Die Geschichte dreier Desperados, von denen zwei sich den Texas Rangers anschließen, um ihre Überfälle besser planen zu können. Doch in der Obhut des Majors Bailey und seiner Tochter Amanda werden die Geächteten Jim Hawkins und Wahoo zusehends handzahm. Jim erweist sich als fähiger Kämpfer gegen die indigenen Amerikaner und als strenger Polizist. Schon träumt er von einem Leben als Ehemann und Farmer, da erhält er den Befehl, seinen alten Kumpan, den Straßenbanditen „Polka Dot“, aufzuspüren und unschädlich zu machen … Zum 100. Jubiläum der Texas Rangers gab der Film des gebürtigen Texaners Vidor ihren Beitrag zum brutalen State Building wohl recht realistisch wieder. Die Schlachten mit der Urbevölkerung, bewaffnete Kampfeinsätze gegen eine korrupte Justiz und gegen Formen ‚unziviler‘ Kapitalanhäufung wie den Straßenraub werden durch sentimentalere Szenen allerdings gemildert. Prachtvolle Außenaufnahmen der schier endlos weiten Landschaft, in der Zivilisation und wilde Natur unversöhnlich zusammenstoßen, deuten bereits auf den Grundkonflikt auch in den kommenden Western Vidors hin. Glorios auf die Spitze treiben wird er ihn in Duel in the Sun.
von King Vidor
Mit Fred MacMurray, Jack Oakie, Jean Parker, Lloyd Nolan, Edward Ellis, Bennie Bartlett, Frank Shannon, Frank Cordell, Richard Carle, Jed Prouty
USA 1936 Englisch 98’ Schwarz-Weiß, 35 mm

Mit

  • Fred MacMurray
  • Jack Oakie
  • Jean Parker
  • Lloyd Nolan
  • Edward Ellis
  • Bennie Bartlett
  • Frank Shannon
  • Frank Cordell
  • Richard Carle
  • Jed Prouty

Stab

RegieKing Vidor
BuchLouis Stevens, Elizabeth Hill
StoryWalter Prescott Webb, The Texas Rangers (1935), Elizabeth Hill, King Vidor
KameraEdward Cronjager, Archie Stout
MontageDoane Harrison
MusikBoris Morros
TonHarold Lewis, John Cope
AusstattungHans Dreier, Bernard Herzbrun
KostümEdith Head
RegieassistenzRussell Matthews
Produzent*innenAdolph Zukor, King Vidor

Produktion

Paramount Pictures, Inc.

Zusatzinformationen

Kopie: NBCUniversal, Universal City, CA

King Vidor

King Vidor wurde 1894 in Galveston, Texas geboren und starb 1982 in Paso Robles, Kalifornien. Ab 1913 Arbeit im lokalen Nickelodeon als Filmvorführer; als Jugendlicher erste Aktualitätenfilme; 1919 erster abendfüllender Spielfilm. 1925 Durchbruch mit dem pazifistischen Kriegsfilm The Big Parade. Vidor wird zum erfolgreichen Stummfilmregisseur mit humanistischer Vision und bleibt seinem Interesse an sozialen Fragen und technischer Innovation beim Wechsel zum Tonfilm treu. Bis 1959 dreht er 54 Spielfilme verschiedenster Genres: Western, Melodrama, Kostümfilm, Komödie und sogar einen Antikfilm.

Filmografie (Auswahl)

1919 The Turn in the Road; Lost film 1925 The Big Parade (Die große Parade) 1928 The Crowd (Ein Mensch der Masse) 1929 Hallelujah 1934 Our Daily Bread (Der letzte Alarm) 1938 The Citadel 1940 Northwest Passage (Nordwest-Passage) 1947 Duel in the Sun (Duell in der Sonne) 1949 The Fountainhead (Ein Mann wie Sprengstoff) 1956 War and Peace (Krieg und Frieden) 1959 Solomon and Sheba (Salomon und die Königin von Saba)

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2020