Im Rahmen der Eröffnung der Sektion Perspektive Deutsches Kino bei den 63. Internationalen Filmfestspielen Berlin haben die deutsche Uhrenmanufaktur Glashütte Original und die Sektion Perspektive Deutsches Kino zum zweiten Mal den „Made in Germany – Förderpreis Perspektive“ vergeben. Jan Speckenbach gewinnt mit seinem beeindruckenden Treatment Das Klopfen der Steine den diesjährigen Förderpreis.
Filmsynopse
Das Klopfen der Steine
Das Schicksal der Trümmerfrau Ilse in den ersten Nachkriegsjahren - ihr Überlebenskampf, ihre Durchsetzungskraft, ihre Emanzipation. Ein Musical-Porträt des Nachkriegs-Berlins und eines Deutschlands zwischen Drittem Reich, Demokratie und Kommunismus. Und das Porträt einer Generation von Frauen, die unfreiwillig gesellschaftliche Veränderungen angestoßen und realisiert hat, die bis heute Bestand haben.
In Kooperation mit der Sektion Perspektive Deutsches Kino initiierte der Berlinale Co-Partner Glashütte Original diese Talentförderinitiative, welche im Vorjahr erstmalig an Annekatrin Hendel für ihr Drehbuch zum Dokumentarfilm Disko vergeben wurde. Der mit 15.000 EUR dotierte Preis wird von der sächsischen Uhrenmanufaktur vergeben und unterstützt junge deutsche Regietalente bei ihren zukünftigen Projekten.
Gemeinsam mit dem Preisgeld des „Made in Germany – Förderpreis Perspektive” erhielt der Gewinner eine Statuette aus der Uhrenmanufaktur Glashütte Original. Diese wurde von einem jungen Lehrling gestaltet und symbolisiert die Symbiose der Uhrmacher- und Filmkunst und wurde in der manufaktureigenen Uhrmacherschule von Hand erbaut. Darüber hinaus wird der Preisträger in der weiteren Projektentwicklung von einem Mentor begleitet.