Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2003

Preise und Ehrungen

12.02.2003:
Berlinale Kamera wird an Erika Richter verliehen

Die Berlinale Kamera ist eine Auszeichnung für Filmpersönlichkeiten, denen sich die Internationalen Filmfestspiele Berlin verbunden fühlen. Mit dieser Ehrung möchten die Filmfestspiele ihre Anerkennung und ihren Dank zum Ausdruck bringen. Die Berlinale Kamera wird seit 1986 von dem Berliner Juwelier David Goldberg gestiftet.

Für ihre Verdienste um den deutschen Film wird Festivaldirektor Dieter Kosslick am Donnerstag, den 13. Februar um 22.30 Uhr auf dem Forums-Empfang in der Philharmonie der Filmjournalistin und Filmdramaturgin

Erika Richter

eine Berlinale Kamera überreichen. Laudator ist der ehemalige Leiter des Internationalen Forums des Jungen Films Ulrich Gregor, dem sie als langjährige Mitarbeiterin seit Jahren verbunden ist.

Nach Abschluss ihres Studiums der Filmdramaturgie war Erika Richter von 1975 bis 1991 bei der DEFA tätig. Dort arbeitete sie unter anderem eng mit Lothar Warneke, Heiner Carow, Evelyn Schmidt und Siegfried Kühn zusammen und hatte großen Anteil an der Erneuerung des DEFA-Gegenwartfilms.

Neben zahlreichen Filmpublikationen gab sie zwischen 1992 und 1999 die renommierte Zeitschrift Film und Fernsehen heraus und ist jetzt Mitherausgeberin des Jahrbuchs der DEFA-Stiftung. Seit der Wiedervereinigung engagiert sich Erika Richter verstärkt in der Filmpolitik und beteiligt sich so maßgeblich an der Förderung des deutschen Filmnachwuchses.

Mit Erika Richter wird eine Filmpersönlichkeit geehrt, die durch ihr umfassendes Interesse und großes persönliches Engagement einen bedeutenden Beitrag für die Entwicklung und Dokumentation vor allem des deutschen Filmes geleistet hat und noch leistet.

12.Februar 2003