In der verschneiten Küstenstadt Niigata lebt Daichi allein mit seiner Mutter Aki. Zwischen grauem Himmel und dem Rauschen der Winterwellen bewohnen sie ein Fertigbauzimmer auf dem Dach eines alten Mehrfamilienhauses. Daichi hat bereits in früher Kindheit unter der Tyrannei seines Vaters seine Stimme verloren. Aki arbeitet im Nachtleben, gibt ihr bescheidenes Einkommen meist für ihre Männer aus und ist selten zu Hause. Die Tage der beiden sind geprägt von extremer Armut und tiefer Entfremdung von der Gesellschaft. Der schüchterne, verschlossene Daichi sucht nach kleinen Spuren von Trost und Liebe, findet jedoch keinen Ort, an den er gehört. Nach jahrelangem Alkoholismus zieht Aki, inzwischen schwer an Leberzirrhose erkrankt, mit Daichi zu ihrer Schwester, einem frommen Mitglied einer religiösen Sekte. Dort ist Aki der Unterdrückung und den ständigen Forderungen eines kontrollsüchtigen Liebhabers ausgesetzt, an dem sie auch dann noch festhält, als er beginnt, sie zu misshandeln. Daichi kann nichts weiter tun, als hilflos zuzusehen. Doch dann fält ein schwaches Licht in sein Leben: Er erlebt eine plötzliche, atemberaubende Liebe, und sein Schicksal wird fortan von Kräften beeinflusst, die weit über sein Verständnis hinausgehen.