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Lost and Found

LOST AND FOUND

Für die deutsche Produktion LOST AND FOUND drehten sechs junge Regisseure aus mittel- und osteuropäischen Ländern Kurzfilme, die dann in Deutschland postproduziert wurden. Unter den Regisseuren sind fünf Teilnehmer des Berlinale Talent Campus 2004 sowie ein Gewinner des Goldenen Bären: Stefan Arsenijevic für den Kurzfilm (A)TORZIJA (2003).
Die Episoden in LOST AND FOUND werden durch den estnischen Animationsfilm GENE+RATIO von Mait Laas miteinander verknüpft: Am Ende einer fantastischen Reise verhilft ein Streichholz-Männchen einer neuen Generation zum Leben. In THE RITUAL von Nadejda Koseva (Bulgarien) wartet eine Hochzeitsgesellschaft voller Spannung auf das Brautpaar. Ein junges Mädchen fährt zum ersten Mal allein in die Hauptstadt und muss eine schwierige Situation meistern (TURKEY GIRL, Cristian Mungiu, Rumänien). Zwei Kinder in der gleichen Stadt sind am gleichen Tag geboren, haben jedoch keine Möglichkeit, einander kennen zu lernen (BIRTHDAY, Jasmila Zbanich, Bosnien-Herzegowina). Ein Suizidberater gerät in einen existenziellen Konflikt, als er versucht, die eigene familiäre Situation nach dem Tod der Mutter zu meistern (SHORTLASTING SILENCE, Kornél Mundruczó, Ungarn). In FABULOUS VERA von Stefan Arsenijevic (Serbien-Montenegro) überschreitet eine Straßenbahnschaffnerin ihre Kompetenzen und findet endlich ihr Glück.
Produziert wurde LOST AND FOUND von der Kölner Produktionsfirma ICON FILM. Initiator ist „relations“, ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes Kunst- und Kulturprojekte in Mittel- und Osteuropa fördert.

Bulgarien / Rumänien / Bosnien und Herzegowina / Ungarn / Serbien und Montenegro / Estland 2005, 99 Min

von

Nadejda Koseva, Cristian Mungiu, Jasmila Zbanich, Kornél Mundruczó, Stefan Arsenijevic, Mait Laas

Weltvertrieb

Bavaria Film International