Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2002

Perspektive Deutsches Kino

27.09.2001:
Perspektive Deutsches Kino

Berlinale schafft neue Sektion für den deutschen Film

Mit der neu gegründeten Sektion "Perspektive Deutsches Kino" schafft Berlinale-Leiter Dieter Kosslick bei den 52. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2002 eine neue Plattform für den deutschen Film.

"Wir möchten die deutsche Filmszene stärker in die Berlinale integrieren, dazu gehört, dass wir neue Präsentationsmöglichkeiten für die unterschiedlichen Genres und Ästhetiken schaffen, die die Filmemacher hierzulande entwickeln," sagt Dieter Kosslick.

"Perspektive Deutsches Kino" sieht ein Angebot von etwa zehn aktuellen Produktionen vor.

Die Reihe möchte den Blick vor allem auf Filme lenken, die eine besondere Handschrift, zukunftsweisende Ästhetiken oder ungewöhnliche Stilarten aufweisen.

Die Reihe will den deutschen Film von seiner aktuellsten und unkonventionellsten Seite zeigen. Teilnahmeberechtigt sind Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme im 35-mm und 16-mm-Format.

"Ich war schon immer der Überzeugung, dass es in unserem Lande große Talente gibt, die man zeigen muß. Da bin ich mir mit meinen Kollegen von der Filmförderungsanstalt, den Länderförderungen und der Export-Union einig", meint Kosslick. Leiter von "Perspektive Deutsches Kino" ist der Filmjournalist und Filmkaufmann Alfred Holighaus.

"Wir suchen nach interessanten Themen und innovativen Ansätzen", sagt Holighaus, der das Projekt gemeinsam mit Dieter Kosslick, Panorama-Leiter Wieland Speck, Forums-Leiter Christoph Terhechte und Heinz Badewitz entwickelt hat. Die von Heinz Badewitz verantwortete Reihe " Neue deutsche Filme" wird unter dem neuen Titel "German Cinema" fortgesetzt, etwa 20 Titel enthalten und weiterhin - im Gegensatz zur öffentlichen Reihe "Perspektive Deutsches Kino" - die Fachbesucher über den Stand der aktuellen deutschen Filmproduktion informieren.

Presseabteilung

27.09.2001