Heinz Badewitz ist seit 1977 für das Programm German Cinema verantwortlich.
Badewitz wurde 1941 in Hof in Bayern geboren. Nach seiner Ausbildung als Technischer Zeichner wandte er sich dem Film zu.
1963 zog er nach München, machte ein Praktikum im Kopierwerk der Bavaria-Atelier GmbH, um dann am Deutschen Institut für Film und Fernsehen (DIFF), der späteren HFF-München, zu studieren.
Darüberhinaus studierte er für zwei Semester Politische Wissenschaften. Ab 1965 arbeitete Heinz Badewitz als Kamera-Assistent und später Trick-Kameramann beim Zeichentrick- und Werbefilmer Wolfgang Urchs. Es folgten eigene Regiearbeiten für Kurzspielfilme, die u. a. bei Festivals in Oberhausen und Montreal gezeigt wurden.
1967 gründete Heinz Badewitz zusammen mit anderen Filmemachern die Hofer Filmtage, deren Leiter er bis heute ist. Die Hofer Filmtage entwickelten sich zu einem der renommiertesten und tradionsreichsten deutschen Filmfestivals.
Neben seiner Tätigkeit als Festivalleiter hat Badewitz seit Anfang der 70er Jahre außerdem als Regie-Assistent oder Produktionsleiter bei zahlreichen deutschen Spielfilmproduktionen mitgearbeitet und sich für den Vertrieb des Neuen Deutschen Films im In- und Ausland engagiert. U. a. hat er mehrere Jahre beim Filmverlag der Autoren mitgearbeitet und setzt sich seit 1970 für die Promotion des Neuen Deutschen Films bei den Filmfestspielen in Cannes ein.
Seit 1977 ist Heinz Badewitz für das Programm German Cinema bei den Internationalen Filmfestspiele Berlin verantwortlich.