Lola rennt
Run Lola Run
Quelle: Deutsche Kinemathek, © X-Verleih
Franka Potente
Lola rennt | Run Lola Run
Quelle: Deutsche Kinemathek, © X-Verleih
Franka Potente
Lola rennt | Run Lola Run
Quelle: Deutsche Kinemathek, © X-Verleih
Franka Potente, Moritz Bleibtreu
Lola rennt | Run Lola Run
Quelle: Deutsche Kinemathek, © X-Verleih
Lola muss in 20 Minuten 100.000 Mark auftreiben. Andernfalls wird ein Berliner Autoschieber ihren Freund umlegen, weil der als Geldbote versagt und diese Summe in der U-Bahn liegen gelassen hat. Lola hat drei Versuche. Der erste mündet in einen Raubüberfall, der zweite in einen Bankraub. Beide enden übel. Der dritte führt sie in ein Spielcasino.
Ein Märchenmotiv trifft auf die Dramaturgie eines Videogames: In drei zeitlich leicht verschobenen Varianten ergeben sich drei Handlungsabläufe, die auch für Randfiguren lebensentscheidende Wendungen nehmen. Diese in rasanten Flash-Forward-Fotoromanen durchzuspielen, ist Teil einer postmodernen Bricolage, für die Tom Tykwer die Ressourcen des aktuellen Kinos entfesselte: Von Trance- und Technotracks vorangetrieben, geriet Lola rennt zum filmischen Loop. In ihm fügten sich Video und 35 mm, Farbe und Schwarz-Weiß, Split-Screens und Slow-Motion, Jump-Cuts und Match-Cuts, Comics und 360-Grad-Kamerafahrten zur spielerischen Erkundung möglicher Wirklichkeiten – und zum ersten deutschen Film fürs 21. Jahrhundert. In ihm entwirft die Montage einen Stadtraum Berlins, in dem Ost und West zu einem imaginären Spielfeld zusammengewachsen sind.
Ein Märchenmotiv trifft auf die Dramaturgie eines Videogames: In drei zeitlich leicht verschobenen Varianten ergeben sich drei Handlungsabläufe, die auch für Randfiguren lebensentscheidende Wendungen nehmen. Diese in rasanten Flash-Forward-Fotoromanen durchzuspielen, ist Teil einer postmodernen Bricolage, für die Tom Tykwer die Ressourcen des aktuellen Kinos entfesselte: Von Trance- und Technotracks vorangetrieben, geriet Lola rennt zum filmischen Loop. In ihm fügten sich Video und 35 mm, Farbe und Schwarz-Weiß, Split-Screens und Slow-Motion, Jump-Cuts und Match-Cuts, Comics und 360-Grad-Kamerafahrten zur spielerischen Erkundung möglicher Wirklichkeiten – und zum ersten deutschen Film fürs 21. Jahrhundert. In ihm entwirft die Montage einen Stadtraum Berlins, in dem Ost und West zu einem imaginären Spielfeld zusammengewachsen sind.
Trailer/Filmausschnitt
Mit
- Franka Potente
- Moritz Bleibtreu
- Herbert Knaup
- Nina Petri
- Joachim Król
- Armin Rohde
- Heino Ferch
- Suzanne von Borsody
- Lars Rudolph
- Ludger Pistor
Stab
| Regie | Tom Tykwer |
| Buch | Tom Tykwer |
| Kamera | Frank Griebe |
| Montage | Mathilde Bonnefoy |
| Musik | Tom Tykwer, Johnny Klimek, Reinhold Heil |
| Sound Design | Frank Behnke |
| Kostüm | Monika Jacobs |
| Maske | Margrit Neufink, Jekaterina Oertel |
| Animation | Gil Alkabetz |
| Produzent*in | Stefan Arndt |
Zusatzinformationen
35-mm-Kopie: X-Verleih, Berlin
Frank Griebe, Tom Tywker
Der Kameramann mit dem Regisseur und Drehbuchautor im Interview.
Lola rennt | Run Lola Run · Retrospektive · 17. Februar 2026
Tom Twyker, Frank Griebe, Annika Haupts, Nazgol Majlessi
Der Regisseur (3. von links) und der Kameramann (links) gemeinsam mit der Programmkoordinatorin der Retrospektive und Berlinale Classics (2. von links) und der Referentin für Drehbuch / Produktentwicklung der Film und Medien Stiftung NRW (rechts).
Lola rennt | Run Lola Run · Retrospektive · 17. Februar 2026