Berlinale:


Die Berlinale Kinos

Potsdamer Straße 2
10785 Berlin

Säle: 2
Platzkapazität: 76 und 234
Leinwandgröße: 10 qm und 32 qm
Beide Säle verfügen über Rollstuhlstellplätze

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus 148, 200, 248

Das Arsenal ist das Stammhaus des „Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V.“ (bis 2008 „Freunde der Deutschen Kinemathek“) und während der Berlinale die Hauptspielstätte für das Forum. Das „ursprüngliche“ Arsenal in der Welserstraße in Schöneberg gilt als die Geburtsstätte dieser Sektion. Das Arsenal war schon immer eines der spannendsten Kinos Berlins und ist auch während der Berlinale der Ort für aufwühlende Entdeckungen und heiße Debatten. Im Jahr 1999 bezog das Arsenal gemeinsam mit den „Freunden der Deutschen Kinemathek“, dem „Deutschen Filmmuseum“ und der „Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin“ (dffb) das „Filmhaus“ am Potsdamer Platz, wo nun zwei bequem bestuhlte und technisch optimal ausgerüstete Vorführsäle zur Verfügung stehen.

Dresdener Straße 126
10999 Berlin (Kreuzberg)

Säle: 2 (Berlinale: 1)
Platzkapazität Saal A: 192
Leinwandgröße 2,8 x 5,9 m
Behindertengerecht

U-Bahn Kottbusser Tor U1, U8
Bus Adalbertstr./Oranienstr. M29, 140, N8

Das Babylon Kreuzberg hat wie fast jedes Berliner Kiezkino eine sehr wechselhafte Geschichte. 1955 als Helo eröffnet und bis zum Mauerbau 1961 vornehmlich von Kundschaft aus der Berliner Osthälfte besucht, spielte es als Kent in den 70er Jahren ausschließlich türkische Filme. 1986 wurde es von der Yorck-Kinogruppe übernommen und etablierte sich in der Cineastenszene – noch als Einzelkino – mit legendären nächtefüllenden Sonderprogrammen.
Seit dem Umbau in ein 2-Saal-Haus zeigt man im Babylon mittlerweile seit über 20 Jahren erfolgreich Originalversionen jenseits des Mainstreams.
Seit einigen Jahren ist das Babylon auch Spielstätte der Türkischen Filmwoche Berlin und kehrt damit ein wenig auch zu seinen Wurzeln zurück, als es vor Entstehung der ersten Videotheken ein beliebtes Kino der türkischen Immigranten war.

Marlene-Dietrich-Platz 1
10785 Berlin

Säle: 1
Platzkapazität: 1600
Leinwandgröße: 17,6 m x 8,0 m
Alle Ebenen sind rollstuhlzugänglich

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus 148, 200, 248

Der Berlinale Palast am Potsdamer Platz ist eigentlich ein Musical Theater. Alljährlich verwandelt er sich für zwei Wochen in die prestigereichste Spielstätte der Berlinale. Hier haben alle Filme des Wettbewerbs ihre feierliche Premiere, eine dichte Menge aus Journalisten, Fans und Autogrammjägern erwartet die Ankunft der Stars und ihren Auftritt auf dem roten Teppich. Auch die Eröffnungsfeier und die Vergabe der offiziellen Preise finden im Berlinale Palast statt. Wenn im Vorführraum der letzte das Licht ausmacht, geht im Keller des Berlinale Palastes erst richtig die Post ab, denn hier befindet sich auch das „Adagio“, eine oppulent ausgestattete Diskothek, wo bis in den frühen Morgen Berlinale-Partys gefeiert werden

Bundesplatz 14
10715 Berlin (Wilmersdorf)

Saal 1
Platzkapazität: 88
Leinwandgröße: 4,70 m x 2,20 m
Der Saal ist rollstuhlzugänglich

U + S-Bhf Bundesplatz U9 - S41, S42, S46
Bus 248, N9

Seit Oktober 2011 gibt es das kleine Kino am Bundesplatz unter neuer Leitung: Karlheinz Opitz (Eva-Lichtspiele), Peter Latta (ehemaliger Mitarbeiter der Deutschen Kinemathek und langjähriger Berlinale-Retro-Betreuer) und Martin Erlenmaier (Kurator deutscher Filmreihen in den Eva- Lichtspielen) haben sich zusammengetan und dem fast hundertjährigen Kinostandort wieder eine Zukunft gegeben. 87 bequeme Sessel aus dem alten Zoo-Palast stehen bereit in dem mit viel Eigeninitiative komplett renovierten Kinosaal. Im Foyer gibt es nun auch ein Café. Wer Lust hat, sich über Film und Filmemacher zu informieren, findet in der ständig wachsenden Bibliothek reichlich Lesestoff. Auf dem Programm stehen neben aktuellen Arthouse-Filmen auch besondere Filmreihen: Jeden Sonntag um 11 Uhr eine Berlin-Film-Matinee und zudem am Sonntag und Montag nachmittags „Deutsches Kino der 50er“. Im April folgt eine Konrad-Wolf-Retro.

Potsdamer Straße 5
(Eingang Voxstraße)
10785 Berlin

Säle: 19
Platzkapazität: 48 bis 603
Leinwandbreite: 6,50 m bis 22 m
Rollstuhlstellplätze in allen Sälen

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus 148, 200, 248

Das CinemaxX am Potsdamer Platz ist seit dem Jahr 2000 die Hauptspielstätte der Berlinale. In den 19 Sälen des Hauses werden von früh bis spät in die Nacht Filme aller Sektionen – mit Ausnahme des Wettbewerbs und des Berlinale Special – gezeigt. Das CinemaxX ist im Zuge der Neubebauung des Potsdamer Platzes entstanden und wurde 1998 eröffnet. Es bietet alle Vorzüge eines großzügig gestalteten Multiplexes. Neben mehreren Snack-Bars beherbergt das Haus auch die Maxx-Bar, von der aus Knut Elstermann seine allabendliche Berlinale-Talkshow auf radio eins moderiert.

Alexanderplatz
Rathausstraße 1
10178 Berlin

Säle: 9
Platzkapazität: 322 bis 723
Leinwandgröße: 128 qm bis 232 qm
Alle Säle haben Rollstuhlplätze

U-/S-Bahn Alexanderplatz

Seit 2007 befindet sich das CineStar Cubix am Alexanderplatz in der Riege der Berlinale-Kinos. Das Festival bespielt drei Säle des Multiplexes mit Filmen der Sektionen Panorama, Forum, Generation, Berlinale Special und des European Film Market. Das Cubix verbindet originelle Architektur mit Komfort, anspruchsvollem Ambiente und innovativer Bild- und Soundtechnik. Das im November 2000 eröffnete Multiplex wurde im Frühjahr 2003 von der CineStar Gruppe übernommen und gehört zu den Schmuckstücken des größten deutschen Kinobetreibers. Über offene Rolltreppen gelangt man zu den Sälen. Aus den weiträumigen Foyerebenen hat man einen spektakulären Blick auf Dom, Alexanderplatz und Fernsehturm. Das Kino liegt verkehrsgünstig direkt am Bahnhof Alexanderplatz und ist per S- und U-Bahn, per Tram und Bus sehr gut zu erreichen. Autofahrer parken günstig im Parkhaus in den Rathaus-Passagen.

Potsdamer Straße 4
10785 Berlin

Säle: 1
Platzkapazität: 350 Plätze
Leinwandgröße: 300 qm
4 Rollstuhlstellplätze

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus 148, 200, 248

Im Jahr 2000 vollendete der Architekt Helmut Jahn sein imposantes Stahl- und Glas-Ensemble am Potsdamer Platz, das von einer aufgefächerten Dachkonstruktion dominiert wird. Auf etwa 132.500m² Geschossfläche ist u.a. das moderne Kinogebäude zu finden, das neben dem CineStar Original auch das ehemalige IMAX 3D beherbergt. Dieser Teil des Kinos wurde im Mai 2011 als EVENT Cinema neu eröffnet und wartet nach aufwändigen Umbauten mit Berlins größter Leinwand, einer Sound-Gesamtleistung von 80.000 Watt und einer technischen Weltneuheit auf: Das RealD WIDE-XL-3D System ermöglicht Projektion in nie zuvor gebotener 3D- bzw. 2D-Qualität. Live-Übertragungen internationaler Kultur-Highlights ergänzen das feste, durchgängig deutschsprachige Programm des EVENT Cinema.
In diesem Jahr gehört das EVENT Cinema erstmals zu den Spielstätten der Berlinale, das Festival bespielt das Kino mit Filmen aus den Sektionen EFM und Forum.

Cinestar

Potsdamer Straße 4
10785 Berlin

Säle: 8
Platzkapazität: 142 bis 419
Leinwandgröße: 52 qm bis 131 qm
Rollstuhlstellplätze in allen Sälen

U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus 148, 200, 248

Das CineStar im Sony Center am Potsdamer Platz verfügt über 8 Säle, in denen Filme des Panoramas, des Forums und der Retrospektive gezeigt werden. Nach dem gegenüber liegenden CinemaxX ist das CineStar die zweitwichtigste Spielstätte der Berlinale. Durch die räumliche Nähe der Kinosäle entsteht im CineStar eine geschäftige Festivalatmosphäre, die viele als besonders reizvoll empfinden. Das CineStar verfügt über eine voll ausgestattete Bar, die übrigens auch vom benachbarten Foyer des Arsenal aus zugänglich ist.

Colosseum

Schönhauser Allee 123
10437 Berlin

Säle: 10 (Berlinale: 1)
Sitzplätze: 525
Leinwandgröße: 6,5 m x 15,2 m
Das Kino ist nicht rollstuhlzugänglich

U-/S-Bahn Schönhauser Allee
Tram M1

Mitte der Zwanziger Jahre wurden die Architekten Max Bischoff und Fritz Wilms damit beauftragt, die alte Wagenhalle der „Großen Berliner Pferdeeisenbahn AG“ an der Schönhauser Allee in ein Kino zu verwandeln. Das Colosseum eröffnete am 12. September 1924 und war der erste Filmpalast im Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg im Nordosten Berlins. Der lange, schmale Kinosaal bot damals 1200 Zuschauern Platz und wurde fünf Jahre später beim Umbau zum Tonfilm-Kino sogar auf 1365 Sitzplätze erweitert. 1957 wurde das Haus grundlegend umgebaut, um fortan als DEFA-Premierenkino zu fungieren. In seiner heutigen Form als Multiplex wird das Colosseum nach erneuten umfangreichen Umbauarbeiten seit 1997 betrieben. Die Berlinale bespielte das Haus 2005 zum ersten Mal. Im großen Saal werden Filme der Sektionen Panorama, Perspektive Deutsches Kino, Berlinale Shorts und Forum gezeigt, die hier auf ein besonders gemischtes und begeisterungsfähiges Publikum treffen.

Kantstraße 12a
10623 Berlin

Säle: 1
Platzkapazität: 784 Plätze
Leinwandgröße: 100 qm
Der Kinosaal ist nicht rollstuhlzugänglich

U-/S-Bahn Zoologischer Garten

Der Delphi-Filmpalast am Zoo – kurz: das Delphi – wird seit den Anfangsjahren von der Berlinale bespielt und ist seit 1981 neben dem Arsenal die Hauptspielstätte für das Forum-Programm. Der Bau entstand unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Trümmern eines ehemaligen Tanzpalastes. Schon 1949 eröffnete der Kinobetreiber Walter Jonigkeit den Delphi-Filmpalast als das damals größte und eleganteste Premierenkino der Stadt. Technisch auf dem neuesten Stand vermittelt das Interieur des Delphi auch heute noch den Charme und Glanz eines großen, alten Lichtspieltheaters.

filmkunst 66

Bleibtreustraße 12
10623 Berlin

Säle: 2 (Berlinale: 1)
Platzkapazität Saal 1: 200
Leinwandgröße: 6,90 x 2,95 m
Nicht behindertengerecht

S-Bahn Savignyplatz S5, S7, S75
U-Bahn Uhlandstraße U1
Bus: M19, M29, M49

Das filmkunst 66 – 1971 gegründet – ist eines der ältesten und traditionsreichsten Programmkinos in Berlin, das mit seinem innovativen Programm auch heute aus der Vielzahl der Berliner Filmkunsttheater hervorsticht.
Es wurde mehrfach für sein hervorragendes Filmprogramm ausgezeichnet.
Das filmkunst 66 veranstaltet regelmäßig Sondervorstellungen, wie die kürzlich gestartete Reihe „Zu Gast im filmkunst 66“, bei der hochklassige Kinofilme von Filmschaffenden präsentiert werden.

Breite Str. 1a/ Marstall
14467 Potsdam

Säle: 1
Platzkapazität: 135
Leinwandgröße: 30qm
Behindertengerecht

S-Bahn Potsdam-Hauptbahnhof S7, RE 1
Tram Alter Markt 93, 96, 98, 99
Bus Alter Markt 605, 609, 631, 638, 695

Das Filmmuseum Potsdam residiert seit 1981 im barocken Marstall – dem ehemaligen Reitpferdestall der Preußenkönige – im historischen Zentrum von Potsdam. Bis 1990 „Filmmuseum der DDR”, steht das Haus seitdem unter der Obhut des Landes Brandenburg, es ist seit Juli 2011 Teil der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg.
Das hauseigene Kino zeigt täglich mehrere Vorstellungen: vom Stummfilm – begleitet an der historischen Welte-Kinoorgel – bis zu aktuellen Kinopremieren mit Gästen. Wechselnde Ausstellungen sowie die neue Dauerausstellung „TRAUMFABRIK – 100 Jahre Film in Babelsberg“ entführen Besucher in die Welt des Films.

Modern und kuschelig

Bötzowstraße 1-5
10407 Berlin

Säle: 5 (Berlinale: 1)
Platzkapazität: 325
Leinwandgröße: 11 m x 4,70 m
Der Saal ist rollstuhlzugänglich

Tram M4, Bus 200

Das Filmtheater am Friedrichshain ist mit 5 Sälen das größte Programmkino Berlins. Der große Saal dient während der Berlinale als Spielstätte für Generation Kplus-Vorführungen. Das Gebäude besteht bereits seit Mitte der Zwanziger Jahre und wurde in seiner wechselhaften Geschichte auch meistens als Kino betrieben. 1991 stand es zum Verkauf durch die Treuhand. Nur durch das Engagement der Anwohner konnte verhindert werden, dass das Kino einem Büro- und Wohnkomplex weichen musste. Der Filmemacher Michael Verhoeven kaufte 1995 das Gebäude und sanierte es gemeinsam mit der Betreiberfirma Yorck Kino GmbH. Das heutige Filmtheater am Friedrichshain verbindet reizvoll architektonische Elemente des alten Bauteils mit einem sachlichen, zeitgenössischen Interieur. Das „FaF“ gehört zu den beliebtesten Kino-Adressen der Berliner, nicht zuletzt wegen der großzügigen Beinfreiheit und der bequemen Kuschel-Sessel.

Friedrichstadt-Palast

Friedrichstraße 107
10117 Berlin

Säle: 1
Plätze: 1.895
Leinwandgröße: ca. 21 m x 9 m
5 Rollstuhlplätze

U-Bahn Oranienburger Tor
S-Bahn Oranienburger Straße

Mit dem Friedrichstadt-Palast als Spielstätte erhielt die Berlinale 2009 einen riesigen Zuwachs. Mit seinen 1895 Sitzplätzen, von denen 1750 für die Filmvorführungen zur Verfügung stehen, ist er das größte Kino der Internationalen Filmfestspiele. Das Festival zeigt dort Filme der Sektionen Wettbewerb, Panorama Special und Berlinale Special Gala. Im normalen Leben ist der Friedrichstadt-Palast Europas größter und modernster Show-Palast. Die Berliner Institution blickt auf eine über hundertjährige Geschichte zurück und wurde 1984 an der Friedrichstraße 107 neu errichtet – in gigantischen Dimensionen, denn der Friedrichstadt-Palast hat die größte Theaterbühne der Welt. Durch den Einbau von zertifiziertem, hochprofessionellem Kino-Equipment wird jedes Jahr für die beiden Berlinale-Wochen aus dem legendären Show-Palast ein Film-Palast.

Hackesche Höfe Kino

Rosenthaler Straße 40-41
10178 Berlin (Mitte)

Saal 1, Platzkapazität: 276
Leinwandgröße: 24qm
Nicht behindertengerecht

S-Bahn Hackescher Markt S5, S7, S75
Tram M1, M4, M5, M6
U-Bahn Weinmeisterstraße U8
Bus: N2, N5, N8, N40, N42, N65

Das Hackesche Höfe Kino, im Dachgeschoss des ersten Hofs der Hackeschen Höfe in Berlin-Mitte gelegen, wurde im Mai 1996 gegründet. Erst 2009 überarbeitet, reflektiert sowohl das Informationsangebot vor Ort als auch der Internetauftritt den starken Fokus des Kinos auf Inhalte, der sich nicht zuletzt im Kinoprogramm widerspiegelt. Europäisches Arthaus-Kino sowie deutsche Filmkunst, deutsche und internationale Dokumentarfilme, US-amerikanische Independents und Zeugnisse des künstlerischen Filmschaffens aus der ganzen Welt bilden das vielschichtige Programm des Hauses.

Schaperstraße 24
10719 Berlin

Säle: 2 (Berlinale: 1)
Platzkapazität: 986
Leinwandgröße: 12,8m x 5,4m
4 Rollstuhlplätze
Alle Ebenen sind rollstuhlzugänglich

U-Bahn Spichernstraße
Bus 204, 249

Seit 2001 sind die Berliner Festspiele in einem der herausragenden Theaterbauten der Nachkriegsmoderne beheimatet. Das heutige Haus der Berliner Festspiele wurde 1963 als „Theater der Freien Volksbühne“ unter der Intendanz Erwin Piscators eröffnet und zählt neben der Deutschen Oper Berlin zu den bekanntesten Entwürfen des Berliner Architekten Fritz Bornemann. Von einem Garten umgeben, öffnet sich das Theatergebäude mit einer großzügigen Glasfassade der Stadt. Im Inneren setzt sich das demokratische Architekturideal der Nachkriegsmoderne fort: Das Geschehen auf der Bühne ist von allen Plätzen aus gleichermaßen gut sicht- und hörbar. Als Zentrum der Festivals und Programmreihen präsentiert das Haus der Berliner Festspiele ganzjährig Inszenierungen, Konzerte und Lesungen internationaler Künstlerinnen und Künstler.

John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Säle: 2
Platzkapazität: 1025 und 385
Leinwandgröße: 6 x 14,5 m und 3,5 x 7,5 m
Rollstuhlplätze: 6 und 2
Alle Ebenen sind rollstuhlzugänglich

S-Bahn Hauptbahnhof
U-Bahn Bundestag
Bus M85, 100

Das Haus der Kulturen der Welt ist die Spielstätte für die Premieren der Kinder- und Jugendsektion Generation. Das 1957 erbaute Gebäude gehört zu den außergewöhnlichsten Baudenkmälern Berlins. Es liegt mitten im Tiergarten, Berlins „grüner Lunge“, und wurde ursprünglich als Kongresshalle genutzt. Das Gebäude mit der eindrucksvoll geschwungenen Dachkonstruktion entstand als Beitrag der USA zur Internationalen Bauausstellung INTERBAU 57 und wurde nach Entwürfen von Hugh Stubbins errichtet, einem Schüler von Walter Gropius. „Schwangere Auster“ nannten die Berliner ihr neues Wahrzeichen und bewiesen damit einmal mehr ihren treffsicheren Humor. 1980 geschah dann das Unglück: das Dach stürzte ein, ein Journalist kam dabei zu Tode. Nach einer gründlichen Analyse des Einsturzes entschied sich der Berliner Senat für den Wiederaufbau des Gebäudes, der dann fünf Jahre in Anspruch nahm.

Karl-Marx-Allee 33
10178 Berlin

Säle: 1
Sitzplätze: 551
Leinwandgröße: 14 m x 6 m
Der Saal ist rollstuhlzugänglich

U-Bahn Schillingstraße
S-Bahn Alexanderplatz

Viele Berliner halten das International für das schönste Kino der Stadt. Von 1961 bis 1964 erbaut gehört es heute zu den eindrucksvollsten Gebäuden der „DDR-Moderne“. Ein klassisches Lichtspieltheater mit großzügigem Foyer, beidseitigen Treppenaufgängen, bequemer Bestuhlung, aufwändiger Vertäfelung und einem Paillettenvorhang vor der Leinwand atmet das International noch immer die Atmosphäre jener Zeit, als es das repräsentative Prunkstück einer optimistischen DDR-Kultur war. Während der Berlinale werden hier Filme des Panoramas, des Wettbewerbs und des Berlinale Special gezeigt. Einige ausgewählte Panorama-Filme haben im International auch ihre Premiere.

Passage

Karl-Marx-Straße 131
12043 Berlin (Neukölln)

Säle: 4 (Berlinale: 1)
Platzkapazität Saal 1: 220
Leinwandgröße 8,9 x 4,2 m
Behindertengerecht

U-Bahn Karl-Marx-Straße U8

Mitten im Herzen des kunstagilen Neuköllns findet man im Passage Kino die Atmosphäre schon vergangen geglaubter Filmpalast-Zeiten. In den vier Sälen des architektonisch außergewöhnlichen Kinos wird dem Besucher – u.a. bei diversen Filmreihen und -festivals – eine breite Auswahl an Filmen angeboten. Bequemste Kinosessel und optimale Sichtverhältnisse bietet hier jeder Platz.
Das Juwel der Passage ist der große Kinosaal 1. Zwei Stockwerke überragend, fasziniert er durch sein einnehmendes, theatersaalähnliches Ambiente. Ungewöhnlich für einen Kinosaal sind die gläsernen Flügeltüren, die es ermöglichen, den Raum auch für Veranstaltungen mit Tageslicht zu nutzen. Eine spezielle rückfahrbare Leinwandkonstruktion erlaubt es, auch den Bühnenraum zu einer Vollbühne umzubauen.

Rudolf Breitscheid Str. 50
14482 Potsdam - Babelsberg

Säle: 4 (Berlinale: 1)
Platzkapazität Saal 1: 349
Leinwandgröße 13 x 5,5 m
Behindertengerecht

S-Bahn Babelsberg S7
Tram Wattstraße T94, T99

Das Thalia Programm Kino liegt in Potsdam-Babelsberg. Die Recherchen über die Entstehungszeit des Kinos reichen bis 1921 zurück. 1996 wurde das Kino für ein Jahr geschlossen und 1997 in seiner jetzigen Form mit vier Sälen und insgesamt 709 Plätzen wiedereröffnet. 2001 wurden daraus die Thalia Programm Kinos Potsdam. Aus einem „Miniplex“ mit hochkommerziellen Filmen wurde ein Filmkunsttheater, das seit 2003 jährlich mit Bundes- und Landespreisen für sein hervorragendes Jahresfilmprogramm ausgezeichnet wird. Seit 2004 ist das Kino Mitglied bei Europa Cinemas.
Getreu dem Motto „Aus dem Bauch und für den Kopf“ bietet das Programm einen ausgesuchten Querschnitt aus Filmkunst- und Familienkino. Neben den zahlreichen Filmreihen und dem Familienprogramm sind oftmals Regisseure, Produzenten und Darsteller sowie Experten zu Filmgesprächen im Haus. Auch das Internationale Studentenfilmfestival sehsüchte hat seit 11 Jahren seine Heimat im Thalia.

Kino Toni; Photo: Veiko Hübner

Max-Steinke-Str. 43 / Antonplatz
13086 Berlin (Weißensee)

Säle: 2 (Berlinale: 1)
Platzkapazität Saal 1: 255
Leinwandgröße: 48qm
Behindertengerecht

Tram Antonplatz M4, M13, 12

Das in Weißensee ansässige Kino Toni hat eine lange Tradition; bereits 1920 wurde es als Stummfilmkino eröffnet – damals eine Sensation. Das Toni, das zunächst halb Kino und halb Wohnhaus war, wurde im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört, musste jedoch unter sowjetischer Kommandantur renoviert werden und stellte bald mit neuer bemalter Leinwand und beleuchteten Schaukästen den Hingucker am Antonplatz dar. 1979 ging das denkmalgeschützte Toni als letztes Kino Ostberlins vom Privatbesitz in Volkseigentum über, und wurde nach der Wende vom Regisseur Michael Verhoeven erworben, der es 1995/96 renovieren ließ und um den kleineren Saal Tonino erweiterte.

Unter den Linden 2
10117 Berlin

Säle: 1
Platzkapazität: 160
Leinwandgröße: 9,30 m x 3,80 m
4 Rollstuhlplätze

S-Bahn Hackescher Markt
U-Bahn Hausvogteiplatz
Bus 100, 200, TXL

Das Zeughaus-Kino befindet sich im „Deutschen Historischen Museum“ am Rande der Museumsinsel in Berlins historischer Mitte. Nach der umfassenden Renovierung und teilweisen Neugestaltung des DHM nach den Plänen des chinesischen Architekten I.M. Pei eröffnete das Kino im Jahr 2001 wieder den regelmäßigen Spielbetrieb. Der Kinosaal des Zeughauses steht unter Denkmalschutz und ist seit 2004 eine Spielstätte der Retrospektive.

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