Berlinale: NATIVe


NATIVe – A JOURNEY INTO INDIGENOUS CINEMA

Die Sonderreihe NATIVe – A Journey into Indigenous Cinema widmet sich seit der Berlinale 2013 den filmischen Erzählungen indigener Völker auf der ganzen Welt. Alle zwei Jahre wird eine neue Region in den Fokus der Sonderreihe gestellt.

Mit 24 Filmen aus Ozeanien, Australien, Nordamerika feierte NATIVe Premiere. 2015 stand Lateinamerika im Mittelpunkt, 2017 wird indigenes Kino aus der Arktis im Fokus stehen.

Zusammen mit einem internationalen Beraterteam stellt Kuratorin Maryanne Redpath ein Programm aus kurzen und langen Spiel- und Dokumentarfilmen vor. Filmgespräche zwischen Experten, Filmschaffenden und Publikum sowie Branchengespräche und Storytelling-Slams geben Einblicke in Hintergründe, Situation, Themen und Akteure des indigenen Kinos.

Zusätzlich verweist NATIVe auf der Berlinale-Website und in den Publikationen der Sonderreihe auf eine Vielzahl aktueller Filme und Veranstaltungen in den Festivalsektionen, die mit den Inhalten der Sonderreihe im Zusammenhang stehen.

Die Berlinale zeigt mit dieser Sonderreihe ihre Wertschätzung des indigenen Films und demonstriert dessen Relevanz über regionale, politische und kulturelle Grenzen hinweg.

José Miguel Álvarez Ibargüengoitia | Mexikanisch, Mexico | Geschäftsführer, internationales Marketing und Vertrieb, Mexikanisches Filminstitut (IMCINE); Amalia Córdova | Wallmapu, Chile | Filmkuratorin, Filmemacherin und Wissenschaftlerin, Schwerpunkt indigener Film; Vincent Carelli | Französisch und brasilianisch, Brasilien | Geschäftsführer von Vídeo in the Villages

David Alberto Hernández Palmar | Wayuu, Venezuela | Fotograf, Filmemacher, Journalist und unabhängiger Kurator; Bird Runningwater | Cheyenne / Mescalero Apache, USA | Direktor, Native American and Indigenous Program, Sundance Institute; Jason Ryle | Anishinaabe / Saulteaux, Kanada | Geschäftsführender Direktor, imagineNATIVE Film and Media Arts Festival, Toronto

Kontakt

Projektkoordination
Anna Kalbhenn
Tel. +49 30 25920-455