Berlinale: Kinos


Spielstätten

Die Angaben zu Platzkapazitäten und Rollstuhlstellplätzen beziehen sich ausschließlich auf die Veranstaltungen der Berlinale.

Hanseatenweg 10
10557 Berlin

Säle: 2 (Berlinale: 1)
Platzkapazität: 519
Leinwandgröße: 13,1 m x 5,5 m
Alle Ebenen sind rollstuhlzugänglich

S Bellevue, U Hansaplatz, Bus 106

Das Gebäude-Ensemble der Akademie der Künste am Hanseatenweg wurde 1960 von dem Berliner Architekten und späteren Präsidenten der Akademie Werner Düttmann gebaut und steht heute unter Denkmalschutz. Mit 2000 m2 Ausstellungsfläche, einem Studio mit einer Bühne und zwei kombinierbaren Zuschauersälen sowie Clubräumen und Atelierwohnungen bietet das Haus am Rande des Tiergartens einen idealen Ort für künstlerische Produktionen und Ausstellungen, für Musik-, Theater- und Tanz-Aufführungen, für Film- und Videoprojektionen sowie für Lesungen und Kunstgespräche. Die Akademie der Künste ist während der Berlinale zentrale Spielstätte des Forum Expanded. Ebenso ist das Forum dort mit Filmvorführungen vertreten.

Potsdamer Straße 2
10785 Berlin

Säle: 2
Platzkapazität: 76 und 234
Leinwandgröße: 10 qm und 32 qm
Beide Säle verfügen über Rollstuhlstellplätze

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48, M85, 200

Das Arsenal ist das Stammhaus des „Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V.“ (bis 2008 „Freunde der Deutschen Kinemathek“) und während der Berlinale die Hauptspielstätte für das Forum. Das „ursprüngliche“ Arsenal in der Welserstraße in Schöneberg gilt als die Geburtsstätte dieser Sektion. Das Arsenal war schon immer eines der spannendsten Kinos Berlins und ist auch während der Berlinale der Ort für aufwühlende Entdeckungen und heiße Debatten. Im Jahr 1999 bezog das Arsenal gemeinsam mit den „Freunden der Deutschen Kinemathek“, dem „Deutschen Filmmuseum“ und der „Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin“ (dffb) das „Filmhaus“ am Potsdamer Platz, wo nun zwei bequem bestuhlte und technisch optimal ausgerüstete Vorführsäle zur Verfügung stehen.

Marlene-Dietrich-Platz 1
10785 Berlin

Die Lounge ist nicht rollstuhlzugänglich

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48, 200

Die Audi Berlinale Lounge ist ein Ort der persönlichen Begegnung direkt am Roten Teppich am Marlene-Dietrich-Platz - Berlinale Open House ist die Einladung zum Berlinale-Erlebnis jenseits des Kinos. Spannende Veranstaltungen mit Gästen der Berlinale Sektionen, wie Q&As mit den Teams der Wettbewerbsfilme, kontroverse Fachgespräche, Auseinandersetzungen zu Schnittstellen der Film- und Automobilindustrie, unterhaltsame Talks und Storytelling-Slams, bereiten aktuelle Themen der Berlinale auf. Publikum, Fans sowie Fachbesucher und Journalisten sind gleichermaßen willkommen. Der Veranstaltungsort bietet Platz für 150 Gäste. Einlass je nach Kapazität.

Marlene-Dietrich-Platz 1
10785 Berlin

Säle: 1
Platzkapazität: 1600
Leinwandgröße: 17,6 m x 8,0 m
Alle Ebenen sind rollstuhlzugänglich

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48, M85, 200

Der Berlinale Palast am Potsdamer Platz ist eigentlich ein Musical Theater. Alljährlich verwandelt er sich für zwei Wochen in die prestigereichste Spielstätte der Berlinale. Hier haben alle Filme des Wettbewerbs ihre feierliche Premiere, eine dichte Menge aus Journalisten, Fans und Autogrammjägern erwartet die Ankunft der Stars und ihren Auftritt auf dem roten Teppich. Auch die Eröffnungsfeier und die Vergabe der offiziellen Preise finden im Berlinale Palast statt.

Potsdamer Straße 5
(Eingang Voxstraße)
10785 Berlin

Säle: 19
Platzkapazität: 48 bis 603
Leinwandbreite: 6,50 m bis 22 m
Rollstuhlstellplätze in allen Sälen

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48, M85, 200

Das CinemaxX am Potsdamer Platz ist seit dem Jahr 2000 die Hauptspielstätte der Berlinale. In den 19 Sälen des Hauses werden von früh bis spät in die Nacht Filme aller Sektionen – mit Ausnahme des Wettbewerbs und des Berlinale Special – gezeigt. Das CinemaxX ist im Zuge der Neubebauung des Potsdamer Platzes entstanden und wurde 1998 eröffnet. Es bietet alle Vorzüge eines großzügig gestalteten Multiplexes. Neben mehreren Snack-Bars beherbergt das Haus auch die radioeins-xXLounge, von der aus Knut Elstermann seine allabendliche Berlinale-Talkshow moderiert.

Cinestar

Potsdamer Straße 4
10785 Berlin

Säle: 8
Platzkapazität: 142 bis 419
Leinwandgröße: 52 qm bis 131 qm
Rollstuhlstellplätze in allen Sälen

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48, M85, 200

Nach dem gegenüber liegenden CinemaxX ist das CineStar die zweitwichtigste Spielstätte der Berlinale. Durch die räumliche Nähe der Kinosäle entsteht im CineStar eine geschäftige Festivalatmosphäre, die viele als besonders reizvoll empfinden. Das CineStar verfügt über eine voll ausgestattete Bar, die übrigens auch vom benachbarten Foyer des Arsenal aus zugänglich ist.

Potsdamer Straße 4
10785 Berlin

Säle: 1
Platzkapazität: 330 Plätze
Leinwandgröße: 500 qm
4 Rollstuhlstellplätze

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48, M85, 200

Mit der fast 500 Quadratmeter großen IMAX-Bildfläche besitzt das CineStar IMAX die größte Leinwand Berlins – gleichzeitig eine der größten Deutschlands – und fasziniert mit der weltweit besten 3D-Technik, perfektem Bild und glasklarem, mit Lasern ausgerichtetem Sound. Zum IMAX-Erlebnis in Berlin gehören des Weiteren die luxuriösen Leder-Sessel im Amphitheater-Seating und natürlich das unverwechselbare Ambiente des Sony Centers.
Hinsichtlich des Spielplans kann sich das Berliner Publikum neben den berühmten IMAX-Dokumentationen auch auf die größten Spielfilm-Highlights in 3D freuen, die in ausgewählten Vorstellungen auch im englischen Original auf dem Programm stehen.

Die Festivalvorführungen der Berlinale werden nicht im IMAX®-Format präsentiert.

Colosseum

Schönhauser Allee 123
10437 Berlin

Säle: 10 (Berlinale: 1)
Sitzplätze: 525
Leinwandgröße: 6,5 m x 15,2 m
Der Saal ist rollstuhlzugänglich

U-/S-Bahn Schönhauser Allee
Tram M1

Mitte der Zwanziger Jahre wurden die Architekten Max Bischoff und Fritz Wilms damit beauftragt, die alte Wagenhalle der „Großen Berliner Pferdeeisenbahn AG“ an der Schönhauser Allee in ein Kino zu verwandeln. Das Colosseum eröffnete am 12. September 1924 und war der erste Filmpalast im Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg im Nordosten Berlins. Der lange, schmale Kinosaal bot damals 1200 Zuschauern Platz und wurde fünf Jahre später beim Umbau zum Tonfilm-Kino sogar auf 1365 Sitzplätze erweitert. 1957 wurde das Haus grundlegend umgebaut, um fortan als DEFA-Premierenkino zu fungieren. In seiner heutigen Form als Multiplex wird das Colosseum nach erneuten umfangreichen Umbauarbeiten seit 1997 betrieben. Die Berlinale bespielte das Haus 2005 zum ersten Mal.

Alexanderplatz
Rathausstraße 1
10178 Berlin

Säle: 9 (Berlinale: 3)
Platzkapazität: 322 bis 723
Leinwandgröße: 128 qm bis 232 qm
Alle Säle haben Rollstuhlplätze

U-/S-Bahn Alexanderplatz
Bus M48, TXL, 100, 200

Seit 2007 befindet sich das CUBIX am Alexanderplatz in der Riege der Berlinale-Kinos. Das Festival bespielt drei Säle des Multiplexes. Das CUBIX verbindet originelle Architektur mit Komfort, anspruchsvollem Ambiente und innovativer Bild- und Soundtechnik. Das im November 2000 eröffnete Multiplex wurde im Frühjahr 2003 von der CineStar Gruppe übernommen und gehört zu den Schmuckstücken des größten deutschen Kinobetreibers. Über offene Rolltreppen gelangt man zu den Sälen. Aus den weiträumigen Foyerebenen hat man einen spektakulären Blick auf Dom, Alexanderplatz und Fernsehturm. Das Kino liegt verkehrsgünstig direkt am Bahnhof Alexanderplatz und ist per S- und U-Bahn, per Tram und Bus sehr gut zu erreichen. Autofahrer parken günstig im Parkhaus in den Rathaus-Passagen.

Kantstraße 12a
10623 Berlin

Säle: 1
Platzkapazität: 784 Plätze
Leinwandgröße: 100 qm
Der Kinosaal ist nicht rollstuhlzugänglich

U-/S-Bahn Zoologischer Garten, Bus 100, 200

Der Delphi Filmpalast am Zoo – kurz: das Delphi – wird seit den Anfangsjahren von der Berlinale bespielt und ist seit 1981 neben dem Arsenal die Hauptspielstätte für das Forum-Programm. Der Bau entstand unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Trümmern eines ehemaligen Tanzpalastes. Schon 1949 eröffnete der Kinobetreiber Walter Jonigkeit den Delphi-Filmpalast als das damals größte und eleganteste Premierenkino der Stadt. Technisch auf dem neuesten Stand vermittelt das Interieur des Delphi auch heute noch den Charme und Glanz eines großen, alten Lichtspieltheaters.

Filmhaus
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin

Alle Ebenen sind rollstuhlzugänglich

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48, M85, 200

Seit 1999 vereint das Filmhaus am Potsdamer Platz unter einem Dach die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, das Kino Arsenal und den Verein Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. sowie die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb).

Mehr Informationen unter: www.deutsche-kinemathek.de

Modern und kuschelig

Bötzowstraße 1-5
10407 Berlin

Säle: 5 (Berlinale: 1)
Platzkapazität: 325
Leinwandgröße: 11 m x 4,70 m
Der Saal ist rollstuhlzugänglich

Tram M4, Bus 200

Das Filmtheater am Friedrichshain ist mit 5 Sälen das größte Programmkino Berlins. Der große Saal dient während der Berlinale als Spielstätte für Generation Kplus-Vorführungen. Das Gebäude besteht bereits seit Mitte der Zwanziger Jahre und wurde in seiner wechselhaften Geschichte auch meistens als Kino betrieben. 1991 stand es zum Verkauf durch die Treuhand. Nur durch das Engagement der Anwohner konnte verhindert werden, dass das Kino einem Büro- und Wohnkomplex weichen musste. Der Filmemacher Michael Verhoeven kaufte 1995 das Gebäude und sanierte es gemeinsam mit der Betreiberfirma Yorck Kino GmbH. Das heutige Filmtheater am Friedrichshain verbindet reizvoll architektonische Elemente des alten Bauteils mit einem sachlichen, zeitgenössischen Interieur. Das „FaF“ gehört zu den beliebtesten Kino-Adressen der Berliner, nicht zuletzt wegen der großzügigen Beinfreiheit und der bequemen Kuschel-Sessel.

Friedrichstraße 107
10117 Berlin

Säle: 1
Plätze: 1.635
Leinwandgröße: ca. 21 m x 9 m
5 Rollstuhlplätze

U-Bahn Oranienburger Tor
U-/S-Bahn Friedrichstraße, Tram M1, 12

Mit dem Friedrichstadt-Palast als Spielstätte erhielt die Berlinale 2009 einen riesigen Zuwachs. Mit seinen 1.895 Sitzplätzen, von denen 1.635 für die Filmvorführungen zur Verfügung stehen, ist er das größte Kino der Internationalen Filmfestspiele. Das Festival zeigt dort Filme der Sektionen Wettbewerb und Berlinale Special Gala. Im normalen Leben ist der Friedrichstadt-Palast Europas größter und modernster Show-Palast. Die Berliner Institution blickt auf eine über hundertjährige Geschichte zurück und wurde 1984 an der Friedrichstraße 107 neu errichtet – in gigantischen Dimensionen, denn der Friedrichstadt-Palast hat die größte Theaterbühne der Welt. Durch den Einbau von zertifiziertem, hochprofessionellem Kino-Equipment wird jedes Jahr für die beiden Berlinale-Wochen aus dem legendären Show-Palast ein Film-Palast. 2016 wird diese bemerkenswerte Spielstätte dank der Unterstützung des langjährigen Festivalpartners für digitale Projektionstechnik Barco technisch auf den neusten Stand gebracht und mit einem digitalen 4K-Laser-Projektor ausgerüstet. Damit ist die Berlinale das erste große Filmfestival, welches einen Teil der Filme mit innovativer Laser-Technologie präsentiert. Hier finden Sie einen kurzen Videoclip mit weiteren Informationen zur Laser Flagship Projection Technology von Barco.

Niederkirchnerstraße
10963 Berlin

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48, M85, 200

Seit 2007 fungiert das Gropius Mirror als Restaurant für den European Film Market und alle akkreditierten Gäste der Berlinale. Das Spiegelzelt im Stil der 20er Jahre befindet sich direkt neben dem Martin-Gropius-Bau: Rote Samtvorhänge, antike Holzvertäfelungen und ein einzigartiges Arrangement aus Spiegeln geben dem Gropius Mirror eine unverwechselbar stilvolle Atmosphäre. Eine Woche lang erwartet alle akkreditierten Gäste der Berlinale jeweils von 11 bis 19 Uhr ein Gesamtkunstwerk aus exquisiter Küche, Wein, Service und unverwechselbarem Flair.
Damit nicht genug: Das Gropius Mirror Restaurant ist zugleich die Heimat des Kulinarischen Kinos: Nach den jeweiligen Vorführungen des Abendfilms werden hier die speziellen Menüs serviert. Bei den nachmittäglichen „TeaTimes“ stellen Autoren ihre neuesten Bücher rund um die Themen Essen, Trinken und Ernährung vor.
Außerdem finden im Spiegelzelt die „Industry Debates“ im Rahmen des EFM statt.

Theater Hebbel am Ufer, HAU1

HAU1: Stresemannstraße 29
HAU2: Hallesches Ufer 32
HAU3: Tempelhofer Ufer 10
10963 Berlin

Anzahl Rollstuhlstellplätze
HAU1: 2
HAU2: 4
HAU3: 4

U1/U6 Hallesches Tor
U1/U7 Möckernbrücke
Bus M41, M29

Berlinale Talents (bis 2013 Berlinale Talent Campus) findet seit 2007 im HAU Hebbel am Ufer statt. Die drei benachbarten Häuser - HAU1, HAU2 und HAU3 liegen in Laufnähe des Potsdamer Platzes und bieten, neben der engen Anbindung an das Festivalgeschehen der Berlinale, beste Voraussetzungen für das facettenreiche Talents-Programm. Nicht nur die Theaterbühnen selbst, sondern auch multifunktionale Räume wie die Probebühnen oder Foyers werden als Veranstaltungsorte genutzt.
Im repräsentativen Gebäude des HAU1, dem einzigen Theater in Berlin, das den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden hat, finden die großen, öffentlichen Veranstaltungen von Berlinale Talents statt. Das HAU2, ein Gebäude im Stil der 1970er Jahre, ist der ideale Ort für Special-Interest-Workshops der mittleren Größe; es beherbergt auch das Restaurant (WAU). Das HAU3 mit seiner offenen Atelier-Atmosphäre ist das Zentrum der Project Labs und Studioprogramme; hier finden für die verschiedenen Teilnehmergruppen spezielle Trainingsprogramme im Bereich Drehbuchentwicklung, Entwicklung von Dokumentar-und Kurzfilmen, Verleih, Sound, Schauspiel, statt.
Das HAU Hebbel am Ufer gilt als eine der innovativsten Bühnen Berlins. Mit jährlichen internationalen Tanz- und Theaterfestivals und der Konzentration auf zeitgenössische Themen ist das HAU Hebbel am Ufer ein Zentrum für außergewöhnliche Kunst und ein Ort der interkulturellen Begegnung. Seit 2012 wird das Theater von Annemie Vanackere geleitet.

Schaperstraße 24
10719 Berlin

Säle: 2 (Berlinale: 1)
Platzkapazität: 986
Leinwandgröße: 12,8m x 5,4m
4 Rollstuhlplätze
Alle Ebenen sind rollstuhlzugänglich

U-Bahn Spichernstraße
Bus 204, 249

Seit 2001 sind die Berliner Festspiele in einem der herausragenden Theaterbauten der Nachkriegsmoderne beheimatet. Das heutige Haus der Berliner Festspiele wurde 1963 als „Theater der Freien Volksbühne“ unter der Intendanz Erwin Piscators eröffnet und zählt neben der Deutschen Oper Berlin zu den bekanntesten Entwürfen des Berliner Architekten Fritz Bornemann. Von einem Garten umgeben, öffnet sich das Theatergebäude mit einer großzügigen Glasfassade der Stadt. Im Inneren setzt sich das demokratische Architekturideal der Nachkriegsmoderne fort: Das Geschehen auf der Bühne ist von allen Plätzen aus gleichermaßen gut sicht- und hörbar. Als Zentrum von Festivals und Programmreihen präsentiert das Haus der Berliner Festspiele ganzjährig Inszenierungen, Konzerte und Lesungen internationaler Künstlerinnen und Künstler.

John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Säle: 2
Platzkapazität: 1025 und 385
Leinwandgröße: 6 x 14,5 m und 3,5 x 7,5 m
Rollstuhlplätze: 6 und 2
Alle Ebenen sind rollstuhlzugänglich

S-Bahn Hauptbahnhof
U-Bahn Bundestag U55
Bus M85, 100

Das Haus der Kulturen der Welt ist die Spielstätte für die Premieren der Kinder- und Jugendsektion Generation. Das 1957 erbaute Gebäude gehört zu den außergewöhnlichsten Baudenkmälern Berlins. Es liegt mitten im Tiergarten, Berlins „grüner Lunge“, und wurde ursprünglich als Kongresshalle genutzt. Das Gebäude mit der eindrucksvoll geschwungenen Dachkonstruktion entstand als Beitrag der USA zur Internationalen Bauausstellung INTERBAU 57 und wurde nach Entwürfen von Hugh Stubbins errichtet, einem Schüler von Walter Gropius. „Schwangere Auster“ nannten die Berliner ihr neues Wahrzeichen und bewiesen damit einmal mehr ihren treffsicheren Humor. 1980 geschah dann das Unglück: das Dach stürzte ein, ein Journalist kam dabei zu Tode. Nach einer gründlichen Analyse des Einsturzes entschied sich der Berliner Senat für den Wiederaufbau des Gebäudes, der dann fünf Jahre in Anspruch nahm.

Karl-Marx-Allee 33
10178 Berlin

Säle: 1
Sitzplätze: 551
Leinwandgröße: 14 m x 6 m
Der Saal ist rollstuhlzugänglich

U-Bahn Schillingstraße
S-Bahn Alexanderplatz

Viele Berliner halten das International für das schönste Kino der Stadt. Von 1961 bis 1964 erbaut gehört es heute zu den eindrucksvollsten Gebäuden der „DDR-Moderne“. Ein klassisches Lichtspieltheater mit großzügigem Foyer, beidseitigen Treppenaufgängen, bequemer Bestuhlung, aufwändiger Vertäfelung und einem Paillettenvorhang vor der Leinwand atmet das International noch immer die Atmosphäre jener Zeit, als es das repräsentative Prunkstück einer optimistischen DDR-Kultur war. Während der Berlinale werden hier Filme des Panoramas, des Wettbewerbs, des Berlinale Special und der Berlinale Classics gezeigt. Einige ausgewählte Panorama-Filme haben im International auch ihre Premiere.

Berlin Marriott Hotel

Inge-Beisheim-Platz 1
10785 Berlin

Räume sind rollstuhlzugänglich

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48, 200
Shuttle-Anbindung

Seit 2009 ist das imposante Marriott Hotel am Potsdamer Platz nicht mehr nur eines der hochgeschätzten Partner-Hotels der Berlinale, sondern dient darüber hinaus dem European Film Market als zweiter Veranstaltungsort neben dem Martin-Gropius-Bau. Mit den zusätzlichen, individuell und hochklassig ausgestatteten Ausstellungsflächen stellt der „EFM at Marriott“ die ideale Ergänzung für die professionellen Bedürfnisse der Vertreter der Filmindustrie dar. Drei exklusive Studios bieten außerdem die Möglichkeit von Video- und HD-Vorführungen in privater Atmosphäre und gleichzeitig in direkter Nähe zum Zentrum des Festivalgeschehens.

Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin

Kino im Martin-Gropius-Bau:
Säle: 1
Sitzplätze: 200
Leinwandgröße: 7,2 m x 3,2m
Der Saal ist rollstuhlzugänglich

5 Minuten Fußweg vom Potsdamer Platz, Shuttle-Anbindung

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48, M85, 200

Zentrale Location des European Film Market (EFM) ist seit 2006 der Martin-Gropius-Bau, nur wenige Gehminuten vom Festivalzentrum am Potsdamer Platz entfernt. Zusätzlich kommt die unmittelbare Nähe zum Berlinale Co-Production Market im vis-á-vis gelegenen Berliner Abgeordnetenhaus vielen EFM-Besuchern entgegen.
Der Martin-Gropius-Bau schafft dem EFM einen repräsentativen Rahmen. Gleichzeitig erzeugt das Haus durch seine offene Bauweise eine kommunikative Atmosphäre und bietet vielfältige Raumlösungen für Ausstellungsflächen, einen großen Lichthof sowie ausreichend Platz für Lounge-Bereiche. Zudem beherbergt das Gebäude ein voll ausgestattetes 200-Plätze-Kino, das während des Festivals für Filmvorführungen des EFM und des Kulinarischen Kinos zur Verfügung steht.
Das Gebäude wurde 1881 nach Plänen von Martin Gropius als Kunsthandwerk-Museum gebaut und ist seitdem fast durchgehend ein Ort für Kunst und Kultur gewesen. Heute zählt der Martin-Gropius-Bau zu den meist besuchten Ausstellungsorten in Berlin.

Niederkirchnerstraße 5
10111 Berlin

5 Minuten Gehweg vom Potsdamer Platz, Shuttle-Anbindung

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus M41, M48, 200

Der Preußische Landtag, das heutige Berliner Abgeordnetenhaus, ist seit 2005 der Veranstaltungsort für den Berlinale Co-Production Market und liegt vis-à-vis vom Martin Gropius Bau, dem Zuhause des European Film Market. Der 1899 fertiggestellte Preußische Landtag befindet sich in Fußweite des Potsdamer Platzes und ist eines der architektonischen Wahrzeichen aus der wilhelminischen Zeit.
Der „Preußische Landtag“ spiegelt wie kaum ein anderes Bauwerk in Berlin die wechselhafte deutsche Geschichte. Von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik, unter der nationalsozialistischen Diktatur und dann auch während der DDR war das Gebäude immer wieder ein Ort, an dem sich Höhen und Tiefen politischer Macht in ihren Extremen manifestierten. Seit 1993 ist der „Preußische Landtag“ der Sitz des Abgeordnetenhauses von Berlin.

Unter den Linden 2
10117 Berlin

Säle: 1
Platzkapazität: 160
Leinwandgröße: 9,30 m x 3,80 m
4 Rollstuhlplätze

S-Bahn Hackescher Markt
U Französische Straße
U-Bahn Hausvogteiplatz
Bus 100, 200, TXL

Das Zeughauskino befindet sich im „Deutschen Historischen Museum“ am Rande der Museumsinsel in Berlins historischer Mitte. Nach der umfassenden Renovierung und teilweisen Neugestaltung des DHM nach den Plänen des chinesischen Architekten I.M. Pei eröffnete das Kino im Jahr 2001 wieder den regelmäßigen Spielbetrieb. Der Kinosaal des Zeughauses steht unter Denkmalschutz und ist seit 2004 eine Spielstätte der Retrospektive.

Hardenbergstraße 29a
10623 Berlin

Säle: 7
Platzkapazität: 1.650 insgesamt
Leinwandgrößen:
Saal 1: 21 m x 8,80 m
Saal 2: 6,20 m x 14,80 m
Saal 3: 5,75 m x 11,80 m
Saal 4: 5,85 m x 14,00 m
Saal 5: 5,05 m x 12,05 m
Clubkino A und B: 3,25 m x 6,00 m
Alle Säle bis auf Clubkino B sind rollstuhlzugänglich

U-/S-Bahn Zoologischer Garten
U-Bahn Kurfürstendamm
Bus M19, 100, 200

Nach fast dreijähriger Bauzeit hat der Zoo Palast im November 2013 wiedereröffnet. Insgesamt bieten nun sieben Säle, die denkmalgerecht restauriert wurden, bis zu 1.650 breite Ledersessel mit variabler Rückenlehne und großzügigem Reihenabstand. Während der Berlinale finden im großen Saal bis zu 850 Besucher Platz.
Jahrzehntelang war der Zoo Palast das Herzstück der Berlinale. Nachdem das Festival in den Anfangsjahren auf mehrere Kinos in Berlin (West) verteilt war, entstand 1957 mit dem Zoo Palast ein richtiges Festivalkino. Bis 1999 blieb der Zoo Palast das Zuhause der Berlinale und das Premierenkino für die Filme des Wettbewerbs. In dem imposanten, über 1.000 Zuschauer fassenden großen Saal wurde Filmgeschichte geschrieben. Seit 2014 ist der Zoo Palast wieder fester Bestandteil der Berlinale.