Der Film beginnt mit einer Definition seines Titels: „Das Dao ist die unaufhörliche, kreisende Bewegung, die durch alles fließt und die Vielfalt der Welt verbindet.“ Anschließend führt er uns zum Casting von Gloria, einer Frau, deren Tochter kurz vor ihrer Hochzeit steht. Eine Stimme aus dem Off, die das Casting leitet, erklärt: „Der erste Schritt ist, diese Familie zu bilden.“ Schauspieler*innen und Laien werden gecastet und zusammengebracht, um als Verwandte gemeinsam eine Hochzeit in Paris zu feiern und in Guinea-Bissau gemeinsam den Tod ihres Familienoberhaupts zu betrauern. Während sie zwischen diesen beiden Welten hin- und herreisen, werden individuelle Geschichten und gemeinsame kulturelle Wurzeln durch Fakten und Fiktion verwoben. Liebe, Lachen, Rituale, Schmerz und Geschichte sind miteinander verflochten: eine unaufhörliche, kreisende Bewegung, die die Realität umrahmt.
von Alain Gomis (Regie, Buch)
mit Katy Correa, D’Johé Kouadio, Samir Guesmi, Mike Etienne, Nicolas Gomis, Fara Baco Gomis, Poundo Gomis
Frankreich / Senegal / Guinea-Bissau 2026 Französisch, Wolof, Manjak, Guineabissauisches Kreol 185' Farbe Weltpremiere

Mit

  • Katy Correa (Gloria)
  • D’Johé Kouadio (Nour)
  • Samir Guesmi (Slimane)
  • Mike Etienne (James)
  • Nicolas Gomis (Pierre)
  • Fara Baco Gomis (Jean)
  • Poundo Gomis (Diminga)

Stab

Regie Alain Gomis
Buch Alain Gomis
Kamera Céline Bozon, Amath Niane, Mabeye Deme
Montage Alain Gomis, Fabrice Rouaud, Assetou Koné, Dimitri Ouedraogo, Elizabeth Ndiaye, Moustapha Mbalo Dieng
Musik Gaspard Gomis, Space Dukes, Keïta Janota, Cie
Sound Design Dana Farzanephour, Franck Cartaut
Szenenbild Eliane Lorthiois, Moussa Diene
Produzent*innen Sylvie Pialat, Benoît Quainon, Toufik Ayadi, Christophe Barral
Koproduzent*innen Yoro Mbaye, Alain Gomis

Produktion

Les Films du Worso

Paris, Frankreich

Srab Films

Paris, Frankreich

Koproduktion

Yennenga Productions

Dakar, Senegal

Nafi Productions

Dakar, Senegal

Telecine Bissau Producoes

Bissau, Guinea-Bissau

Weltvertrieb

The Party Film Sales

Paris, Frankreich

Alain Gomis

Geboren 1972 in Paris, Frankreich. Er studierte Kunstgeschichte und Film. 2001 drehte er seinen ersten, mit dem Silbernen Leoparden in Locarno ausgezeichneten Spielfilm L’afrance. Die Spielfilme Aujourd’hui und Félicité wurden im Wettbewerb der Berlinale präsentiert. Sein erster längerer Dokumentarfilm, Rewind & Play über den Jazzpianisten Thelonious Monk, lief im Forum. 2018 gründete Gomis das Yennenga Centre in Dakar, Senegal, ein Kulturzentrum, das die Filmproduktion in Westafrika fördert und eine Plattform für Austausch darstellt.

Filmografie

2001 L’afrance 2007 Andalucia 2012 Tey; Berlinale 2012 2017 Félicité; Berlinale 2017 2022 Rewind & Play; Dokumentarfilm 2026 Dao; Berlinale 2026

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2026