So schnell es geht nach Istanbul
Shortcut to Istanbul
Quelle: Deutsche Kinemathek, © Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", Andreas Höfer, 1990
Yücel Yolcu, Jana Mattukat
So schnell es geht nach Istanbul | Shortcut to Istanbul
Quelle: Deutsche Kinemathek, © Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", Andreas Höfer, 1990
Yüksel Yolcu
So schnell es geht nach Istanbul | Shortcut to Istanbul
Quelle: Deutsche Kinemathek, © Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", Andreas Höfer, 1990
Kurz nach der Maueröffnung: Der junge Niyazi lebt und arbeitet in Westberlin. Doch am liebsten möchte er so schnell es geht nach Hause, zurück nach Istanbul. Um dies zu beschleunigen und sein gespartes Geld möglichst schnell zu vermehren, kommt ihm eine blendende Idee. Er wird weiterhin im prosperierenden Westen arbeiten, doch im billigeren Osten leben! Zu diesem Zweck sucht er dort eine Freundin. Als ihm eine Bekannte am Alexanderplatz Klara vorstellt, scheint sich sein Wunsch zu erfüllen: Klara zahlt für ihre Wohnung nur 28 Ostmark Miete im Monat! Doch erweist sie sich als unerwartet verschlossen. Er müht sich redlich (und unredlich) um sie, doch erst am nächsten Morgen lockert sie langsam ihr Haar. Und dann sich.
Aus dem national nicht festgelegten „Romeo“ in der Erzählung Jurek Beckers, die Andreas Dresens Abschlussfilm an der HFF zugrunde liegt, wird im Film ein türkischer Galan. Er macht den „Culture Clash“ sinnfällig, der den Ost- wie Westdeutschen nach der Grenzöffnung noch bevorstehen wird. Zugleich dokumentiert der Film symbolhaltige Plätze Ostberlins in einem schnörkellosen Schwarz-Weiß, das ihnen bereits einen Status des Vergangenen zuweist.
Aus dem national nicht festgelegten „Romeo“ in der Erzählung Jurek Beckers, die Andreas Dresens Abschlussfilm an der HFF zugrunde liegt, wird im Film ein türkischer Galan. Er macht den „Culture Clash“ sinnfällig, der den Ost- wie Westdeutschen nach der Grenzöffnung noch bevorstehen wird. Zugleich dokumentiert der Film symbolhaltige Plätze Ostberlins in einem schnörkellosen Schwarz-Weiß, das ihnen bereits einen Status des Vergangenen zuweist.
Mit
- Yüksel Yolcu
- Jana Mattukat
- Susann Thiede
- Ronny Marzillier
Stab
| Regie | Andreas Dresen |
| Buch | Andreas Dresen, Laila Stieler nach Motiven der Erzählung „Romeo“ von Jurek Becker |
| Kamera | Andreas Höfer, Andreas Dresen |
| Montage | Rita Reinhardt |
| Musik | Jürgen Ehle |
Zusatzinformationen
35-mm-Kopie: Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, Potsdam
Andreas Dresen, Heleen Gerritsen
Freut sich in der Retrospektive zur Berlinale zurückzukehren. Der Regisseur im Gespräch mit der Sektionsleiterin.
So schnell es geht nach Istanbul | Shortcut to Istanbul · Retrospektive · 18. Februar 2026