Her Name Was Europa

Auerochse ist der Name, den man dem wilden Vorfahren des modernen Rindes gegeben hat. Der Auerochse ist der erste dokumentierte Fall eines ausgestorbenen Tiers. Der letzte bekannte wilde Auerochse starb 1627 im Wald von Jaktorów in Polen. Die Jagd und die Einführung von domestizierten Rindern führten zum Niedergang und zum Verschwinden der Tiere. Der Wert des Auerochsen bestand jedoch nicht nur darin, dass er eine Nahrungsquelle darstellte. Eigenschaften wie Schnelligkeit, Kraft und Mut, die dem Tier zugeschrieben wurden, verliehen ihm große Symbolkraft. Einigen seiner Körperteile wurden übernatürliche Kräfte nachgesagt. Die Haut der Stirn und ein kreuzförmiger Knochen im Inneren des Herzens wurden aufgrund ihrer magischen Kräfte geschätzt. Diejenigen, die sie trugen, übernahmen die Eigenschaften des Tieres.
Im 20. Jahrhundert kamen Bemühungen auf, den Auerochsen ins Leben zurückzuholen.
von Anja Dornieden, Juan David González Monroy Deutschland 2020 Englisch,  Niederländisch 76’ Schwarz-Weiß, 16 mm Weltpremiere

Stab

Regie, BuchAnja Dornieden, Juan David González Monroy
KameraAnja Dornieden, Juan David González Monroy
MontageAnja Dornieden, Juan David González Monroy
MusikAnja Dornieden, Juan David González Monroy
Sound DesignChristian Obermaier
Produzent*innenAnja Dornieden, Juan David González Monroy

Produktion

OJOBOCA GbR

Berlin, Deutschland

+49 151 15700471

www.ojoboca.com www.ojoboca.com

Anja Dornieden

Anja Dornieden, geboren 1984 in der DDR, ist als Filmemacherin tätig und lebt in Berlin. Seit 2010 arbeitet sie unter dem Namen OJOBOCA mit Juan David González Monroy zusammen. Gemeinsam praktizieren sie Horrorism, eine simulierte Methode der inneren und äußeren Transformation. Ihre Filme und Performances haben sie weltweit an den verschiedensten Institutionen und auf Festivals präsentiert. 2017 lief ihr Film Heliopolis Heliopolis im Forum Expanded-Programm. Dornieden ist Mitglied des von Künstler*innen betriebenen Filmlabors LaborBerlin.

Filmografie (mit Juan David González Monroy)

2011 Awe Shocks; 3 Min. · Awe Shocks; 3 Min. 2012 Oro Parece; 6 Min. · Oro Parece; 6 Min. · The Handeye (Bone Ghosts); 7 Min. · The Handeye (Bone Ghosts); 7 Min. · Eigenheim; 16 Min. · Eigenheim; 16 Min. 2013 A flea‘s skin would be too big for you; 47 Min. · A flea‘s skin would be too big for you; 47 Min. · Come and Dance with Me; 4 Min. · Come and Dance with Me; 4 Min. 2014 Gente Perra; 25 Min. · Gente Perra; 25 Min. · Wolkenschatten; 17 Min. · Wolkenschatten; 17 Min. 2015 The Masked Monkeys; 30 Min. · The Masked Monkeys; 30 Min. 2016 Heliopolis Heliopolis · Heliopolis Heliopolis; 26 Min., Forum Expanded 2017 2018 Comfort Stations; 26 Min. · The Skin is Good; 12 Min. 2020 Her Name was Europa; 76 Min.

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2020

Juan David González Monroy

Juan David González Monroy, geboren 1983 in Kolumbien, ist als Filmemacher tätig und lebt in Berlin. Seit 2010 arbeitet er unter dem Namen OJOBOCA mit Anja Dornieden zusammen. Gemeinsam praktizieren sie Horrorism, eine simulierte Methode der inneren und äußeren Transformation. Ihre Filme und Performances haben sie weltweit an den verschiedensten Institutionen und auf Festivals präsentiert. 2017 lief ihr Film Heliopolis Heliopolis im Forum Expanded-Programm. González Monroy ist Mitglied des von Künstler*innen betriebenen Filmlabors LaborBerlin.

Filmografie (mit Anja Dornieden)

2011 Awe Shocks; 3 Min. · Awe Shocks; 3 Min. 2012 Oro Parece; 6 Min. · Oro Parece; 6 Min. · The Handeye (Bone Ghosts); 7 Min. · The Handeye (Bone Ghosts); 7 Min. · Eigenheim; 16 Min. · Eigenheim; 16 Min. 2013 A flea’s skin would be too big for you; 47 Min. · A flea’s skin would be too big for you; 47 Min. · Come and Dance with Me; 4 Min. · Come and Dance with Me; 4 Min. 2014 Gente Perra; 25 Min. · Gente Perra; 25 Min. · Wolkenschatten; 17 Min. · Wolkenschatten; 17 Min. 2015 The Masked Monkeys; 30 Min. · The Masked Monkeys; 30 Min. 2016 Heliopolis Heliopolis; 26 Min., Forum Expanded 2017 · Heliopolis Heliopolis 2018 Comfort Stations; 26 Min. · The Skin is Good; 12 Min. 2020 Her Name was Europa; 76 Min.

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2020