Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2003

Preise und Ehrungen

10.02.2003:
Berlinale Kamera wird an Artur Brauner verliehen

Die Berlinale Kamera ist eine Auszeichnung für Filmpersönlichkeiten, denen sich die Internationalen Filmfestspiele Berlin verbunden fühlen. Mit dieser Ehrung möchten die Filmfestspiele ihre Anerkennung und ihren Dank zum Ausdruck bringen. Die Berlinale Kamera wird seit 1986 von dem Berliner Juwelier David Goldberg gestiftet.

Für seine Verdienste um den deutschen Film wird Festivaldirektor Dieter Kosslick am Dienstag, 11. Februar, um 21.00 Uhr im Rahmen der Vorführung von Babij Jar im CineStar 2 an

Artur Brauner

eine Berlinale Kamera überreichen. Laudatorin ist seine Tochter, die Journalistin Dr. Alice Brauner-Orthen.

Der von Artur Brauner produzierte Film Babij Jar, der im Rahmen der Sondervorführungen des Offiziellen Programms auf der diesjährigen 53. Berlinale seine Deutschlandpremiere hat, ist die jüngste in einer Reihe von Produktionen „Made in Germany“.

Artur Brauner, der vor über 80 Jahren in Lodz als Sohn eines jüdischen Holzgroßhändlers geboren wurde, gilt als einer der bedeutendsten deutschen Filmproduzenten. Seine größten Erfolge feierte er mit Mädchen in Uniform (1958) mit Romy Schneider, Es geschah am helllichten Tag (1958) mit Gert Fröbe und Die Weiße Rose (1981/82). Der vieldiskutierte Hitlerjunge Salomon (1989/90) brachte ihm 1992 eine Oscarnominierung für das beste Drehbuch ein.

Mit Artur Brauner wird eine Berliner Persönlichkeit geehrt, die die deutsche Filmlandschaft über viele Jahrzehnte nachhaltig geprägt hat.

10. Februar 2003