Fall eine überraschende Aufklärung erfährt.
Der Roman, der dem Film zugrunde liegt, gilt als einer der besten der japanischen Schriftstellerin Miyuki Miyabe, die in ihrer Heimat ebenso populär ist wie in der westlichen Welt Stephen King. „Riyuu“ ist als Doku-Fiction angelegt: Die Fakten kommen in den Verhören der Protagonisten ans Tageslicht. Nobuhiko Obayashi übernimmt dieses Verfahren für seinen Film. Auch der besitzt keine zentrale Hauptfigur – mehr als einhundert Personen treiben die spannende Kriminalhandlung voran.

Japan 2004, 160 Min

von

Nobuhiko Obayashi

mit

Ittoku Kishibe
Masami Hisamoto
Miyoko Akaza

Weltvertrieb

Wowow Inc.