Berlinale: Berlinale Residency Profil


Berlinale Residency

Die nächste Berlinale Residency wird von September bis November 2017 stattfinden. Bewerbungen können ab Februar 2017 eingereicht werden.

Das Berlinale-Residency-Programm unterstützt internationale Autorenfilmer, die bereits erste Erfolge auf Festivals und im Kino feiern konnten, bei der Entwicklung ihrer neuen Filmprojekte (Spielfilm, Dokumentarfilm oder Crossmedia). Nur Langfilmprojekte, an denen bereits offiziell ein Produzent beteiligt ist, können eingereicht werden.

Die Berlinale Residency bietet den Teilnehmern eine inspirierende Arbeitsatmosphäre, monatliche Meetings mit renommierten Drehbuchberatern und Treffen mit anderen Filmemachern. Während eines Workshops gegen Ende der Residency erhalten die Produzenten zudem konkretes Feedback von erfahrenen Branchenexperten und Unterstützung bei der Vorbereitung der Projekte für den internationalen Markt. Im Februar kehren die Filmemacher nach Berlin zurück, um gemeinsam mit ihren Produzenten beim Berlinale Co-Production Market ihre Projekte potentiellen Koproduzenten und Finanziers vorzustellen.

Die Berlinale Residency gibt drei Filmemachern die Chance, das Potential ihrer Projekte maximal auszuschöpfen, ohne dabei den kreativen Kern der Geschichte zu verwässern. Die Regisseure erhalten ein monatliches Stipendium von je 1.500 Euro, das es ihnen ermöglicht, für die Dauer des dreimonatigen Programms in Berlin zu leben und zu arbeiten.

Die Berlinale Residency 2015 fand vom 1. September bis zum 30. November 2015 statt.

Die ausgewählten Filmemacher verpflichteten sich dazu, für diese drei Monate in Berlin zu leben. Ihre Produzenten mussten sich einverstanden erklären, vom 20. bis 22. November 2015 an einem Workshop in Berlin teilzunehmen und das Projekt auf dem Berlinale Co-Production Market 2016 zu präsentieren.

Bewerbung

Bewerben können sich Filmemacher aus aller Welt, die an einem Langfilmprojekt für die Kinoauswertung arbeiten (Spielfilm, Dokumentarfilm, Crossmedia), bereits einen Produzenten gewinnen konnten und schon einmal:

  • mit einem Langfilm (als Regisseur) in der offiziellen Auswahl eines renommierten, internationalen Festivals vertreten waren (z.B. Berlinale, Cannes, Sundance, Toronto, Venedig etc.)

und/oder mit einem inzwischen fertig gestellten Projekt

  • für den Berlinale Co-Production Market ausgewählt waren oder
  • für die Script Station, die Doc Station oder den Talent Project Market von Berlinale Talents ausgewählt waren oder
  • eine Förderung durch den World Cinema Fund erhalten haben.

Es gibt keinerlei Einschränkungen in Bezug auf die inhaltliche/thematische Ausrichtung und die geplanten Drehorte der Projekte.

Alle Bewerber müssen über gute Englischkenntnisse verfügen

Die Bewerbung für die Berlinale Residency besteht aus zwei Schritten:

1. Online-Bewerbung

Im Anschluss an die Zustimmung zu den Teilnahmebedingungen für die Berlinale Residency, muss jeder Bewerber ein Onlineformular vollständig und auf Englisch ausfüllen. Darüber hinaus müssen die folgenden Dokumente auf Englisch hochgeladen werden:

  • Treatment (ca. 5 – 10 Seiten)
  • vollständiges Drehbuch
  • Vertriebs- und Marketingkonzept (eine Seite)
  • kurze Beschreibung des Zielpublikums des Filmes, inklusive einer Strategie, wie dieses Publikum erreicht werden soll (1/2 Seite)
  • Budget
  • Finanzierungsplan
  • eine Rechteerklärung, aus der hervorgeht, dass der Regisseur die Rechte am Stoff besitzt
  • eine unterzeichnete Produzentenvereinbarung, welche die Beteiligung des Produzenten am Projekt und seine Verfügbarkeit für die Teilnahme am Script-to-Market Workshop im November 2015 und Berlinale Co-Production Market 2016 bestätigt

2. Postalische Einsendung von Bewerbungsmaterialien

Die folgenden Materialien müssen per Post oder Kurier eingereicht werden:

  • 7 DVD-Kopien von einem vorherigen Film des Regisseurs (bitte keine Videoclips oder Showreels). Nicht englischsprachige Filme müssen englische Untertitel haben

Die eingereichten Arbeitsproben werden nicht zurückgesendet. Material, welches nicht ausgewählt wird, kann in den Berliner Büros der Berlinale Residency abgeholt werden. Nicht abgeholte Arbeitsproben werden nach dem 30. Juni vernichtet.

Die Berlinale haftet nicht für den Verlust oder die Beschädigung der eingereichten Materialien, ungeachtet der Ursache.

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Die Berlinale Residency ist eine Initiative der Internationalen Filmfestspiele Berlin, gefördert durch Medienboard Berlin-Brandenburg und Auswärtiges Amt.

Potsdamer Straße 5
10785 Berlin