Berlinale: Biografien


Wieland Speck

Wieland Speck ist seit 1992 Kurator des Panorama.

Speck wurde 1951 in Freiburg geboren und lebt seit 1972 in Berlin. Er hat Germanistik, Theaterwissenschaft und Ethnologie an der Freien Universität studiert.

Seit Mitte der 70er Jahre engagierte er sich in verschiedenen Bereichen von Film und Video sowie als Autor und Verleger.

Themenschwerpunkte seiner Arbeit waren Männeremanzipation und homosexuelle Identität. Außerdem war er als Darsteller u. a. in Filmen von David Hemmings, Robert van Ackeren, Ulrike Ottinger und Ian Pringle zu sehen. Als Theaterleiter war er für mehrere Jahre für das Berliner OFF-OFF-Kino „Tali“ in Kreuzberg verantwortlich. Seine eigene filmische Arbeit begann Wieland Speck mit verschiedenen Video-Dokumentationen. Von 1979 bis 1981 absolvierte er dann ein Filmstudium am „San Francisco Art Institute“. Wieland Speck ist Regisseur, Drehbuchautor oder Produzent mehrerer Kino- und TV-Produktionen, darunter die Kinofilme Westler und Flucht ins Leben. Darüber hinaus hat Speck bei verschiedenen Filmeinrichtungen – u. a. „Filmhaus Berlin“, „Filmbüro Baden-Württemberg“, „Europäisches Kurzfilmfestival Berlin“ – mitgearbeitet und war als Dozent an Universitäten und Filmhochschulen tätig.

Für die Sektion Panorama der Internationalen Filmfestspiele Berlin arbeitet Wieland Speck bereits seit 1982. Von 1982 bis 1992 war er als Assistent des Programmleiters Manfred Salzgeber für die künstlerische und organisatorische Betreuung der Sektion zuständig. In dieser Funktion initiierte er 1987 den Teddy Award - der queere Filmpreis auf der Berlinale. 1992 wurde er zum Leiter der Sektion berufen.

Wieland Speck war Jurymitglied vieler internationaler Filmfestivals und Gremiumsmitglied der Länderfilmförderung Berlin (1990-1993) und der Hamburger Filmförderung (1994-1998).

Kontakt

Panorama
Kurator
Wieland Speck
Potsdamer Straße 5
10785 Berlin