Berlinale: Profil der Berlinale


Die Berlinale
Das Festivalprofil

Berlin: ein weltoffener und aufregender Kulturschauplatz von ungebrochener Anziehungskraft. Künstler aus aller Welt kommen hierher. Eine differenzierte Kinolandschaft und ein filmbegeistertes Publikum zeichnen die Stadt aus. Mittendrin die Berlinale als großes Kulturereignis und eines der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie. Über 300.000 verkaufte Eintrittskarten, nahezu 20.000 Fachbesucher aus 124 Ländern, darunter etwa 3.700 Journalisten: Kunst, Glamour, Party und Geschäft sind bei der Berlinale untrennbar miteinander verbunden.

Die ganze Welt des Films

Das öffentliche Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin zeigt jedes Jahr ca. 400 Filme, überwiegend Welt- oder Europapremieren. Filme aller Genres, Längen und Formate finden in den verschiedenen Sektionen ihren Platz: großes internationales Kino im Wettbewerb, Independent und Arthouse im Panorama, Kino für ein junges Publikum in Generation, Neuentdeckungen und vielversprechende Talente aus der deutschen Filmlandschaft in der Perspektive Deutsches Kino, Avantgarde, Experiment und noch unbekannte Kinematografien im Forum und Forum Expanded sowie die Erkundung filmischer Möglichkeiten in den Berlinale Shorts. Das Berlinale Special, einschließlich Berlinale Special Gala, zeigt außergewöhnliche Neuproduktionen und ehrt Filmpersönlichkeiten. Ergänzt wird das Programm durch eine Retrospektive sowie eine Hommage, die das Lebenswerk einer großen Filmpersönlichkeit ehrt, kuratiert von der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen. 2013 wurde die Retrospektive um die Präsentationen der Berlinale Classics erweitert. Sie zeigen aktuelle Restaurierungen von Filmklassikern sowie wiederentdeckte Filme.

Zudem bietet die Berlinale jedes Jahr ein Programm von Sonderveranstaltungen, das Schwerpunkte vertieft, aktuelle Anknüpfungspunkte schafft, Perspektiven eröffnet und die Schnittmengen des Films mit anderen kreativen Zusammenhängen untersucht. Essen, Genuss und Umwelt – das sind die Themen, welche die Sonderreihe Kulinarisches Kino in den Fokus rückt. Berlinale Goes Kiez zieht mit ausgewählten Berlinale-Filmen durch Berliner Programmkinos und NATIVe – A Journey into Indigenous Cinema widmet sich den filmischen Erzählungen indigener Völker auf der ganzen Welt.

Der European Film Market im Martin-Gropius-Bau

Die Filmbranche bei der Berlinale

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin setzen Impulse im globalen Filmgeschehen: Filmreihen, Workshops, Panels, gemeinsame Projekte mit anderen gesellschaftlichen und kulturellen Akteuren – die Formen der Zusammenarbeit und die Möglichkeiten kreativer Interaktion sind vielfältig.

Wichtigster Treffpunkt ist der European Film Market (EFM). Rund 400 Firmen und mehr als 8.000 Fachbesucher aus 95 Ländern knüpfen und pflegen hier ihre Kontakte, positionieren sich in der Branche oder handeln mit Filmrechten.

Der Berlinale Co-Production Market bietet, angegliedert an den EFM, ein fruchtbares Terrain für internationale Ko-Produktionen.

Berlinale Talents bringt die teilnehmenden Stars der Berlinale in Workshops und Diskussionen mit 300 jungen Filmtalenten aus aller Welt zusammen. So profitieren beide: Die Einen von den Erfahrungen, die Anderen von den frischen Ideen.

Der World Cinema Fund (WCF) schließlich ermöglicht mit finanzieller Unterstützung Filmprojekte in strukturell benachteiligten Ländern und stärkt diese Regionen so im internationalen Filmgeschäft.

Die Berlinale Residency lädt sechs Regisseure für ein viermonatiges Stipendium nach Berlin ein. Im engen Kontakt mit individuell ausgewählten Mentoren und Marktexperten können sie dabei ihr nächstes Filmprojekt auf dem Weg zum Kinoerfolg einen entscheidenden Schritt voranbringen.

Die enge Verknüpfung von Festival und Markt ist eine Besonderheit der Berlinale und sorgt immer wieder für besondere Synergien.