Berlinale: European Film Market


European Film Market

543 Aussteller, 9.230 Fachbesucher aus 110 Ländern, darunter 1.623 internationale Einkäufer sowie 1.124 Screenings von 784 Filmen: Der European Film Market (EFM) zählt zu den bedeutendsten Branchentreffs der internationalen Filmindustrie. Produzenten, Verleiher, Ein- und Verkäufer, Finanziers sowie Vertreter von TV, Home Entertainment und Neuen Medien informieren sich hier über die neuesten Produktionen und Entwicklungen der globalen Filmlandschaft, handeln mit Filmrechten oder knüpfen und pflegen Geschäftskontakte.

Zentrum des EFM ist der Martin-Gropius-Bau. Zusätzlich stehen dem EFM im Marriott Hotel am Potsdamer Platz die EFM Marriott Offices und Stands als Ausstellungsflächen zur Verfügung. Damit befindet sich der European Film Market nicht nur im Herzen Berlins, sondern vor allem auch in unmittelbarer Nähe zum Festivalzentrum. Die nicht nur räumlich enge Bindung an das Festival gibt dem EFM immer wieder wichtige Impulse und sorgt dafür, dass er heute einer der dynamischsten Marktplätze für den internationalen Filmhandel ist.

Initiativen des European Film Market

Seit 2012 präsentieren sich auf dem EFM unter dem Dach „American Independents in Berlin“ unabhängige amerikanische Filmemacher mit einer eigenen Lounge im Martin-Gropius-Bau. Organisiert vom Independent Filmmaker Project (IFP) und dem Sundance Institute, stellen sich ca. 50 neue US-Indies in den Reihen „IFP Selects“ und „Sundance at EFM“ den über 1700 Einkäufern beim ersten internationalen Filmmarkt des Jahres vor. Den internationalen Einkäufern bieten sie schon früh im Jahr einen Blick auf aktuelle amerikanische Independentproduktionen und damit einen Ausblick auf das bevorstehende Filmjahr.

Siehe auch: „American Independents in Berlin“

Die gemeinsame Reihe von Berlinale, Deutscher Filmakademie und German Films zeigt im Rahmen des European Film Market Filme, die von der Kommission der Deutschen Filmakademie für die Nominierung zum Deutschen Filmpreis (Lola) vorausgewählt wurden. Zugänglich sind die Vorstellungen einem akkreditierten nationalen und internationalen Fachpublikum sowie den zur Wahl der Nominierungen berechtigten Mitgliedern der Deutschen Filmakademie.

Siehe auch: „LOLA at Berlinale“

Die „EFM Industry Debates“ diskutieren aktuelle Entwicklungen in der Film- und Unterhaltungsindustrie. Sie fördern den Meinungsaustausch unter Branchenprofis. Die Themen 2016 waren: India’s Big Chance, Producers as Entrepreneurs, Cross-Atlantic Series Success: (Re)Making TV for Europe and the World.

Siehe auch: „EFM Industry Debates“

„Meet the Docs“ ist zentraler Anlaufpunkt für Einkäufer, Verkäufer, Regisseure, Produzenten und Verleiher von Dokumentarfilmen. Die Initiative soll die Vernetzung und den Austausch in der Branche fördern. Sie wird seit 2009 in Kooperation mit dem European Documentary Network (EDN) organisiert, das mit seinen rund 1000 Mitgliedern aus über 60 Ländern seit 1996 für die europäische Vernetzung im Bereich Dokumentarfilm arbeitet.

Siehe auch: „Meet the Docs“

Gemeinsam mit Berlinale Talents gibt es auf dem EFM eine Initiative für die kommende Generation der Marktteilnehmer: Unter dem Dach von „Berlinale Talents Market Hub“ – unterstützt von VFF – sind neun ausgewählte professionelle Verkaufs- und Verleiher-Talente an einem Stand im Martin-Gropius-Bau vertreten, der als Anlaufstelle und Treffpunkt für Meetings dienen wird. Außerdem werden den EFM-Besuchern hier 40 der in den Berlinale Talents Project Labs entwickelten Filmprojekte präsentiert.

Siehe auch: „Berlinale Talents Market Hub“

Mit der Initiative „EFM Asia“ stärkt der EFM seine Beziehungen zu den asiatischen Märkten, um der europäischen und internationalen Industrie eine effektive Plattform zur Vernetzung mit asiatischen Partnern zu bieten. Zusammen mit der Networking-Plattform „Bridging the Dragon“ richtet der EFM ein eintägiges Seminar mit Experten und Branchenkennern aus und schafft so neue Möglichkeiten der Co-Produktion und überzeugende Inhalte für beide Märkte.

Siehe auch: „EFM Asia“

Die „Drama Series Days“ bieten Machern und Produzenten qualitativ hochwertiger Serien innovative Plattformen und Kanäle, um ihre neuen Projekte zu präsentieren und zu verkaufen. In der dafür eigens eingerichteten Buyer’s Lounge treffen sich die wichtigsten Einkäufer und Auftraggeber. Special Screenings und eine Reihe von Talks und Veranstaltungen zeigen die neuesten Trends in Deutschland, Europa und Nordamerika. Mit der Präsentation einer Auswahl hochkarätiger internationaler Serien-Projekte komplettiert der Berlinale Co-Production Market das Programm.

Siehe auch: „Drama Series Days“

Der „EFM Producers Hub“ bietet neue Initiativen und Plattformen, die speziell auf die Bedürfnisse der Produzenten beim EFM zugeschnitten sind. Auch Financiers und Einkäufer haben Zugang zum „EFM Producers Hub“, der einen exklusiven Raum schafft, um Projekte zu besprechen und voranzutreiben. Produzenten können sich kostenlos von Experten zu Finanzierungs- und Vertriebsstrategien beraten lassen, während das neue Format „Presentations and Talks“ Produzenten eine Bühne bietet, relevante Ideen und Projekte vorzustellen.

Siehe auch: „EFM Producers Hub“

Der „Berlinale Africa Hub“ ist Kommunikations- und Networking-Plattform für die afrikanische Filmindustrie und alle EFM-Besucher, die mehr erfahren möchten über neue Distributions- und Marketingmodelle, über Virtual Reality und 360-Grad-Projekte von afrikanischen Filmemachern und Produzenten, über erfolgreiche Startups, die audiovisuellen Content auf den afrikanischen Markt bringen und über in den vergangenen Jahren neu entstandene afrikanische VOD- und SVOD-Plattformen.

Kontakt

European Film Market
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10785 Berlin
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Fax +49 30 25920-699