D’Est
From the East | Von Osten
Quelle: Collections CINEMATEK, © Fondation Chantal Akerman
D’Est | From the East | Von Osten
Quelle: Collections CINEMATEK, © Fondation Chantal Akerman
D’Est | From the East | Von Osten
Quelle: Collections CINEMATEK, © Fondation Chantal Akerman
D’Est | From the East | Von Osten
Quelle: Collections CINEMATEK, © Fondation Chantal Akerman
„Wenn ich einen Dokumentarfilm mache, werde ich zu einem ,empty sponge‘, einem trockenen Schwamm, der alles aufsaugt.“ D’Est ist ein Roadmovie, das vor allem aus Stillleben besteht. Chronologisch und unkommentiert knüpft Chantal Akerman in ihnen subjektive Eindrücke einer Reise von West nach Ost aneinander. Sie führt durch Polen, die Ukraine und Russland, aus einem Sommertag in Ostdeutschland ins winterliche Moskau, vom unbeschwerten Strandvergnügen durch Agrarlandschaften bis in verschneite Großstadtstraßen. Chantal Akerman filmte, was sie unterwegs berührte: Bäume und Brücken, Männer und Frauen, Alte und Junge; in ihren Wohnzimmern und Küchen, auf Feldern und beim abendlichen Tanz. Dabei wahrt die Kamera Distanz. Höhepunkt des Travelogues ist ein vielminütiges Travelling entlang wartender Werktätiger an einem Moskauer Busbahnhof – ein sozialer Querschnitt durch die postsowjetische Gesellschaft.
Akerman, 1993: „Inmitten von all dem werde ich Gesichter zeigen, die isoliert von der Menge noch etwas Unberührtes an sich haben und dann oft das Gegenteil jener Uniformität ausdrücken, die einem manchmal an Menschenmengen auffällt, auch das Gegenteil unserer Uniformität.“
Stab
| Regie | Chantal Akerman |
| Buch | Chantal Akerman |
| Kamera | Raimond Fromont, Bernard Delville |
| Montage | Claire Atherton, Agnès Bruckert |
| Musik | Natalia Shakhovskaya Cello |
| Sound Design | Pierre Mertens, Thomas Gauder, Didier Pêcheur |
| Produzent*innen | François Le Bayon, Marilyn Watelet |
Zusatzinformationen
DCP: Cinematek - Royal Belgian Film Archive