Meneath: The Hidden Island of Ethics

In der düsteren Atmosphäre einer Theaterszenerie aus flächiger und plastischer Stop-Motion-Animation, entspinnt sich ein Dialog zwischen Jesus und Nokomis, einer Sagenfigur der nordamerikanischen Anishinabe. Und ein Métis-Mädchen spürt dem tiefen Riss in ihrer Identität nach. Den sieben Todsünden stellt Nokomis sieben heilige Lehren entgegen. In einem kathartischen Akt der Selbstfindung richtet Terril Calder erneut den Blick auf die Wunden kolonialer Geschichte.
von Terril Calder
mit Lake Delisle, Kent McQuaid, Gail Maurice, Terril Calder
Kanada 2021 Englisch, Ojibwa 20’ Farbe empfohlen ab 14 Jahren

Mit

  • Lake Delisle (Baby)
  • Kent McQuaid (Jesus)
  • Gail Maurice (Nokomis)
  • Terril Calder (Erzählerin)

Stab

Regie, Buch Terril Calder
Animation Terril Calder
Montage Jeff Barnaby
Musik Judith Gruber-Stitzer
Sound Design Sacha Ratcliffe
Produzent*in Jelena Popović
Ausführende Produzent*innen Michael Fukushima, Robert McLaughlin

Weltvertrieb

National Film Board of Canada

http://www.nfb.ca http://www.nfb.ca

Produktion

National Film Board of Canada

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Terril Calder

Die Métis-Medienkünstlerin wurde in Fort Frances, Kanada, geboren und lebt derzeit in Toronto. Sie studierte bildende Kunst an der University of Manitoba mit den Schwerpunkten Zeichnen und Film. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf Stop-Motion-Projekten. Calder war bereits 2017 Gast bei Generation und erhielt eine lobende Erwähnung für ihren Film SNIP. 2019 präsentierte die Winnipeg Film Group die erste Retrospektive ihres Werks; 2020 erhielt sie ihre erste Filmfestival-Retrospektive beim Ottawa International Animation Festival.

Filmografie (Auswahl)

2009 Canned Meat; Kurz-Animationsfilm 2011 The Gift; Kurz-Animationsfilm 2013 Repercussions; Kurz-Animationsfilm 2014 The Lodge 2016 SNIP; Kurz-Animationsfilm 2021 Meneath: The Hidden Island of Ethics; Kurz-Animationsfilm

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2022