Liebe, Eifersucht und Rache

Love, Jealousy and Revenge
Liebe, Eifersucht und Rache erkundet die beweglichen Bedeutungen von Sprache im Film mithilfe ausgefeilter Telekommunikation – ein akustisch-orales Angebot. Ein skurriler Kurzfilm, präsentiert unter dem (äußerst) augenzwinkernden Deckmantel eines Lehrvideos für nicht-deutschsprachige Lernende. Die Handlung spielt in einer schwulen Lederbar, in der ein Mann ein Telefongespräch mit einem in Drag gekleideten Escort teilt, der auf der Suche nach Sex ist. Eine eigentümliche Freude vom berühmt-berüchtigt subversiven Michael Brynntrup.
von Michael Brynntrup (Regie, Buch)
mit BeV StroganoV, Jürgen Baldiga, Michael Brynntrup
Deutschland 1991 Deutsch, Englisch 7' Farbe

TEDDY 40

Liebe, Eifersucht und Rache feierte seine Berlinale-Premiere 1992 im Panorama.

Mit

  • BeV StroganoV (Inge und Georg)
  • Jürgen Baldiga (Barkeeper)
  • Michael Brynntrup (Tante Ida)

Stab

Regie Michael Brynntrup
Buch Michael Brynntrup
Kamera Michael Brynntrup, Ole Kurp
Montage Michael Brynntrup
Musik Dirk Schaefer
Szenenbild BeV StroganoV, Ichgola Androgyn
Kostüm BeV StroganoV, Ichgola Androgyn
Maske BeV StroganoV, Ichgola Androgyn
Produzent*in Michael Brynntrup

Produktion

MBC-Produktion Michael Brynntrup

Berlin, Deutschland

Michael Brynntrup

Der 1959 geborene Künstler studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Freie Kunst. Seit 1981 hat er mehr als 80 Film- und Videoarbeiten realisiert, seit 1995 auch im digitalen und interaktiven Bereich. Ihm wurden Werkschauen auf internationalen Festivals sowie in Galerien und Museen gewidmet, unter anderem im MoMA, New York. Er erhielt viele Film- und Medienkunstpreise, darunter 1991 den Hauptpreis des deutschen Wettbewerbs in Oberhausen. Brynntrup hat zu den Themen Super-8 und Berliner Off-Off-Kinos publiziert und ist seit 2006 Professor für Film/Video an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

Filmografie (Auswahl)

1983 DER RHEIN – ein deutsches Märchen (THE RHINE - A German Fairy Tale); Kurzfilm, Berlinale 1983 1984 Handfest - freiwillige Selbstkontrolle (Handfest - Voluntary Selfcontrol); Kurzfilm, Berlinale 1985 1986 Jesus – Der Film (Jesus – The Film); Experimentalfilm, Berlinale 1986 1989 Narziß und Echo (Narcissus And Echo); Kurzfilm, Berlinale 1990 1990 Die Statik der Eselsbrücken (The Statics - Engineering Memory Bridges); Kurzfilm, Berlinale 1991 1991 Liebe, Eifersucht und Rache (Love, Jealousy And Revenge); Kurzfilm, Berlinale 1992 1993 All You Can Eat; Kurzfilm, Berlinale 1994 1994 Kain und Abel - eine Moritat; Kurzfilm, Berlinale 1995 1995 Aide mémoire (ein schwules Gedächtnisprotokoll) (Aide mémoire (gay document for remembering)); Kurzfilm, Berlinale 1996 1996 Loverfilm - Eine unkontrollierte Freisetzung von Information (Loverfilm - An Uncontrolled Dispersion Of Information); Kurzfilm, Berlinale 1997 1997 Tabu V - wovon man nicht sprechen kann (Tabu V - About Which One Cannot Speak); Kurzfilm, Berlinale 1998 1999 NY'NY 'n Why Not; Kurzfilm, Berlinale 1999 2003 E.K.G. EXPOSITUS (die öffentlichen und die künstlerischen Medien) (E.K.G. EXPOSITUS (the Broadcast and the Artistic Media)); Experimentalfilm, Berlinale 2004 2005 Das Ovo (Ovo - das Video); Kurzfilm, Berlinale 2006 2007 FACE IT! (Cast Your Self™); Kurzfilm

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2026