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Filmdatenblatt

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Zwölf Stühle

Twelve Chairs

ZWÖLF STÜHLE

Auf dem Sterbebett vertraut die alte russische Aristokratin Klawdia Iwanowna Petuchowa ihrem Schwiegersohn ein streng gehütetes Geheimnis an. In einem der zwölf Stühle ihrer alten, nach der Revolution enteigneten Salongarnitur hatte sie ihren wertvollen Juwelenschmuck versteckt. Ihr Schwiegersohn, der ehemalige Adelsmarschall und Lebemann Ippolit Matwejewitsch Worobjaninow, der als Standesbeamter in einem Provinznest sein Leben fristet, begibt sich unverzüglich auf die Suche nach dem Schatz.
Die zwölf Stühle sind inzwischen im ganzen Land verstreut.
Schon auf der ersten Station heftet sich Ostap Bender an seine Fersen, ein gewitzter, buntscheckiger Gauner, der die Jagd nach den Brillanten energisch an sich reißt. Eine tolle Jagd beginnt von Nord nach Süd und von West nach Ost, zu Wasser und zu Lande, vom Dorf in die Metropole. Das ungleiche Gespann hat einen Rivalen in Vater Fjodor. Er hatte der einst wohlhabenden Aristokratin die letzte Beichte abgenommen und kennt so als Dritter im Bund ihr Geheimnis.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ilja Ilf und Jewgeni Petrow, einer der vergnüglichsten Beschreibungen der turbulenten Zustände in der jungen Sowjetunion der zwanziger Jahre.

Deutschland 2003, 198 Min

von

Ulrike Ottinger

mit

Georgi Delijew
Genadi Skarga
Swetlana Djagiljewa
Boris Rajew
Olga Rawitzkaja