Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Wettbewerb

Trilogia: To livadi pou dakrisi

Trilogy: The Weeping Meadow

Trilogie: Die Erde weint

Theo Angelopoulos (Regisseur)
Alexandra Aidini (Schauspielerin)
Thalia Argyriou (Schauspielerin)
Nikos Poursanidis (Schauspieler)
Vassilis Kolovos (Schauspieler)
Andreas Sinanos (Kamera)
Eleni Karaindrou (Musik)
Moderation: Josef Schnelle

 
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TRILOGIE: DIE ERDE WEINT

Es ist ein weit reichendes historisches Panorama, das Theo Angelopoulos mit seiner neuen Trilogie in Angriff nimmt. Zugleich berichtet er in ihr von sehr persönlichen Schicksalen: „Es ist die Geschichte zweier Menschen und ihrer Bindung aneinander. Sie beginnt 1919 in Odessa und endet im New York der Gegenwart. Sie erzählt von Exil, Trennungen und Wanderschaften, vom Zusammenbruch der Ideologien und den Prüfungen der Geschichte.“
Die Handlung setzt ein, als sich nach dem Einmarsch der Roten Armee in Odessa griechische Flüchtlinge in der Heimat niederlassen. Hier beginnt die Liebesgeschichte zwischen Alexis und Eleni, die als Kinder gemeinsam heranwachsen. Doch es ist eine Liebe, die den Absichten von Alexis’ Vater entgegensteht, sieht der Mann in Eleni doch eine mögliche Ehefrau für sich selbst.
Vor allem aber ist ihre Liebe historischen Entwicklungen und sozioökonomischen Veränderungen unterworfen: Nachdem sie in Schande ihr Dorf verlassen müssen, ziehen die beiden durch Griechenland. Vergeblich versuchen sie, ihre Liebe zu bewahren. Alexis emigriert schließlich in die USA, Eleni wird wegen Unterstützung von Regierungsgegnern inhaftiert. Es folgen der Zweite Weltkrieg, die Besatzung, der Bürgerkrieg. Ihre Söhne kämpfen in feindlichen Lagern und verlieren dabei ihr Leben. Alexis fällt als amerikanischer Soldat auf Okinawa. Eleni aber folgt dem Vorbild ihrer Helden – dem Kampf der Sieben gegen Theben . . .

Griechenland / Frankreich 2003, 170 Min

von

Theo Angelopoulos

mit

Alexandra Aidini
Nikos Poursanidis
Giorgios Armenis

Weltvertrieb

Celluloid Dreams