Der Film beginnt mit einer Definition seines Titels: „Das Dao ist die unaufhörliche, kreisende Bewegung, die durch alles fließt und die Vielfalt der Welt verbindet.“ Anschließend führt er uns zum Casting von Gloria, einer Frau, deren Tochter kurz vor ihrer Hochzeit steht. Eine Stimme aus dem Off, die das Casting leitet, erklärt: „Der erste Schritt ist, diese Familie zu bilden.“ Schauspieler*innen und Laien werden gecastet und zusammengebracht, um als Verwandte gemeinsam eine Hochzeit in Paris zu feiern und in Guinea-Bissau gemeinsam den Tod ihres Familienoberhaupts zu betrauern. Während sie zwischen diesen beiden Welten hin- und herreisen, werden individuelle Geschichten und gemeinsame kulturelle Wurzeln durch Fakten und Fiktion verwoben. Liebe, Lachen, Rituale, Schmerz und Geschichte sind miteinander verflochten: eine unaufhörliche, kreisende Bewegung, die die Realität umrahmt.