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10. – 20. Februar 2011

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Generation

Seit 1978 widmet die Berlinale eine Sektion speziell Kindern und Jugendlichen: Generation. In den zwei Wettbewerben Kplus und 14plus werden herausragende Kurz- und Langfilme präsentiert und mit den Gläsernen Bären der Berlinale prämiert.
 

Premieren mit einem besonderen Publikum  

Generation ist nicht nur eine Plattform der Berlinale für neueste nationale und internationale Produktionen, sondern auch das Zuhause für ein besonderes Publikum. Rund 50.000 Zuschauer besuchen jährlich die Premieren im Zoo Palast und im Kino Babylon in Mitte sowie die Vorführungen im CinemaxX am Potsdamer Platz, im Filmtheater am Friedrichshain, im Cubix am Alexanderplatz und im Colosseum Filmtheater. Regisseure und Schauspieler treffen in den Kinos gleichermaßen auf das Fachpublikum der Berlinale wie auf Kinder und Jugendliche jeden Alters. In dieser Begegnung liegt der besondere Reiz der Sektion. Anteilnahme und kritische Auseinandersetzung mit den Filmen finden in Publikumsgesprächen im Kinosaal ihren unmittelbaren Ausdruck und machen die Vorführungen in der Sektion über die Generationen hinweg zu einem einzigartigen Festivalerlebnis.

Ein erweitertes Verständnis  

Generation steht für ein erweitertes Verständnis von Filmen für Kinder und Jugendliche. Die Sektion ist eindeutig in der Ansprache ihres Publikums, beschränkt sich dadurch aber nicht in der Auswahl der Filme. Neben herausragenden Kinder- und Jugendfilmen präsentiert Generation daher überwiegend Premieren von Filmen, die sich durch ihren Blickwinkel und ihre Thematik für junge Zuschauer anbieten, ohne dass sie ausschließlich für diese Zielgruppe gemacht wurden. Selbstverständlich und leidenschaftlich vermittelt die Berlinale ihren filmkünstlerischen Anspruch somit auch Kindern und Jugendlichen und wirbt zugleich in der Branche für die Entdeckung des Potentials, das ein junges Publikum für die Auswertung des Films bietet. Zusätzliche "Cross-Section"-Vorführungen, die Zuschauern unter 18 Jahren im Rahmen von Generation auch ausgewählte Filme aus den übrigen Sektionen der Berlinale außer Konkurrenz zugänglich machen, untermauern diese Überzeugung.
 

Die Gläsernen Bären der Berlinale  

Über die Vergabe von je einem Gläsernen Bären für den besten Lang- und Kurzfilm entscheidet im Wettbewerb Generation Kplus eine elfköpfige Kinderjury. Die sieben Juroren der Jugendjury vergeben die Gläsernen Bären für den je besten Lang- und Kurzfilm des Wettbewerbs Generation 14plus. Eine internationale Fachjury verleiht im Rahmen von Generation Kplus zudem den mit 7.500 Euro dotierten "Großen Preis des Deutschen Kinderhilfswerkes" an den besten Langfilm. Der "Spezialpreis des Deutschen Kinderhilfswerkes" geht zusammen mit einem Preisgeld von 2.500 Euro an den besten Kurzfilm dieses Wettbewerbs.

Gruppenermäßigung 

Für Gruppen ab fünf Personen gibt es bei den Filmen von Generation Tickets zum reduzierten Preis. Gruppenkarten (2.00 Euro pro Person) können im Vorfeld des Festivals telefonisch bestellt werden.
 
Interessierte Vertreter von Schulklassen, Kindergärten oder sonstigen Einrichtungen können sich jederzeit gerne in den Verteiler der Sektion aufnehmen lassen und erhalten dann zukünftig Programminformationen rechtzeitig vor dem Festival. Bitte senden Sie dazu eine Email mit Namen der Institution, Ansprechpartner und Kontaktdaten an .

Generation-Filme auf DVD in der "Berlinale Edition" 

Seit dem 11. November 2007 sind die DVDs der „Berlinale Edition“ mit Filmen aus der Sektion Generation im Handel erhältlich. Die Reihe wird jährlich um circa vier Höhepunkte aus dem Sektionsprogramm erweitert.
Zuletzt erschienen in der "Berlinale Edition" die Titel Mariken und 32A, die beide für sich Publikumslieblinge früherer Festivals waren.
 
Der Schauspieler Peter Lohmeyer, der mit seinen Kindern ein begeisterter Besucher von Generation ist, hat die Schirmherrschaft für die „Berlinale Edition“ übernommen. Maryanne Redpath, Leiterin der Sektion, freut sich mit ihm über das Zustandekommen der Veröffentlichungen: „In der DVD-Edition werden einige Highlights der vergangenen Festivals wieder auferstehen und auf digitalem Weg zu alten Fans und neuen Zuschauergenerationen finden. Die Filme repräsentieren unseren Anspruch im Festival, sie unterhalten auf intelligente Weise und vermitteln neue Sichtweisen auf das Leben junger Menschen.“
Folgende DVDs sind mit einem ausführlichen Booklet der Jungen Journalisten (siehe Link unten) im Handel und über den
 Berlinale Online Shop erhältlich::
  • Nenn mich einfach Axel (Regie: Pia Bovin, Dänemark / Berlinale 2003)
  • Der Mistkerl (Regie: Andrea Katzenberger, Deutschland / Berlinale 2000)
  • Ikíngut – Kraft der Freundschaft (Regie: Gisli Snær Erlingsson, Island/Norwegen / Berlinale 2000)
  • Hop (Regie: Dominique Standaert, Belgien / Berlinale 2002)
  • Kurzfilmrolle (insgesamt 14 Filme für Kinder ab vier Jahren / Berlinale 2002-2007)
  • Schickt mehr Süßes (Regie: Cæcilia Holbek Trier, Dänemark/Schweden / Berlinale 2002)
  • Der Italiener (Regie: Andrei Kravchuk, Russische Föderation / Berlinale 2005)
  • Die Farben des Paradieses (Regie: Majid Majidi, Iran / Berlinale 2000)
  • Sweet Mud (Regie: Dror Shaul, Israel/Deutschland/Frankreich/Japan / Berlinale 2007)
  • Elina (Regie: Klaus Häro, Schweden/Finnland / Berlinale 2003)
  • Mirakel - Ein Wunder für Dennis P. (Regie: Natasha Arty, Dänemark / Berlinale 2001)
  • Nur Wolken bewegen die Sterne (Regie: Torun Lian, Norwegen / Berlinale 1999)
  • Mariken (Regie: André van Duren, The Netherlands/Belgium / Berlinale 2001)
  • 32A (Regie: Marian Quinn, Ireland/Germany / Berlinale 2008)

Programmheft-Download 

Mit einem Klick auf die folgenden Links können Sie sich die Programmhefte von Generation Kplus und 14plus herunterladen.
 

Kontakt 

Stellvertretender Leiter
Florian Weghorn

Tel. +49 · 30 · 259 20 · 422
Fax +49 · 30 · 259 20 · 429
 

Das Publikum von Generation hat auch eine eigene Internetpräsenz:
 www.jungejournalisten.berlinale.de wird als Meinungsportal von einer Gruppe filmbegeisterter Kinder und Jugendlicher in Eigenregie betrieben. Als Junge Journalisten besuchen sie das Festival, schreiben Kritiken, führen Interviews mit den Schauspielern und Regisseuren und stellen ihre Berichte in deutscher und englischer Sprache am selben Tag ins Netz.