Nach einer Entziehungskur kehrt Laura in das Haus ihrer Familie in Cape Cod zurück. Früher war sie der Star der renommierten Tanzkompanie ihres verstorbenen Vaters, in dessen Schatten sie aufgewachsen ist und dessen Vermächtnis sie bis heute trägt. Ihr funktioneller Alkoholismus wurde von allen so lange ignoriert, bis es zu einem Unfall kam, bei dem ihr kleiner Sohn Felix mit im Auto saß. Nun kehrt Laura verändert nach Hause zurück. Ihre Familie ist darauf nicht vorbereitet. Ehemann Martin heißt sie vorsichtig willkommen, hin- und hergerissen zwischen Verbundenheit und Misstrauen. Ihre jugendliche Tochter Josie begegnet ihr feindselig, Felix bleibt distanziert. Während einiger gemeinsamer Tage am Meer offenbaren sich unterdrückte Wut, finanzielle Sorgen und die Schwierigkeit, einander zu verzeihen. Als Lauras ehemalige Kolleg*innen sie drängen, ihre Karriere wieder aufzunehmen, sieht sie sich mit einer tieferen Frage konfrontiert: Wer ist sie ohne diese Identität, die ihre Selbstzerstörung rechtfertigte? Der Film ist eine intime Charakterstudie und zeichnet Lauras Weg von der Verleugnung zur Akzeptanz nach. In ihr reift die Erkenntnis, dass Heilung nicht linear verläuft und dass Liebe, Abstinenz und Familie die Bereitschaft erfordern, präsent zu sein, trotz aller Unsicherheit.