Berlinale: Berlinale Residency Profil


Berlinale Residency

Die Bewerbungsfrist für die Berlinale Residency 2013 ist abgelaufen. Die Ergebnisse der Auswahl werden im Juni 2013 bekannt gegeben.

Das Berlinale Residency Programm unterstützt internationale Autorenfilmer, die bereits erste Erfolge auf Festivals und im Kino feiern konnten, bei der Entwicklung ihrer neuen Filmprojekte (Spielfilm, Dokumentarfilm oder Crossmedia). Nur Langfilmprojekte, an denen bereits offiziell ein Produzent beteiligt ist, können eingereicht werden.

Die Berlinale Residency bietet den Teilnehmern eine inspirierende Arbeitsatmosphäre, monatliche Meetings mit renommierten Drehbuchberatern des Nipkow Programms und Treffen mit anderen Filmemachern. Während eines Workshops gegen Ende der Residency erhalten die Produzenten zudem konkretes Feedback von erfahrenen Branchenexperten und Unterstützung bei der Vorbereitung der Projekte für den internationalen Markt. Im Februar kehren die Filmemacher nach Berlin zurück, um gemeinsam mit ihren Produzenten beim Berlinale Co-Production Market ihre Projekte potentiellen Koproduzenten und Finanziers vorzustellen.

Die Berlinale Residency gibt Filmemachern die Chance, das Potential ihrer Projekte maximal auszuschöpfen, ohne dabei den kreativen Kern der Geschichte zu verwässern. Die Regisseure erhalten ein monatliches Stipendium von je 1.500 Euro, das es ihnen ermöglicht, für die Dauer des dreimonatigen Programms in Berlin zu leben und zu arbeiten.

Die Berlinale Residency 2013 findet vom 15. August bis zum 15. November statt.

Die ausgewählten Filmemacher verpflichten sich dazu, für diese drei Monate in Berlin zu leben. Ihre Produzenten müssen sich einverstanden erklären, vom 8.-11. November 2013 an einem Workshop in Berlin teilzunehmen und das Projekt auf dem Berlinale Co-Production Market 2014 oder beim Ibero-American Coproduction Meeting während des Internationalen Filmfestivals Guadalajara im März 2014 zu präsentieren.

Bewerbung

Bewerben können sich Filmemacher aus aller Welt, die an einem Langfilmprojekt für die Kinoauswertung arbeiten (Spielfilm, Dokumentarfilm, Crossmedia), bereits einen Produzenten gewinnen konnten und schon einmal:

  • mit einem Langfilm (als Regisseur) in der offiziellen Auswahl eines renommierten, internationalen Festivals vertreten waren (z.B. Berlinale, Cannes, Sundance, Toronto, Venedig etc.)

und/oder mit einem inzwischen fertig gestellten Projekt

  • für den Berlinale Co-Production Market ausgewählt waren oder
  • für die Script Station, die Doc Station oder den Talent Project Market des Berlinale Talent Campus ausgewählt waren oder
  • eine Förderung durch den World Cinema Fund erhalten haben.

Es gibt keinerlei Einschränkungen in Bezug auf die inhaltliche/thematische Ausrichtung und die geplanten Drehorte der Projekte.

Alle Bewerber müssen über gute Englischkenntnisse verfügen.

Die Bewerbung für die Berlinale Residency besteht aus zwei Schritten:

1. Online-Bewerbung

Im Anschluss an die Zustimmung zu den Teilnahmebedingungen für die Berlinale Residency, muss jeder Bewerber ein Onlineformular vollständig und auf Englisch ausfüllen. Darüber hinaus müssen die folgenden Dokumente auf Englisch hochgeladen werden:

  • Treatment (ca. 5 – 10 Seiten)
  • vollständiges Drehbuch
  • Vertriebs- und Marketingkonzept (eine Seite)
  • kurze Beschreibung des Zielpublikums des Filmes, inklusive einer Strategie, wie dieses Publikum erreicht werden soll (1/2 Seite)
  • Budget
  • Finanzierungsplan
  • eine Rechteerklärung, aus der hervorgeht, dass der Regisseur die Rechte am Stoff besitzt
  • eine unterzeichnete Produzentenvereinbarung, welche die Beteiligung des Produzenten am Projekt und seine Verfügbarkeit für die Teilnahme am Script-to-Market Workshop bestätigt

2. Postalische Einsendung von Bewerbungsmaterialien

Die folgenden Materialien müssen bis spätestens 10. März per Post oder Kurier eingereicht werden:

  • 7 DVD-Kopien von einem vorherigen Film des Regisseurs (bitte keine Videoclips oder Showreels). Nicht englischsprachige Filme müssen englische Untertitel haben

Die eingereichten Arbeitsproben werden nicht zurückgesendet. Material, welches nicht ausgewählt wird, kann in den Berliner Büros der Berlinale Residency abgeholt werden. Nicht abgeholte Arbeitsproben werden nach dem 30. Juni vernichtet.

Die Berlinale haftet nicht für den Verlust oder die Beschädigung der eingereichten Materialien, ungeachtet der Ursache.

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Die Berlinale Residency ist eine Initiative der Internationalen Filmfestspiele Berlin, dem Nipkow Programm und dem Internationalen Filmfestival Guadalajara, in Kooperation mit dem MEDIA Mundus Programm der Europäischen Union und dem Medienboard Berlin-Brandenburg.

Kontakt

Projektkoordination
Kathi Bildhauer

Organisationsassistenz
Katrin Wirth

Potsdamer Straße 5
10785 Berlin
Tel. +49 • 30 • 259 20 • 522
Fax +49 • 30 • 259 20 • 529

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