Chime

Matsuoka ist Lehrer an einer Kochschule. Eines Tages sagt sein Schüler Tashiro während des Unterrichts etwas Merkwürdiges: „Da ist ein Geräusch, es klingt wie ein Glockenschlag. Jemand schickt mir eine Nachricht.“ Die Schulleitung bezeichnet Tashiro als ein wenig sonderbar. Dann verkündet Tashiro, die Hälfte seines Gehirns sei durch eine Maschine ersetzt worden, und greift zu einem drastischen Mittel, um dies zu beweisen. Einige Tage nach dem Vorfall äußert die Schülerin Akemi während des Unterrichts Unwohlsein, das der Anblick eines ganzen Huhns in ihr auslöst. Matsuoka überkommt ein diffuses Gefühl. Sowohl in der Schule als auch zu Hause schleicht sich ein seltsames Grauen in sein Leben ein.
von Kiyoshi Kurosawa
mit Mutsuo Yoshioka, Tomoko Tabata, Ikkei Watanabe
Japan 2024 Japanisch 45’ Farbe Weltpremiere

Mit

  • Mutsuo Yoshioka (Takuji Matsuoka)
  • Tomoko Tabata (Haruko Matsuoka)
  • Ikkei Watanabe (Makoto Otsuki)

Stab

Regie Kiyoshi Kurosawa
Buch Kiyoshi Kurosawa
Kamera Koichi Furuya
Montage Azusa Yamazaki
Musik Takuma Watanabe
Ton Norihito Sorimachi
Sound Design Norihito Sorimachi, Miki Normura
Szenenbild Hidetoshi Ando
Kostüm Naomi Shimizu
Maske Ryoko Ariji
Casting Yuriko Kitada
Produzent*innen Misaki Kawamura, Hideyuki Okamoto, Miyuki Tanaka

Weltvertrieb

Nikkatsu Corporation

Produktion

Roadstead

Sunborn

C&I Entertainment

Kiyoshi Kurosawa

Geboren 1955 in Kōbe, Präfektur Hyōgo, Japan. Während seines Soziologiestudiums drehte er erste Filme im 8-mm-Format und legte 1983 mit The Kandagawa Pervert Wars sein Langfilmdebüt vor. Sein Film License to Live wurde 1999 im Forum gezeigt. Seine TV-Miniserie Shokuzai lief auf den Filmfestivals in Venedig, Toronto und Busan sowie im Kino. Journey to the Shore erhielt auf den Filmfestspielen in Cannes 2015 den Regiepreis der Sektion „Un Certain Regard“. Mit Creepy war er 2016 zu Gast bei Berlinale Special, Yocho (Foreboding) feierte 2018 im Panorama Premiere.

Filmografie (Auswahl)

1983 Kandagwa inran sensô (The Kandagawa Pervert Wars) 1997 Kyua (Cure) 1999 Karisuma (Charisma) · Ningen Gôkaku (License to Live) · Ôinaru Gen'ei (Barren Illusion) 2001 Kairo (Pulse) 2003 Akarui mirai (Bright Future) · Dopperugengâ (Doppelgänger) 2005 Rofuto (Loft) 2008 Tôkyô sonata 2012 Shokuzai (Penance); Serie 2013 Riaru: Kanzen Naru Kubinagaryû No Hi (Real) · Sebunsu Kôdo (Seventh Code) 2014 Kishibe No Tabi (Journey to the Shore) 2016 Kurîpî: Itsuwari No Rinjin (Creepy) · Dagereotaipu No Onna (Daguerrotype) 2017 Sanpo Suru Shinryakusya (Before We Vanish) · Yocho (Foreboding) 2019 Tabi no Owari Sekai no Hajimari (To the Ends of the Earth) 2020 Supai no Tsuma (Wife of a Spy) 2024 Chime

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2024