Dahomey

November 2021: 26 Kunstschätze des Königreichs Dahomey verlassen Paris und kehren in ihr Herkunftsland, das heutige Benin, zurück. Zusammen mit Tausenden anderen Gegenständen wurden sie 1892 von französischen Kolonialtruppen geraubt. Doch wie sollen die zurückkehrenden Objekte empfangen werden, in einem Land, das sich während ihrer Abwesenheit stark verändert hat? Unter den Studierenden der Universität von Abomey-Calavi in Benin entflammt eine politische Debatte.
von Mati Diop Frankreich / Senegal / Benin 2024 Französisch, Fon, Englisch 67’ Farbe Weltpremiere | Dokumentarische Form

Stab

Regie Mati Diop
Buch Mati Diop
Kamera Josephine Drouin Viallard
Montage Gabriel Gonzalez
Musik Wally Badarou, Dean Blunt
Sound Design Nicolas Becker
Ton Corneille Houssou, Cyril Holtz
Casting Mati Diop
Produzent*innen Eve Robin, Judith Lou Lévy, Mati Diop
Ausführende*r Produzent*in Christiane Chabi Kao Cotonou
Koproduktion Arte France Cinéma Paris

Weltvertrieb

Produktion

Les Films du Bal

Fanta Sy

Mati Diop

Die Regisseurin hat sich mit ihrem vielseitigen Filmschaffen seit den 2000er-Jahren als Vertreterin einer neuen Welle der afrikanischen bzw. afro-diasporischen Kultur etabliert. Ihr Spielfilm Atlantique wurde 2019 in Cannes mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Sie versteht das Kino als Werkzeug der Wiederaneignung, um verloren gegangene Bilder wiederherzustellen, entwürdigende koloniale Darstellungen zu hinterfragen und neue Held*innen zu erfinden.

Filmografie

2010 Atlantiques 2011 Snow Canon 2012 Big in Vietnam 2013 Mille Soleils 2019 Atlantique (Atlantics) 2020 In My Room 2024 Dahomey

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2024