Retrospektive 2022: „Es geht um einen pursuit of happiness“

„No Angels – Mae West, Rosalind Russell & Carole Lombard“ lautet der Titel der Retrospektive 2022. Im Interview sprechen Sektionsleiter Rainer Rother und Annika Haupts, Mitglied der Auswahlkommission und Programmkoordinatorin, über die drei Schauspielerinnen und deren Wege zum Glück unter erschwerten Bedingungen.

Eine Auswahl der Filme in der Retrospektive 2022

Im Zentrum der Retrospektive „No Angels“ stehen drei Schauspielerinnen aus Hollywood und insbesondere ihre Darstellungen in Filmkomödien. Wie kam die Auswahl zustande?

Uns interessieren Komikerinnen unter bestimmten Bedingungen, und zwar den restriktiven der US-amerikanischen Filmzensur bzw. des Hays Codes. Neben dem Hays Code, der zu explizite Darstellungen von Erotik, Sexualität und Promiskuität eigentlich ausschließt, geht es auch um die Frage: Wie kann unter den Bedingungen der Hollywoodstudios, in denen Frauen kaum über ihre Rollen bestimmen konnten, von Darstellerinnen ein Frauentypus entwickelt werden, der sich diesen Restriktionen entzieht? Es geht uns also um eine bestimmte Periode der Hollywood-Filmgeschichte, in der die Schauspielerinnen sich im Studiosystem durchsetzen und parallel die Regeln des Hays Codes unterlaufen müssen.

In welchem Zeitrahmen sind die Filme der Auswahl entstanden? Welchen Umfang hat die Retrospektive?

Das Programm umfasst neun Filme je Darstellerin, also 27 Filme. Sie stammen aus den Jahren 1932 bis 1943. 1932 ist das Jahr, in dem Mae West mit ihrem ersten Film Night After Night Furore macht, und 1942 kommt Carole Lombard bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Dieser Zeitraum gilt zugleich als Blütezeit der Screwball Comedy. Insofern liegt diese Eingrenzung sowohl biografisch als auch filmhistorisch nahe.

Ehe wir auf die individuellen Qualitäten der drei Schauspielerinnen zu sprechen kommen – welche Gemeinsamkeiten gibt es?

Uns haben eher ihre jeweils unterschiedlichen Qualitäten interessiert als ihre Ähnlichkeiten. Es gibt schlicht niemanden, der Mae West ähnlich wäre. Dafür ist ihre Leinwand-Persona eine viel zu individuell definierte Erfindung, ihre Schöpferin eine viel zu einzigartige Persönlichkeit. Wir haben daher vielmehr versucht, die Varianten der Selbstbehauptung durch diese drei Frauen als Schauspielerinnen, aber auch in ihren Rollen hervorzukehren.

Edward Gargan, Mae West und John Miljan in Belle of the Nineties

Wie sieht diese Selbstbehauptung bei Mae West aus?

Bei Mae West ist die Setzung: Ich bin erstens das Zentrum der Filme, ich stehe stets im Mittelpunkt der Handlung, und ich bin zweitens diejenige, die die Bedingungen für die Geschichten bestimmt. Und das bedeutet eben auch: die Bedingungen, unter denen Erotik in den Filmen verhandelt wird. Das ist etwas, was sie selbst in die Hand nimmt. Sie ist für uns das Beispiel einer sich selbst ermächtigenden Darstellerin. Und diese kann sie in Hollywood werden, weil sie ihre Leinwandfigur zuvor schon am Theater entwickelt hat – in Form von Diamond Lil, einer Figur, die sich den strengen Formen der 1890er-Jahre gemäß kleidet, aber gar nicht wie eine Dame des 19. Jahrhunderts spricht und handelt. Ihre Handlungsweise, Ansprüche und Sprache sind vielmehr vollkommen in Mae Wests Gegenwart der 1930er-Jahre verankert. Das kultiviert sie als „Marke“ auf der Leinwand, und das wird im Grunde die Erfolgsfigur in all ihren Filmen.

Carole Lombard in My Man Godfrey

Carole Lombards Aufstieg zum Star ist weitaus weniger spektakulär. Was zeichnet sie besonders aus?

Bei Carole Lombard, der ja das Etikett „glamourös“ anhaftet, hat uns die Durchsichtigkeit ihres Schauspiels begeistert und die Art und Weise, wie sie mit ihrem Glamour-Image umgegangen ist. Es gibt diesen legendären Satz von ihr im Film Twentieth Century (1934): „I am a first-class passenger entitled to privileges.“ Dieser Witz spiegelt genau das Image, das ihren Rollen anhaftet. Was macht sie damit? Das hat uns interessiert. Und es stellt sich heraus: Sie unterläuft die ihr in den Storys zugeschriebenen Klischees durch ihre Darstellungsweise – sie verkörpert die Rollen nicht, sondern macht sie durchsichtig und dadurch durchschaubar.

Obwohl Rosalind Russell Klassiker wie The Women (1939) und His Girl Friday (1940) als Darstellerin dominiert hat, ist sie heute weniger populär als ihre Kolleginnen. Was macht sie für diese Retrospektive attraktiv?

Mit Rosalind Russell haben wir einen Leinwandtyp, der ein bisschen dazwischensteht. Sie verkörpert eine dem Alltag nahestehende Kunstfigur und dies mit einer Rollenauswahl, die durch einen ihrer Sätze aus Four’s a Crowd (1938) treffend charakterisiert wird: „I don’t wear pants, but I’m a newspaper man.“ Diese Behauptung von Professionalität, von Kompetenz, und zugleich die Behauptung von Weiblichkeit, eines Frau-seins, das sich nicht in Klischees drängen lässt, das hat uns an Rosalind Russell sehr gereizt. Interessant an ihr ist zudem das Bodenständige, über das sie sich in ihrer Autobiografie selbst auch lustig macht, wenn sie sehr anschaulich beschreibt, wie sie das erste Mal auf die Titelseite des „Life Magazine“ kam. Dabei legt sie sehr großen Wert darauf, dass sie nicht glamourös ist, dass sie sich nicht herausgeputzt hat – sondern dass sie rausgegangen ist, sich fotografieren ließ und dann war’s das Cover. Das ist bei den anderen beiden Schauspielerinnen vollkommen unvorstellbar. Natürlich ist auch dies ein Image, aber dieses Image konnte Rosalind Russell selbst definieren.

Rosalind Russell in His Girl Friday

In welche Zeiten und an welche Orte führen uns die Filme dieser drei Schauspielerinnen?

Mit Ausnahme der Filme von Mae West sind es Gegenwartsfilme. Darüber hinaus konzentrieren sich die Filme stark auf den Schauplatz New York. Bei Carole Lombard ist die Stadt gleich in mehreren Filmen so etwas wie ein Sehnsuchtsort. Bei Rosalind Russell ist es der Ort, an dem sie arbeitet, und bei Mae West bilden die New Yorker „Gay Nineties“ fast immer den Hintergrund der Filme. Für die Rollen von Rosalind Russell war es wichtig, dass New York die Möglichkeit zur Realisierung einer Karriere bot – eine moderne Großstadt, in der Frauen arbeiten gehen konnten. In My Sister Eileen (1942) ist dies am prägnantesten dargestellt. Hier lebt sie mit ihrer Schwester zunächst in einer Kleinstadt und ihr Vater ist strikt dagegen, dass die beiden nach New York ziehen. Dort finden sie dann ein Domizil in einem wunderbar schrecklichen Kellerapartment, sozusagen unter der Stadt, von wo aus sie versuchen, jeweils ihren Weg als Journalistin und Schauspielerin zu gehen. Und nicht zuletzt bietet New York die Möglichkeit, den richtigen, vielleicht sogar zufällig reichen Mann zu treffen.

Mae Wests persönlichen Stil habt Ihr schon beschrieben. Wie könnte man die spezifische Leinwanderscheinung von Carole Lombard und Rosalind Russell umreißen?

Die drei Schauspielerinnen repräsentieren drei völlig verschiedene Stile. Bei Mae West, die bevorzugt diamantenbehängt auftritt, finden wir den Overdressed-Stil der Jahrhundertwende mit Schalkragen, großem Hut und Handschuhen. Rosalind Russell trägt in der Regel eine Art Businesskostüm, am schönsten anzusehen am Anfang von Hired Wife (1940). Für Carole Lombard wiederum sind fließende, glänzende und freizügig geschnittene Kleider kennzeichnend. Man sieht daran: Die Schauspielerinnen definieren ihre Figuren nicht nur durch das, was sie in der Handlung tun, sondern auch dadurch, wie sie erscheinen. Carole Lombard galt im Übrigen als einer der bestangezogenen Stars ihrer Zeit.

Mae West ist sicher die auffälligste Erscheinung des Trios. Welche Sonderrolle nimmt sie in der Geschichte des „weiblichen Hollywood“ ein?

Sie ist eine der ersten – und in diesem Sinne eine Pionierin –, die komplette Kontrolle über ihre Filme hatte, von der Ideenskizze bis zum Drehbuch. Man fragt sich, wie groß der Einfluss ihrer Regisseure am Set überhaupt noch war. Zumal sie auch die Vermarktung ihrer Filme in die Hände nahm und mit ihnen außerordentliche Box-Office-Ergebnisse erzielte. Auch das weist auf die Sonderrolle hin, die sie im zeitgenössischen Hollywood innehält Die Filmgeschichtsschreibung nimmt sie ja mittlerweile als „Autorin“ ihrer Filme wahr. Und das ist etwas, was man von Carole Lombard und Rosalind Russell in dieser Form nicht behaupten wird.

Mae West in Klondike Annie

Mit dem Hays Code unterwarf sich Hollywood schon 1930 einer Art freiwilligen Selbstkontrolle hinsichtlich „moralisch bedenklicher“ Inhalte, die sich bald als Zensurbehörde verselbständigte. Welche Auswirkungen hatte dies auf die Filme der drei Schauspielerinnen?

Bei Mae West kann man die Zensur fast schon als Herausforderung interpretieren. Sie provoziert ja den Hays Code laut eigener Aussage grundsätzlich schon damit, dass sie Sätze in die Drehbücher schrieb, von denen sie wusste, dass sie gestrichen würden. Auf diese Weise hielt sie die Zensoren beschäftigt, sodass anderes, ihr Wichtigeres von diesen unbemerkt blieb. Es gibt auch Äußerungen von Mae West, wonach der Hays Code überhaupt nur ihretwegen seine Arbeit aufgenommen habe. Ganz offensichtlich hat sich Mae West am männlich besetzten Hays Office schöpferisch abgearbeitet. Zumal sie schon einige Zeit zuvor für eines ihrer Theaterstücke einige Tage ins Gefängnis ging, obwohl sie das Geld hatte, sich von der Strafe freizukaufen – was sie publicity-mäßig groß aufzog. Diese Selbstbestimmtheit hinsichtlich der eigenen Außenwirksamkeit ist bei allen drei Schauspielerinnen gegeben, aber bei Mae West in der Auseinandersetzung mit dem Hays Office extrem sichtbar. Man erkennt dies auch daran, wie stark ihre Filme zensiert worden sind. In Klondike Annie (1936), dem am stärksten zusammengekürzten Film, durfte noch nicht einmal eine Bibel im Bild auftauchen.

So offensiv wie Mae West wollten und konnten sich Carole Lombard und Rosalind Russell mit der Zensurinstanz nicht anlegen?

Ein Effekt des Hays Code ist ja, dass man das, was man nicht direkt sagen oder darstellen kann, indirekt sagen oder darstellen muss. Der Hays Code zwingt zur Sublimation – zum Sublimen, kann man fast sagen. Und das prägt eine bestimmte Generation von Drehbuchautor*innen, die gezwungen sind, mit Anspielungen zu arbeiten. Das Offensichtliche darf nicht vorkommen, was aber nicht bedeutet, dass es in nicht-offensichtlicher Form nicht doch vorkommt. Das ist eine ganz gute Beschreibung für viele dieser Screwball Comedys. Und deswegen agiert Carole Lombard so gut in ihnen. Sie trifft dann aber doch eine zukunftsweisende Entscheidung. Bemerkenswert ist, dass sie in dem Moment, als sie mit My Man Godfrey (1936) großen Erfolg hat und für den Oscar als Beste Hauptdarstellerin nominiert wird, sich dafür entscheidet, als Freelancer weiter zu arbeiten. Sie geht damit einen Weg, den in jener Zeit einige Schauspielerinnen gegangen sind, einen sehr riskanten Weg: sich vom Dauervertrag mit dem Studio aber auch aus der Abhängigkeit von diesem zu lösen und zu schauen, welche anderen Projekte es gibt, um sich auf diese Weise weiterzuentwickeln. Auch Rosalind Russell, die ja ein bisschen auf den Typ der Businessfrau festgelegt war, arbeitet nicht permanent ausschließlich für ein Studio. Auch sie sucht sich Projekte aus, mit denen sie sich identifiziert.

Carole Lombard und Clark Gable in No Man of Her Own

Verblassen angesichts der weiblichen Dominanz die Männer womöglich zu „Randfiguren“ dieser Reihe? Sind überhaupt berühmte Schauspieler in den Filmen zu sehen?

Oh ja, es handelt sich durchweg um sehr namhafte männliche Stars, von denen einige sogar wiederholt auftreten. Zunächst ist daran zu erinnern, dass Mae West für sich in Anspruch nahm, Cary Grant, der 1933 in She Done Him Wrong und I’m No Angel ihr Partner war, als Hauptdarsteller entdeckt zu haben. Auch John Barrymore ist in zwei Filmen dabei. In Twentieth Century war er 1934 der Partner von Carole Lombard, die dafür sorgte, dass er trotz seines durch Trunksucht verursachten „Downfalls“ 1937 auch in ihrem Film True Confession mitwirken konnte. Dies zeigt auch, dass die Schauspielerinnen durchaus Einfluss auf die Besetzung der männlichen Rollen hatten. In zwei weiteren Filmen - Hands Across the Table (1935, mit Carole Lombard) und in Take a Letter, Darling (1942, mit Rosalind Russell) - spielt Fred MacMurray mit, der heute eher als Film-Noir-Darsteller gilt, aber auch ein großes Talent für komische Rollen besaß. Schauspieler wie Clark Gable (in No Man of Her Own, 1932, mit Carole Lombard), Errol Flynn (in Four’s a Crowd, 1938, mit Rosalind Russell), William Powell (in My Man Godfrey, 1936, mit Carole Lombard) gehörten in Hollywood zur ersten Garde, und zu seiner Zeit auch Brian Aherne, der in drei Filmen der Partner von Rosalind Russell ist und gut mit ihr harmoniert – zu sehen in Hired Wife (1940), My Sister Eileen (1942) und What a Woman! (1943).

Gibt es unter den Regisseuren Berühmtheiten? Welche unbekannten entpuppen sich als übersehene Könner?

Es sind Hollywood-Routiniers dabei wie Michael Curtiz und William A. Wellman, die sich in allen Genres bewährt haben. Dann sind etliche darunter, die man als „Auteurs“ bezeichnen kann: die Europäer Ernst Lubitsch und Alfred Hitchcock, daneben die Amerikaner George Cukor, Raoul Walsh und Howard Hawks. Eine Entdeckung ist Alexander Hall, der als Cutter – u.a. bei She Done Him Wrong (1933, mit Mae West) – begann und als Regisseur mit drei Filmen im Programm vertreten ist: mit Goin’ to Town (1935, mit Mae West), This Thing Called Love (1941, mit Rosalind Russell) und My Sister Eileen (1942, mit Rosalind Russell). Als Komödienspezialisten gelten auch Mitchell Leisen, der mit seinem Regiedebüt Take a Letter, Darling (1942, mit Rosalind Russell) dabei ist, und Wesley Ruggles, dessen Carole-Lombard-Filme No Man of Her Own (1932) und True Confession (1937) mit in der Filmauswahl sind. Eine große Überraschung für uns war Gregory La Cava, der in My Man Godfrey (1936, mit Carole Lombard), einem unserer ganz großen Favoriten, zeigt, wie man einen so delikaten, aber auch verrückten Stoff inszenatorisch behandelt – das ist schon sehr gut gemacht, wie leichthändig La Cava mit dem großen Ensemble hantiert. Oder auch die Arbeit von Howard Hawks, der in Twentieth Century (1934) lauter Akteur*innen um sich hat, die ihre Lust am Overacting zelebrieren. Dies so auszutarieren, dass der gewünschte komische Effekt sich einstellt, das ist die eigentliche Leistung der Regisseure.

Robert Benchley und Rosalind Russell in Take a Letter, Darling

Unter den Drehbuchautor*innen sticht der Name Ben Hecht hervor, der an drei Filmen der Retrospektive beteiligt war, an Howard Hawks’ Twentieth Century (1934) und His Girl Friday (1940) sowie an Nothing Sacred (1937), einer besonders respektlosen und überdrehten Screwball Comedy.

Ben Hecht ist jemand, der gerade in der Zusammenarbeit mit Howard Hawks ganz entscheidende Impulse gesetzt hat, und sicher ist ein Film wie Nothing Sacred ein enormes Wagnis gewesen. So eine Geschichte zu erzählen, in der es um die mediale Ausschlachtung einer putzmunteren „Todgeweihten“ geht, und dann zu hoffen, dass das Publikum am Ende des Films das involvierte Liebespaar tatsächlich auch weiterhin sympathisch findet, ein Paar, das nach Südamerika ausbüxt – da muss man schon sehr gut schreiben! Ben Hecht ist sicher so etwas wie der Zyniker unter den Komödienautor*innen. Doch die Frage, wie weit man auf der Leinwand gehen kann, ist nicht auf Ben Hecht allein beschränkt.

Manches „Frauenbild“ wird uns Heutigen als nicht mehr ganz zeitgemäß erscheinen. Wie aktuell sind die ausgewählten Filme?

Wir müssen uns natürlich vergegenwärtigen, dass es zu den Filmen einen historischen Abstand zu wahren gilt und wir sie nicht am Stand heutiger Diskussionen messen können. Spannender finden wir die Frage, in welchem Kontext die Filme damals funktionierten und welche Angebote sie dem Publikum machen, welche Erwartungen sie beim Publikum erfüllen und welche Zweifel oder welche Lesart sie auch in Teilen des Publikums ermutigen. Festzuhalten bleibt, dass die drei Schauspielerinnen in Bezug auf Genderfragen Antworten geben, die auch vom heutigen Publikum angenommen werden können. Während Mae West Sexualität thematisiert, vor allem die weibliche, steht Rosalind Russell immer wieder vor der Frage wie Karriere und Liebe oder Karriere und Ehe miteinander vereinbar sind. Diese Themen sind bis heute unvermindert aktuell. Und junge Frauen, die wie Carole Lombard in ihren Filmen davon träumen, aus der Provinz in die Großstadt (nach New York) zu ziehen, um sich dort zu verwirklichen, gibt es heute natürlich immer noch. All dies sind universale Themen. Es geht um einen „pursuit of happiness“ in den verschiedensten Variationen. Und die werden von Mae West, Carole Lombard und Rosalind Russell in ihren Filmen immer noch ganz wunderbar zum Ausdruck gebracht.